Peru plant Bau der „Amazonas-Autobahn“

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Der Amazonas ist mit einer mittleren Wasserführung von 206.000 m³/s der mit Abstand wasserreichste Fluss der Erde (Foto: WWF/Grafik: gob.peru)
Datum: 14. Juli 2017
Uhrzeit: 11:57 Uhr
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Autor: Redaktion
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Elf Jahre nach Beginn von Machbarkeitsstudien hinsichtlich einer Modernisierung des peruanischen Amazonas-Flusssystems hat das chinesisch-peruanische Konsortium Hidrovías II den Zuschlag für eines der umstrittensten Infrastrukturprojekte im Amazonas erhalten. „Hidrovía Amazónica“ ist eine über 2.500 Kilometer lange und bis zu 50 Meter breite Fahrrinne, die den Warenverkehr und den Transport von Rohstoffen auf den Dschungelflüssen Marañón, Huallaga, Ucayali und Amazonas verbessern soll.

Mit dem Bau der neuen „Amazonas-Autobahn“ werden die Zentren von Yurimaguas, Iquitos und Pucallpa verbunden und die städtische Entwicklung gefördert, der Warenverkehr zwischen Peru und Brasilien optimiert. Der Marañón und der Amazonas sind die meiste Zeit des Jahres befahrbar. Während der Trockenzeit sind Huallaga und Ucayali allerdings nur eingeschränkt schiffbar.

Erklärtes Ziel ist es, diesen aus privaten und öffentlichen Mitteln finanzierten rund 95 Millionen US-Dollar teuren Wasserweg 365 Tage im Jahr nutzbar zu machen. Unklar ist, welchen Einfluss der Bau auf die natürliche Umwelt und die Ökosysteme der Flüsse haben wird.

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