Weitere Hilfe bei Naturkatastrophen für Lateinamerika und die Karibik

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Die Region Lateinamerika und Karibik ist eines der am stärksten katastrophengefährdeten Gebiete weltweit (Foto: Minustah)
Datum: 25. Mai 2017
Uhrzeit: 11:51 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die Europäische Kommission hat angekündigt, dass sie 2017 weitere Mittel in Höhe von 14,3 Millionen Euro bereitstellen wird, um von Naturkatastrophen betroffene Länder zu unterstützen und in die Katastrophenvorsorge und Resilienz in Lateinamerika und der Karibik zu investieren. Diese Ankündigung erfolgt im Vorfeld der Konferenz der Vereinten Nationen für die Verringerung des Katastrophenrisikos in Cancún (Mexiko), an der der EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, Christos Stylianides, gemeinsam mit dem Präsidenten von Mexiko sowie weiteren Staats- und Regierungschefs aus Lateinamerika teilnimmt.

„Die Europäische Union hat die Region Lateinamerika und Karibik bei allen größeren Naturkatastrophen der jüngsten Zeit, vom Hurrikan Matthew in Haiti über die Waldbrände in Chile bis zu den Überschwemmungen in Peru und Kolumbien Anfang dieses Jahres, unterstützt. Wir sind fest entschlossen, die Region weiter zu unterstützen und den lokalen Gemeinschaften dabei zu helfen, sich besser auf neue Notfälle vorzubereiten, damit sie gegen künftige Katastrophen besser gewappnet sind“, erklärte Kommissar Stylianides.

Die neuen Mittel sollen dazu dienen, die Widerstandsfähigkeit der lokalen Gemeinschaften zu stärken und zur Ernährungssicherheit der von Naturkatastrophen heimgesuchten Bevölkerungsgruppen beizutragen. Seit 1994 hat die Kommission mehr als 1 Mrd. EUR für humanitäre Hilfe für Lateinamerika und die Karibik bereitgestellt, wobei der Schwerpunkt auf den am stärksten von Naturkatastrophen betroffenen Bevölkerungsgruppen, auf Gewaltprävention sowie auf der Vorbereitung der Gemeinschaften auf künftige Gefahren lag.

Hintergrund

Die Region Lateinamerika und Karibik ist eines der am stärksten katastrophengefährdeten Gebiete weltweit und Naturkatastrophen wie Erdbeben, Vulkanausbrüchen, Überschwemmungen, Tsunamis, Erdrutschen und Dürren in besonderem Maße ausgesetzt. Zudem löst das Naturphänomen El Niño (einschließlich seiner „Küsten-Variante“, bei der sich der Pazifische Ozean ungewöhnlich stark erwärmt) regelmäßig katastrophale Wetterereignisse wie Dürren und Überschwemmungen mit schwerwiegenden humanitären Folgen aus. Im Katastrophenfall benötigt die betroffene Bevölkerung besonders dringend Unterkünfte, Nahrungsmittel, sauberes Wasser, Gesundheitsversorgung, elementare Haushaltsartikel sowie rasche Unterstützung bei der Wiederherstellung der Lebensgrundlagen.

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