Gegen Fake-News: Washingtons Antwort auf „Russia Today“ und „Sputnik“

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IS-Propaganda-Nachricht in Brasilien: (Foto: Reprodução/ Twitter/ SITE Intel Group)
Datum: 26. Juni 2017
Uhrzeit: 16:11 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Bei Fake News handelt es sich um kein neues Phänomen, doch durch soziale Medien verbreiten sie sich einfacher und rascher. Rund die Hälfte der EU-Bürger bezieht ihre Nachrichten über soziale Medien und neigt dazu, diese ohne weitere Kontrolle weiterzuverbreiten. Laut einem Bericht der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) will der amerikanische Auslands-Rundfunk mit „Current Time“, einem russischsprachigen Fernsehprogramm aus Washington, dem Moskauer Staatsfernsehen etwas entgegensetzen. Das russischsprachige Fernsehprogramm Current Time (Die aktuelle Zeit) ist die jüngste Antwort des amerikanischen Auslands-Rundfunks auf Russlands weltweite Medienaktivitäten, insbesondere den Fernsehsender RT (früher Russia Today) und das vielsprachige Online-Nachrichtenportal Sputnik.

Dieser Bericht bezieht sich auf:

EU-Abgeordnete hatten bereits im Februar dieses Jahres davor gewarnt, dass der Kreml seinen Propagandakrieg seit der Annexion der Krim und dem hybriden Krieg im Donezkbecken verstärkt hat. Sie erkennen an, „dass die russische Regierung eine große Bandbreite an Werkzeugen und Instrumenten einsetzt, darunter Denkfabriken, […], mehrsprachige Fernsehsender (z. B. RT), Pseudo-Nachrichtenagenturen und Pseudo-Multimediadienste (z. B. Sputnik), […], soziale Medien und Trolle im Internet, um die demokratischen Werte infrage zu stellen, Europa zu spalten, inländische Unterstützung zu gewinnen und in den Ländern der östlichen Nachbarschaft der EU den Eindruck zu erwecken, als hätten sich ihre staatlichen Strukturen aufgelöst.

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