Korruption Brasilien: Lulas Ex-Finanzminister muss zwölf Jahre ins Gefängnis

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Brasilien wird von einem gigantischen Korruptionsskandal erschüttert (Fotos: Archiv/Luis Macedo/ Câmara dos Deputados)
Datum: 26. Juni 2017
Uhrzeit: 16:24 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im Rahmen der Operation „Lava Jato“ hat die brasilianische Bundespolizei „Policia Federal“ am 24. Oktober 2016 den ehemaligen Finanzminister Antonio Palocci der Annahme von Bestechungsgeldern beschuldigt und einen Antrag auf Anklage vor dem Bundesgericht von Paraná eingereicht. Bundesrichter Sergio Moro hatte Anklage gegen Palocci und 14 weitere der Korruption und Geldwäsche beschuldigte Personen zu erhoben.

Am Montag (26.) wurde Palocci der „passiven Korruption“ und der „Geldwäsche“ (10 Millionen US-Dollar zur Finanzierung von politischen Kampagnen) für schuldig befunden und zu einer Haftstrafe von zwölf Jahren, zwei Monate und zwanzig Tage verurteilt.

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  1. 1
    Caratinga

    Und will von allem nichts abbekommen haben.
    Wenn hier keine Verurteilung reicht, gehört Lula wegen Unfähigkeit vor Gericht, keine Infrastruktur, keine Krankenhäuser, keine Verbesserung nur Verschlechterung Beweis sieht man heute, hohe Arbeitslosigkeit, keine Zukunft Brasiliens mit diesem korrupten System, der Fisch stinkt von vorne und hinten

  2. 2
    Miguel

    Viel zu wenig, Wirtschaftskriminalität muss viel härter bestraft werden, es ist schlimmer als Mord, auch bei geringeren Summen als 10 Millionen US Dollar, weil viele Menschen betroffen sind, auch viele die verhungern oder aus anderen Gründen sterben, weil das Geld der Wirtschaft entzogen wird.

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