USA wollen Venezuela offenbar den Ölhahn zudrehen

Die Petróleos de Venezuela S. A. ist die größte Erdölgesellschaft Lateinamerikas und Venezuelas größter Exporteur (Foto: Archiv)
Datum: 22. Juli 2017
Uhrzeit: 11:06 Uhr
Leserecho: 11 Kommentare
Autor: Redaktion
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Nach Informationen der Nachrichtenagentur „Reuters“ erwägen die USA Finanzsanktionen gegen Venezuela. Dadurch soll der Druck auf das Regime erhöht werden. Präsident Nicolás Maduro plant eine Verfassungsreform, mit der das Parlament ausgehebelt und die Demokratie weiter geschwächt werden soll.

Demnach gab ein hoher Beamter und Berater im Weißen Haus bekannt, dass die Trump-Regierung den venezolanischen Ölsektor ins Visier nehmen will. Die Sanktionen würden US-Unternehmen oder lokale Banken jede Transaktion in US-Dollar mit der venezolanischen Ölgesellschaft PDVSA verbieten und dem Maduro-Regime den finanziellen Wasserhahn abdrehen.

Dieser Bericht bezieht sich auf:

Die venezolanische Wirtschaft ist auf Öleinnahmen angewiesen. Fehlende Devisen würden dazu führen, dass noch mehr Schulden nicht bezahlt werden können und kein Import von Waren stattfindet. Washington erwägt ebenfalls, den Import von venezolanischem Öl einzustellen. Aktuell liefert Venezuela pro Tag 780.000 Barrel Rohöl und raffinierte Produkte (bpd) an die USA, acht Prozent der Gesamteinfuhren. Hauptabnehmer sind Valero Energy, Phillips 66 und Chevron Corp.

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Kommentarbereich

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  1. Na endlich mal was, das greift! Aber man sollte auch CITGO Geschäftsverbot erteilen, bzw. unter einem politisch neutralen Interimsmanagement die Geschäfte fortführen. Man kann ja schlecht 20.000 Tankstellen einfach schließen.

  2. Wichtig wäre auch deren Kokain,Gold- und Diamantenhahn zuzudrehen.Desweiteren alle Devisenkonten hoher Regierungsmitglieder und Funktionäre zu blockieren.Deren Quelle für Korruption und Repressionsfinanzierung sind eben nicht nur die Einnahmen aus dem Erdölexport.Aber es wäre eine effektive Massnahme.Noch sinnvoller aber wäre ,wenn auch Europa,Mexiko,Panama und die Karibikinseln mitziehen.Denn wenn nur die USA Sanktionen tätigen und zudem mit Trump als Präsidente tätigen ,setzt automatisch der linke Antigringo Beissreflex ein.

    • Na gut! Wenn wir schon so weit gehen, dann sollte man auch gleich Kuba besetzen… Lateinamerika und Teile von Afrika wären überglücklich. Von den allermeisten Kubanern gar nicht erst zu reden. Nur die LINKE würde es in eine neue Identitätskrise stürzen. Aber zäh und unverbesserlich wie die sind, überstehen die auch das.

      • 2.1.1
        noesfacil57

        Na das hat ja schon am 17.04.1961 an der Playa Girón bestens geklappt, wie Alle aus der Geschichte wissen! Genau so gut wie alle US.- geführten Invasionen danach.
        Hr. Bauer, Ihr infantiles Rumkrakeele wird langsam einfallslos und stinklangweilig, legen Sie doch mal ne´neue Platte auf!
        Liefern Sie hier doch mal endlich irgendwas Nachhaltiges, was wirklich funktionieren könnte, mit Zukunft und Engagement für Lateinamerika und nicht nur Hinterwäldlerphrasen auf Steinzeit- Bierzeltniveau.
        HiHiHi!

      • El informante

        @Martin Bauer

        Kuba besetzen? Lateinamerika und Teile Afrikas annektieren? Was schreiben Sie nur für einen Unsinn. Jedes Land hat sein Recht auf Eigenständigkeit, solange sich die politische Richtung an die internationalen Menschenrechte hält und das Volk demokratisch bestimmen kann, in welche Richtung es gehen will. Das hat der Rest der Welt gefälligst zu respektieren.

        Was ich viel mehr vermisse ist, dass viel zu wenig international humanitäre Hilfe nach Venezuela gebracht wird. Hier sollten sichere Korridore eingerichtet werden, um die schlimmsten Probleme (Lebensmittel, Hygieneartikel, Medikamente und Krankenhaus-Equipment) der armen Menschen direkt vor Ort lindern zu können. Und das, ohne wieder in die Hände korrupter Leutchen zu spielen, die mit der Not der Menschen unglaubliche Gewinne machen.

        Und was Maduro angeht, so hilft in meinen Augen wirklich nur noch die totale Isolation und Abnabelung von jeglicher konvertierbarer Währung, denn die braucht er dringend. Ferner sollten alle Länder zusammenhalten und endlich die Lieferungen von Tränengasgranaten sofort einstellen. Das wären die Anfänge von Maduros Ende. Für ihn wäre es besser, er würde wieder seinen Bus nehmen
        und durch die Gegend schaukeln. Aber ich denke, bevor der in seinem Bus sitzt, wird er bereits eine Kugel zwischen den Augen haben.

      • 2.1.2
        annaconda

        Die vom CastroRegime gesteuerten militärischen Invasionen in Venezuela 1963 und 1967 waren auch nicht gerade erfolgreich.Der letzte Versuch dagegen wesentlich mehr, denn diesesmal hatten sie die venezolanische Regierung auf ihrer Seite.Eine Invasion ohne Waffen.Bis jetzt noch nicht klar ob nur ein Gerücht oder Tatsache.Laut @cocofarina(kubanischer Dissident) hat ein Rückführungskommando Caracas-Santiago de Cuba von ihren ca.55000 kubanischen Kollaborateuren in Venezuela begonnen.Wenn dies kein Ablenkungsmanöver der G2 ist, wäre dies ein mögliches Indiz des nahenden Endes vom Marionettenregime Maduro.

      • 2.1.3
        Martin Bauer

        Bei diesem noesfacil57 handelt es sich eindeutig um unseren altbekannten Troll unter neuer Identität. Dermassen dreckig beleidigend hat sich hier noch kein anderer aufgeführt. Ich erinnere nur daran, in welch niederträchtiger Weise er vor einer Weile Situation und Person unseres Freundes „Bettler“ runtergeputzt hat, in einer Mischung aus beleidigenden Unterstellungen und Erfindungen seiner dreckigen Fantasie. Dieser Typ hat einen von Grund auf miesen Charakter und sollte aus der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen werden. Aus diesem Forum auch, meiner Ansicht nach. Aber das liegt nicht in meiner Hand.

      • 2.1.4
        Martin Bauer

        @ El Informante
        Ist Ihnen wirklich entgangen, dass Kuba Venezuela militärisch besetzt hat und dort die politischen Richtlinien vorgibt, daß Maduro ein in Kuba ausgebildetes Trojianisches Pferd ist? Sagen sie den Massenmördern in Havanna, dass sie die Rechte Venezuelas und anderer Völker in Afrika, in denen die kubanischen Bastarde gemordet und Regierungen gestürzt haben, gefälligst zu respektieren haben!

        Und humanitäre Hilfe vermissen wir in Venezuela alle. Die wird von den Dreckskerlen an der Macht nicht ins Land gelassen! Ihre weit aufgerissenne Klappe wird von einem gerechten Zorn gesteuert. Doch an Kenntnis der Realität mangelt es Ihnen völlig.

  3. So, jetzt ist auch die 10.000 Bolivares Fuertes Grenze für den Euro durchbrochen. Einige Dinge gehen doch schneller voran, als geahnt! Die sollten schon mal mit dem Druck von 1 Millionen BsF Banknoten beginnen!

    • 3.1
      annaconda

      So schnell können die garnicht Geldscheine drucken lassen,wie diese an Wert verlieren.Zudem brauchen die das Geld dafür dringend für wichtigere Dinge . Wie u.a zum Kauf von Kriegsmaterial um ihren schmutzigen Krieg gegen die eigne Bevölkerung aufrecht zu erhalten.

  4. 4
    noesfacil57

    @anaconda: an der Invasionstheorie ist viel Wahrheit dran. Der Dreh- und Angelpunkt ist aber insbesondere, dass die Venezolaner die Cubanischen „Invasoren“ als Ärzte, Ingenieure, „Berater“ aller Art, insbes. Identificacion und CEBIN ins Land geholt haben. Weil Chávez es mit eigenen Leuten nicht auf die Reihe gekriegt hat und die Cubaner ja irgendwie einen winzig kleinen Teil der sog. Bruderhilfe bezahlen mussten. Schuldig sind aber nicht primär die Menschen, sondern das üble System, welchem sie dienen, oder dienen müssen und natürlich deren Herren und Profiteure.
    Hierbei ist es dann nur noch nebensächlich, welchen Namen das System führt.
    Verantwortlich sind wir schweigende und tatenlose Mehrheit aber alle.

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