Proteste in Venezuela: Statue von Simón Bolívar in Berlin erinnert an Todesopfer

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Am Wochenende wurde von Unbekannten in der deutschen Hauptstadt Berlin die Statue von Simón Bolívar mit einer Kapuze und einem Umhang verhüllt (Foto: Twitter)
Datum: 26. Juni 2017
Uhrzeit: 12:21 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die seit Anfang April anhaltenden landesweiten Anti-Regierungsproteste gegen das linksgerichtete Regime von Präsident Nicolás Maduro haben bisher mindestens 76 Menschen das Leben gekostet. Viele der meist jugendlichen Opfer wurden von Sicherheitskräften erschossen, weltweit finden Protestaktionen gegen das Militär-Regime statt. Am Wochenende wurde von Unbekannten in der deutschen Hauptstadt Berlin die Statue von Simón Bolívar mit einer Kapuze und einem Umhang verhüllt. „El Libertador“ war ein südamerikanischer Unabhängigkeitskämpfer und ist Nationalheld mehrerer südamerikanischer und karibischer Länder.

Außer der Kapuze aus Flanell wurde der Anführer der Unabhängigkeitsbewegung gegen die spanische Kolonialherrschaft in Venezuela, Kolumbien, Panama und Ecuador noch mit einer venezolanischen Nationalflagge „geschmückt“, auf einem Schild aus Pappe stand die handschriftliche Nachricht in Deutsch: Maduro Mörder Diktator.

Ein weiteres Stück Pappe mit einer Liste von fünf während einer Razzia getöteten Demonstranten wurde am Boden der Statue platziert. Polizeibeamte entfernten nach einiger Zeit Kartons und Flagge von der Statue.

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  1. 1
    hugo sieder

    diese miese miserie verdankt venezuela auch der intensieven unterstützung durch die LINKE AUS DEUTSCHLAND:frau wagenknecht und sonstige sympatisanten helfen verbrechern ,ihr volk weiter mit mord und todschlag zu unterdrücken.aber in deutschland die reichen verantwortlich für die in armut lebenden zu machen.selbst aber millionäre sind und fantasie renten beziehen.
    es lebe die demokratie und freiheit für venezuela

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