DIE LINKE: Freihandelspolitik mit Mexiko beenden

container

"Die Freihandelspolitik der EU gegenüber Mexiko muss endlich gestoppt werden" (Foto: Archiv)
Datum: 07. Juni 2017
Uhrzeit: 16:18 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Mexiko)

„Merkel und Gabriel treiben die neoliberale Freihandelspolitik der EU mit Mexiko voran, die dem Land nur mehr Armut, prekäre Beschäftigung und Landvertreibung gebracht hat. An der gravierenden Menschenrechtssituation hat das EU-Globalabkommen trotz entsprechender Klauseln nichts geändert“, sagt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, anlässlich der bevorstehenden Reise von Angela Merkel nach Mexiko und Argentinien. Hänsel weiter:

„An den ausbeuterischen Arbeitsbedingungen in den mexikanischen Maquiladoras zeigt sich beispielhaft, dass der Freihandel nur den wirtschaftlich Stärksten nützt. Europäische und US-amerikanische Konzerne lassen in Mexiko unter menschenunwürdigen Bedingungen produzieren, schon seit NAFTA vertreiben Agrarkonzerne mexikanische Kleinbauern von ihrem Land. Das Globalabkommen der EU mit Mexiko wird diese Situation noch weiter verschärfen. Gleichzeitig sind furchtbare Menschenrechtsverletzungen gegen Journalisten und Studenten an der Tagesordnung, in die die Polizei und die Regierung von Peña Nieto verstrickt sind. Die Freihandelspolitik der EU gegenüber Mexiko muss endlich gestoppt werden, deshalb muss die Verhandlung des Globalabkommens ausgesetzt werden und stattdessen eine entwicklungsförderliche Handelspolitik neu formuliert werden. Die strategische Partnerschaft Deutschlands mit Mexiko ist angesichts der massiven Menschenrechtsverletzungen nicht verantwortbar, hier braucht es eine Kehrtwende in der Außenpolitik.“

Pressemitteilung von Heike Hänsel, 07. Juni 2017

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2017 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Bono

    Heike, halt einfach dein dummes xxxxxxxxxxx!

  2. Was dieses Aushängeschild der LINKE als „fortschrittliche Kräfte“ bezeichnet, sind erwiesenermassen Drogenkartelle, Geldwäscher, Massenmörder und Unterstützer von Terroristen. Eine dreistere und schamlosere Lügnerin, als Heike Händel, konnte ich in der deutschen Nachkriegspolitik bisher nicht erkennen. Im Osten unter der SED gab es so was, aber nicht in der Bundesrepublik.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!