Venezuela: Goldman Sachs verschafft Maduro Atempause – Update

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"Goldman Sachs" verschafft Maduro finanzielle Luft (Foto: Archiv)
Datum: 29. Mai 2017
Uhrzeit: 16:04 Uhr
Leserecho: 38 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das weltweit tätige Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen „Goldman Sachs“ hat dem unter starken Druck stehenden venezolanischen Regime finanzielle Luft verschafft. Laut einer Meldung des „Wall Street Journals“ hat das weltweit tätige Unternehmen (Sitz in New York City) venezolanische Anleihen, die von der Zentralbank des Öl-reichen Landes gehalten wurden, mit einem erheblichen Abschlag gekauft.

Demnach wurden vergangene Woche die Bonds im Wert von 2,8 Milliarden US-Dollar für 31 Cent pro Dollar erworben, Goldman zahlte insgesamt rund 865 Millionen US-Dollar. Erst vor wenigen Wochen hatte die Opposition westliche Finanzinstitutionen darum gebeten, dem diktatorischen Regime kein Geld mehr zu leihen.

Update, 30. Mai

Die Opposition hat den Goldman-Deal heftig kritisiert. „Ich mache mir Sorgen und ich bin empört, dass Goldman Sachs diese Anleihen erworben hat. Damit verschafft Goldman dem venezolanischen Diktator Nicolás Maduro und seinem autoritären Regime finanzielle Entlastung. Ich werde jeder künftigen demokratischen Regierung von Venezuela empfehlen, diesen Deal nicht anzuerkennen und nicht zu bezahlen/bedienen“, so Parlamentspräsident Borges in einem Brief an den CEO der Bank, Lloyd Blankfein.

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  1. Wenn die zukünftige venezolanische Regierung korrekt verfährt, werden all diese Anleihen niemals zurück bezahlt, werden, denn deren Ausgabe war illegal, da ohne Zustimmung der Nationalversammlung erfolgt.

    • 1.1
      Hans gerhard Pszola

      Hoffentluch bekommt Goldmann Sachs nach dem Regimewechsel keinen cent dafuer. Wie kann man nur so gierig sein und trotz aller Warnungen so miese Geschaefte machen

      • 1.1.1
        annaconda

        Hoffe ich auch ! Würde nicht nur der maximale Profit, sondern sozialpolitisch und umweltfreundliche tragbare Geschäfte eine grössere Rolle spielen,so sähe wohl die Welt etwas besser aus.

  2. 2
    ehrental

    ist doch ein guter deal für Goldman. zurück gezahlt wird pari. Die Aasgeier von der Wall Street wissen wie so etwas geht. Länder finanziell abhängig machen ist eine Spezialität der Wall Street. Mit der Not anderer macht man die besten Geschäfte. Moral hin oder her. Hauptsache Kohle.

    • Ja, wenn eine U.S. Firma einen Fehler macht, wird er laut. Aber wenn die LINKE Massenmörder unter roten Fahnen unterstützt, hört man nix von ihm!

      • 2.1.1
        ehrental

        Falsch! Auch die Massenmorde und Kriegsverbrechen der USA kritisiere ich. Nehmen Sie leider nie zur Kenntnis.

      • 2.1.2
        Martin Bauer

        Wenn wir schon mal wieder in Kontakt sind, nur der Neugier halber eine Frage: Wieviel zahlt die LINKE eigentlich ihren Internet Trollen?

      • eherental

        Sehr geehrter Herr Bauer, Ihr sehr eingeschränktes Weltbild läßt offenbar keine sinnvollen Fragen zu. Man kann mit Ihnen nicht sinnvoll diskutieren. Alles was links ist schlecht, alles was rechts oder ultrarechts ist, ist gut. Ihnen fehlt der Blick für das Wesentliche. Dass es da einige Claqueure gibt, die ihnen hinter her hecheln macht die Sache nicht besser. Fühlt sich kurzfristig vielleicht gut an, ist aber wenig überzeugend. Übrigens, Venezuela hat bis heute seinen Schuldendienst geleistet. Zu Lasten der Hungernden. Dies stört aber die Geldgeber nicht. Hilfe sähe anders aus. In Europa könnten wir uns ein derart unsoziales Verhalten wohl kaum leisten. Ich bin ja schon lange der Meinung dass das Schuldgeldsystem nicht überleben wird. Diese Ansicht hat nichts mit links oder rechts zu tun, sondern ist einer rein mathematisch simplen Logik der Exponentialfunktion geschuldet. Wenn Sie mal ihre verquaste Links-Rechts-Brille abnehmen, werden Sie mir folgen. Nur Mut.

    • 2.2
      annaconda

      Das gleiche denken auch die Chinesen und die Russen hier,wenn wir schon von Aasgeiern reden.Und dass Venezuela in Not ist, ist der kubanischen Regierung grösstenteils zu verdanken.Ich weiss leider nicht wie man diesen Castroclan im deutschen betiteln könnte.Sie sind die grössten „Chulos“ Lateinamerikas und nicht nur ,dass sie die Länder aussaugen,nein sie wollen sie auch noch komplett dominieren!

  3. 3
    thor

    Martin, dann müsstest du auch die millionen Touristen, welche jedes Jahr Cuba finanzieren und das ganze Linke Gesindel bei der Stange halten, ankreiden… Die Welt ist eben nicht gerecht… Und sind wir mal ehrlich, was jetzt in Venezuela so läuft, haben die sich doch selbst eingebrockt… auf jeden Fall der größte Teil der Bevölkerung.

    • 3.1
      annaconda

      Dass sie sich das selbst eingebrockt haben,heisst aber noch lange nicht ,dass man bei einem Genozid zur Seite schaut. Zudem habe ich schon an anderer Stelle erwähnt, dass die meisten Konsequenzen( also Erschossene,Verletzte,Verschleppte,Eingekerkerte) von der Gruppe der 15-22 jährigen bezahlt werden.Also diejenige Generation , welche nie aktiv in die Politik eingreifen konnte.Viele von denen konnten nie wählen und müssen ohne die Verantwortung an der Misere zu haben, am meisten darunter leiden.

  4. „…dann müsstest du auch die millionen Touristen, welche jedes Jahr Cuba finanzieren und das ganze Linke Gesindel bei der Stange halten, ankreiden…“ – Genau das tu ich doch, wo immer ich kann! Wer in Kuba Urlaub macht, begeht Beihilfe zu Massenmord, Terror, Folter, Drogenhandel und Geldwäsche. Ebenso, wer Maduro & Co. an der Macht hält oder öffentlich verharmlost.

    „…haben die sich doch selbst eingebrockt.“ – Ein gewisser Prozentsatz, ja. Aber sehr viele wußten schon in den Neunzigern, daß von Chávez nichts Gutes kommt. Und spätestens ab dem Massaker in 2002 hatte Chávez keine Mehrheit mehr hinter sich. Da war es aber schon zu spät, um ihn noch aus eigener Kraft loszuwerden. Da stand bereits Kuba hinter ihm, und linksextreme „Genossen“ aus vielen Teilen der Welt.

    • 4.1
      Cato

      Tut mir leid aber das ist Spekulation. Selbst bis heute gibt es meines Wissens keine international anerkannten Beweise, dass die Mehrheit nicht wie damals veroeffentlicht war. Man moege mich eines Besseren belehren.

      • 4.1.1
        Martin Bauer

        Meine Frau und ich konnte die echten Zahlen in der Wahlnacht des 6. Dezember 2006 einsehen, bevor sie von der CNE vernichtet wurden. In der Wahl darauf war es ähnlich.

        Natürlich sind dies keine „Beweise“ im juristischen Sinn. Doch weiß ich was ich gesehen haben.

  5. Hat nicht Maduro behauptet sie wären die Neuen Juden, vielleicht aus Solidarität helfen Ihnen nun die jüdischen Banker? (Ironie)

    • Naja, so sehr viel Ironie ist dazu gar nicht nötig. Daß die internationale Hochfinanz zu einem beträchtlichen Teil in jüdischer Hand ist, ist eine Tatsache an der allein ich mich nicht störe. In Europaopa hat man die Juden mit so vielen Verboten und Einschränkungen belegt, Handwerk und vieles mehr blieb ihnen untersagt, nur Handel und Geldverleih nicht. Kein Wunder also, und absolut legitim, daß sie sich auf den Finanzsektor Spezialisierten und darin Weltmeister wurden.

      Speziell Goldman Sachs allerdings, egal welcher ethnischen oder religiösen Gruppe ihre Eigner angehören mögen, ist ein Furunkel am Hintern der freien, kapitalistischen Welt, das dringend einem chirurgischen Eingriff durch Gesetzeshüter zum Opfer fallen sollte. Das verbrecherische Pack, das da mit den Milliarden der arbeitenden Bevölkerung zockt, sollte unser Planet nicht ertragen müssen. Die Unterstützung des Maduro-Regimes ist wohl nur eine ihrer kleineren asozialen Sauereien.

      • 5.1.1
        annaconda

        In 5 Jahren müsste demnach das vierfache des Geliehenen zurück gezahlt werrden..Das sind 300% Zinsen.Das lässt nur folgende Schlüsse zu : Goldmann Sachs ist es egal ob sie Maduro unterstützen oder nicht,wichtig für sie ist einen Volliodioten gefunden zu haben,welcher sich auf so ein ungleiches Geschäft einlässt. Und Maduro steht das Wasser nicht nur bis zum Hals, sondern er denkt nur an heute nach dem Motto : nach mir die Sintflut. Scheinbar haben die Chinesen wohl endgültig den Geldhahn zugedreht. Die wahre Ironie ist aber ,dass der “ Grosse Antiimperialistische Revolutionär“ sich ausgerechnet an die amerikanischen Steinzeitkapitalisten ausliefert.

      • 5.1.2
        Martin Bauer

        Venezolanische Staatsanleihen und solche der PDVSA gelten zwar längst als hoch riskant, daher der Schleuderpreis von 31 Cent pro Dollar Nennwert. Doch wurden sie bislang stets zurückbezahlt, genau wie Kredite. Das Regime hat damit auch gar kein Problem, denn man zahlt mit Drogengeldern. Solchen aus eigenen Geschäften und wohl noch viel mehr als Dienstleistung für ausländische Gangs. Der übliche Satz hierfür beträgt 8:1.

        Jetzt hat Goldman Sachs 865 „blitzsaubere“ Millionen gezahlt und rechnet damit 2.790 Millionen zurück zu erhalten. Mal rein hypothetisch: Erhält nun die venezolanische Nationalbank von einer kolumbianischen oder mexikanischen Bande 2.790 Millionen an Drogeneinnahmen zum Waschen und zahlt ihn als „weiß“ an Goldman Sachs aus, dann müssen sie der Gang dafür 348,8 Millionen an sauberem zahlen. Es bleibt ihnen also ein Reingewinn von 516,2 Millionen. So betrachtet sieht das nicht mehr nach einer Verzweiflungstat aus, sondern nach einem genial eingefädelten, satten Geschäft. – Wie gesagt, das ist jetzt Spekulation. Doch ganz so arbeitet die PSUV-Bande seit fast 18 Jahren.

  6. 6
    Iv Stein

    Lenin hat auch mit Kapitalisten Geld die Manschheit beglückt.

  7. 7
    Mark

    niedriger Ölpreis und Goldmann kauft Staatsanleihen auf, besser kann es doch gar net laufen, die Schlinge zieht sich langsam zu, bald kommt pipi aus der Hose und Venezuela hat Neuwahlen.
    Dann noch schnell Optionsscheine auf steigene Ölpreise kaufen und schwupp die wupp steht der Preis bei 100$.

  8. 8
    gringo

    Diese Verbrecher haben uns auch die Griechen im
    Euroverbund beschert!!!!!!!1

  9. 9
    Hans gerhard Pszola

    Martin Bauer schreibt sehr beeindruckend, wie es anscheinend funktionieren koennte. Jetzt muesste man es nur noch beweisen koennen. Gibt es denn in den Reihen Maduros keinen whistleblower? Bestimmt wird demnaechst mal ein hochrangiges Mitglied aussteigen und fliehen. Und dann werden solche Sachverhalte aufgedeckt.

    • Ich kenne konkrete Fälle aus der Vergangenheit durch Insider, die davon profitierten. Das Prinzip ist auch andernorts das Gleiche, egal ob in Zürich, Malta, Zypern, Hongkong oder Singapore. Allerdings zumeist ohne Regierungsbeteiligung. Doch gibt es gar nicht so wenige Länder, deren Regierungen ebenfalls aktiv mitmischen.

      Whistleblower kenne ich keinen. Es geht da um die Wahl zwischen schnellen Millionen oder langsamen Tod.

      • 9.1.1
        Bono

        Geld ist leider die schlimmste Religion, welche die Menschheit je erfunden hat.

      • 9.1.2
        ehrental

        Herr Bauer, Sie lesen zu viele Kriminalromane. Von Ihnen könnte Alfred W. McCoy noch viel lernen oder vielleicht Sie von ihm? Er beschreibt sehr eindrucksvoll wie Weltpolitik durch Drogenhandel funktioniert und belegt dies auch im Unterschied zu Ihnen der Sie über Andeutungen und geheime Insiderinformationen nie hinauskommen. Allerdings wirft dies kein gutes Licht auf Ihre Freunde. Damit müssen Sie aber leben. Solche Aussagen von Ihnen wie …“ Allerdings zumeist ohne Regierungsbeteiligung. Doch gibt es gar nicht so wenige Länder, deren Regierungen ebenfalls aktiv mitmischen.“…Hinter einem derart nichtssagenden Geschwurbel versteckt man sich meistens wenn man nichts zu sagen hat aber mitreden will. Dies läuft dann unter Vermutung.

      • 9.1.3
        Martin Bauer

        Das eines mehr, der vielen Dinge, die uns beide unterscheiden: Von mir kann man lernen!

      • 9.1.4
        annaconda

        @ehrental Wenn 85% eine Vermutung teilen ,muss wohl was dran sein? Oder irren sich soviele? Zu ihrem anderen Einwurf,was die Links-Rechts Diskussion anbelangt muss ich Ihnen recht geben.Auf Venezuela bezogen muss man die Sache pragmatisch sehen,hier handelt sich nicht um eine ideologische Debatte.Venezuela und seine Bevölkerung sind entführt vom Organisierten Verbrechen.Es würde weiterhelfen,wenn die internationale Gemeinschaft dies erkennen könnte.Und Verbrecher wie Goldmann Sachs und die venezolanische Mafia verstehen sich eben,beiden geht das Wohlergehen und die Menschenrechte der Bürger Venezuela am Wertesten vorbei !

      • 9.1.5
        Martin Bauer

        @annaconda Wohl 100% der LINKE teilen die Vermutung, dass ihre Weltbild das einzige richtige sei. Doch sie irren kollektiv. Sie unterstützen das Organisierte Verbrechen in Venezuela, Kuba, Brasilien, Argentinien, Nicaragua, Bolivien, Russland, Griechenland, Spanien, Deutschland… Die könnte noch viel länger sein.

        Ein Sprecher von Goldman Sachs lies inzwischen verlauten, man habe die Bonds auf dem Sekundärmarkt über einen Vermittler gekauft, nicht von der venezolanischen Regierung. Im selben Atemzug sagte er, man habe geglaubt, das Geld würde helfen, das Leid der venezolanischen Bevölkerung zu lindern. Wenn das erste stimmt, ist das zweite gelogen, oder umgekehrt. Dass er sich damit selber widerspricht, sieht der Vollidiot anscheinend nicht.

      • 9.1.6
        annaconda

        @Herr Bauer, es ist ganz einfach.Personen/Parteien welche diese Machenschaften hier verteidigen sind : A. Idioten oder B. Komplizen oder C. Beides

      • 9.1.7
        ehrental

        @annaconda
        ich schrieb ja -Vermutung- Vermuten tun immer die die nichts wissen. Ich finde, die Welt ist zu schwierig sie in links und rechts einzuteilen wie einige selbst ernannte Weltenerklärer dies gerne tun. Genau aus diesem Grunde wird vermutet, unterstellt und sich auf geheimnisvolle Quellen bezogen u.a.m.. Es umweht sie der Hauch des Allwissenden mit den besten Kontakten in eine Welt die dem Normalbürger verschlossen bleibt. Am lieben Martin Bauer ist ein James Bond verloren gegangen. Vielleicht im nächsten Leben. Nur zu und nie aufgeben.

      • 9.1.8
        Martin Bauer

        Auf der annaconda Scala ganz eindeutig ein A!

  10. 10
    Der Bettler

    Guter Herr ehrenthal,ich glaube eher Sie haben das nicht so recht verstanden,was Herr Bauer sagen will! Man müßte aber auch im Land leben,um überhaupt mitreden zu können,und das tun viele Poster hier schon seit Jahren.Tatsache ist,daß die Regierung 865 millionen $ bekommen haben,(übrigens ein Klacks) um nicht unter die 10 Milliardengrenze der Reserven zu kommen. Das ist gutes Geld.Was die Rückzahlung mit Zinsen angeht,ist das reines Drogengeld,daß so bei der Bank gewaschen wird.Was die Regierungen angeht,sind meistens die Banken die Geldwäscher und ohne Regierungsbeteiligung. Aber bei Venezuela ist das so,daß ist die Regierung durch Drogenhandel von der Spitze bis zu kleineren Dealern voll involviert,einschließlich des Militärs ist. Also wäscht in Venezuela die Regierung selbst das Drogengeld,womit sie ihre Schulden bezahlen.

    • 10.1
      annaconda

      Es ist etwas frustrierend, wenn man hier Jahrzehnte lebt und Leuten, welche nicht im Land leben die Lage in Venezuela zu erläutern versucht. Das Unglaubliche was hier passiert ,ist eben unglaublich und somit für Aussenstehende nicht existent. Was man als Antworten bekommt ist oft sehr pauschal.Ich habe deshalb aufgegeben auf Kommentare in einigen deutschen Zeitschriften einzugehen.Man ist hier genug mit Überleben gegen offizielle Kriminalität beschäftigt, als dann es wichtig wäre Sesself….r im sicheren,weiten Deutschland von einer Realität zu überzeugen,welche sie beständig negieren.

    • 10.2
      ehrental

      @Der Bettler
      Ihr nickname verrät vieles über Sie. Über die von Ihnen unterstellten Verständnisschwierigkeiten brauchen wir uns nicht auseinander zu setzen.Was Drogengeschäfte von Regierungen angeht habe ich einen Autor genannt. Man braucht sich da nicht auf Unterstellungen von Herrn Bauer zu verlassen die bis heute jegliche Verifikation vermissen lassen. Ist halt leeres Gerede. Zur Finanzierung des Lebens in Venzuela ausschließlich mit Bolivares gebe ich Ihnen Recht. Allerdings sollte man hinzufügen dass es auch jede Menge Europaflüchtlinge gibt die sich mit ihren Rentnereuronen so durchschlagen weil sie ehemals dachten sie hätten eine grandiose Idee -Euros und billigen Lebensstandart, jetzt kann ich zum ersten mal die Sau so richtig rauslassen. Die Möglichkeit von billigem Sex, da das Fleisch willig und billig ist außerdem dazu. Durch die momentane Situation vor Ort ist dieser Schuß nach hinten los gegangen. Pech gehabt kann man da nur sagen. Kann sich ja wieder ändern. Das Schicksal aber durch Jammern zu beklagen ist schlicht schäbig. Dass deise Eurorentner sich permanenter Straftaten schuldig machen, nach venzolanischen Recht ist Ihnen egal. Der Tausch von Fremdwährungen bei anderen als den offiziell zugelassenen Stellen ist so eine Straftat. Ein Großteil dieser Eurorentner wäre aus ihrem erhofften Paradies schneller wieder zu Hause als sie sich dies vorstellen könnten. Sie sind nur Günstlinge von einer Situation die sie gnadenlos ausnutzen. Es sei ihnen gegönnt. Die Situation wird sich wieder einmal bessern. Andere müssen sie auch aushalten. Bei den Benzinpreisen in Europa wären sie schnell am Ende und es wären noch ein paar Tage übrig bis Ultimo.

      • 10.2.1
        Martin Bauer

        Mein Gott, Sie sind einfach nur abgrundtief mies und bar jeder Würde. Traurige Gestalt!

  11. 11
    Hans Gerhard Pszola

    Drogengeld gehoert aus dem Verkehr gezogen und verbrannt. Aber genauso geaechtet werden muss der Waffenexport in unsichere Gebiete. Z. B Tuerkei oder Saudi Arabien. Diese miesen Diktatoren setzen die Waffen doch das eigene Volk an.

    • Schon richtig. Aber ich wünschte, uns würde einer Waffen liefern, am liebsten solche aus Deutschland. Und das gerade weil Venezuela ein „unsicheres Gebiet“ ist und sich das irgendwann ändern sollte.

    • 11.2
      gringo

      aus dem Verkehr gezogen ja, aber nicht verbrennen,
      sonder damit Entwicklungshilfe leisten.

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