Klimaschutz wird sich von Trumps Entscheidung nicht aufhalten lassen

keinwasser

In Brasilien bleiben die kalten Winden aus Patagonien aus, einige Regionen wie Rio Grande do Sul steigen die Temperaturen auf über 50 Grad (Foto: Latinapress)
Datum: 02. Juni 2017
Uhrzeit: 12:26 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag (1.) offiziell den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt. Zur Entscheidung von US-Präsident Trump, das Paris-Abkommen aufzukündigen, erklärt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks:

„Ich bedauere diese Entscheidung. Größer als der Schaden für den internationalen Klimaschutz ist jedoch der Schaden für den Multilateralismus. Denn das Besondere an Paris ist ja, dass die Staatengemeinschaft beschlossen hat, eines der größten Weltprobleme dieses Jahrhunderts gemeinsam anzugehen. Aus diesem gemeinsamen Projekt hat sich die Trump-Regierung nun verabschiedet. Die US-Regierung vertut mit dem Ausstieg auch eine wertvolle Chance für eine zukunftsgerichtete Entwicklung der USA. Die USA schaden mit dieser Entscheidung vor allem sich selbst.

Der internationale Klimaschutz wird weitergehen und sich von dieser Entscheidung nicht aufhalten lassen. Große Teile der Wirtschaft in den USA haben sich bereits eingestellt auf die treibhausgasneutrale Zukunft. Sie erkennen die immensen wirtschaftlichen Chancen. die in dieser Zukunft liegen. Sie werden sich durch die Entscheidung ihres Präsidenten nicht von ihrem Weg abbringen lassen.

Was die Umsetzung des Paris-Abkommens angeht, bin ich weiter optimistisch. Denn: Der Rest der Welt steht hinter dem Pariser Klimaschutzabkommen. In den vergangenen Wochen haben wir viele ermutigende Signale aus Europa, China, Russland, Indien, Kanada und vielen anderen Ländern bekommen. Der Rest der Welt ist noch enger zusammengerückt, das Bekenntnis zum Klimaschutz ist noch größer geworden. Trump hat sich für die Vergangenheit entschieden, der Rest der Welt für die Zukunft.

Auf internationaler Ebene hinterlassen die USA allerdings ein Führungs-Vakuum. In den vergangenen Jahren waren sie ein wertvoller Verbündeter im internationalen Klimaschutz. Der historische Durchbruch von Paris wäre ohne die USA nicht zustande gekommen. Aber das Paris-Abkommen wird Bestand haben – auch ohne die USA. Andere werden die Führungsrolle übernehmen. Wir Europäer werden ganz sicher dazugehören.“

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Kommentarbereich

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  1. 1
    gringo

    Alles, was Donald Duck bisher getan hat und kann, ist:
    Laut auf Twitter schreiben und pöbeln.
    Er nennt sich Dealmaker, ich nenne es die Anderen
    über den Tisch ziehen. Leider erkennen dies die
    Republikaner viel zu langsam.
    Sein: Make Amerika great again, heißt wirklich:
    Make me ( Donald Duck) great again, wobei er noch
    nie great war.

    • 1.1
      gringo

      Nur Eins kann er- dies aber hervorragend:

      Lügen, daß sich die Balken biegen!!!!!!!!!!!!

      • 1.1.1
        Bono

        Besonders witzig finde ich, das außgerechnet ein Mexicaner eine findige Idee hat und bemerkte, dass zwar der Name Trump geschützt ist, im Bau und Immobielienwesen, nicht aber auf Hygieneartikel.

        So gibt es jetzt „Trump Klohpapier“ mit nem Logo seiner bescheuerten Frisur!

  2. 2
    gringo

    Gut BONO

    So gibt es jetzt „Trump Klohpapier“ mit nem Logo seiner bescheuerten Frisur!

    So ist er wenigstens zu etwas nützlich.
    Jedesmal kann er mich im A…… lecken

  3. 3
    Der Bettler

    Mir ist immer noch schleierhaft,wie ein großes Land mit vielen Bürgern einen so bescheuerten Präsidenten wählen konnten.Die kennen ihn doch schon Jahrzehnte,und haben nicht geschnallt,daß er nur seine Geschäfte am laufen halten will,und ein gnadenloser Narzist ist.Wenn ich den seine verschlagene Fresse sehe wird mir übel.Was den Klimaschutz angeht,ist es egal ob er aufkündigt oder nicht,denn die USA war hinter China schon immer der größte Umweltverschmutzer,daran wird sich so oder so nichts ändern.

    • 3.1
      Bono

      Da könnte man sagen, die dümmsten Schaafe bestellen ihren Metzger selber. Ist im Falle VE ja irgendwie auch so.

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