Streik in Peru: USA warnen Reisende in der Region Cusco – Update

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Weltberühmte Inka-Zitadelle Machu Picchu in Cusco (Foto: Archiv)
Datum: 24. Juli 2017
Uhrzeit: 11:25 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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In der peruanischen Region Cusco kommt es zurzeit im Zusammenhang mit Streikaktionen zu Straßen- und Schienenblockaden. Davon betroffen ist auch der Zugverkehr auf der Strecke von Cusco nach Machu Picchu. Verzögerungen im Flugverkehr können ebenfalls nicht ausgeschlossen werden. In fünf Distrikten in Cusco hat die Regierung einen Notstand erklärt, die US-Botschaft hat Reisende nun vor möglichen Störungen in Tourismus und Transportdienstleistungen gewarnt.

Der Streik begann vor mehr als fünf Wochen und weitet sich aus. Mehr als 20.000 Lehrer aus elf weiteren Regionen haben sich angeschlossen und verlangen eine Gehaltserhöhung. Die Regierung hat versprochen, die Gehälter für Lehrkräfte im Jahr 2018 zu erhöhen, aber die Demonstranten sind nicht bereit, länger zu warten.

Update, 26. Juli

In Puno, Cusco und Junín kam es trotz Ausnahmezustand zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Hunderte von Lehrern versuchten den Flughafen Francisco Carlé in Jauja (Junín) zu stürmen, Demonstranten verbrannten Bäume/Gestrüpp und warfen Steine auf die Start- und Landebahn (Start eines Flugzeugs mit 149 Passagieren vereitelt). Das Terminal suspendierte sämtliche Operationen.

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