Programmhinweise: Wie das Leben in Venezuela kollabiert – Ungebremst in die Katastrophe?

vandale

Brutales Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten ist ausreichend belegt (Foto: Twitter)
Datum: 25. Juli 2017
Uhrzeit: 19:52 Uhr
Leserecho: 21 Kommentare
Autor: Redaktion
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Xenia Böttcher ist in diesen Schicksalstagen verdeckt durch Venezuela gereist, hat unter schwierigsten Bedingungen Interviews geführt. Denn Journalisten gewährt das Regime Maduro derzeit kein Einreisevisum. Medienschaffende, die es trotzdem schaffen, leben gefährlich. Journalisten und TV-Teams werden bedroht, sogar geschlagen. Auch die Gewalt auf der Straße nimmt zu.

Das Erste, öffentlich-rechtliches nationales Fernsehprogramm Deutschlands, berichtet über das Cahos im südamerikanischen Land.

moma-Reporter: Wie das Leben in Venezuela kollabiert
Ohne Perspektive ins Chaos
Sendetermin
Do, 27.07.17 | 05:30 Uhr

Weltspiegel extra: Venezuelas Schicksalstag – Ungebremst in die Katastrophe?
Sendetermin
Mo, 31.07.17 | 22:45 Uhr

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Kommentarbereich

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  1. Sendetermin um 5:30h morgens??? Das soll wohl ein Witz sein! Warum macht die ARD überhaupt eine solche Reportage, wenn sie offensichtlich nicht will, daß sie jemand sieht? Passt wohl nicht ins Bild von den „fortschrittlichen Kräften“ an der Macht!

    • 1.1
      Pelle

      Um 05:30 beginnt täglich das „ARD Morgenmagazin“ (Unterhaltung und Nachrichten), vermutlich werden dann ein paar Minuten zu diesem Thema gesendet. Es soll ja auch Menschen geben, die nicht bis mittags im Bett liegen und schon um diese Zeit fernsehen (oder den Fernseher einfach nur laufen lassen, damit es nicht so still um sie herum ist) ;-) Es gehört schon eine Portion Paranoia dazu, wenn man hinter einem harmlosen Sendetermin am frühen Morgen eine Verschwörung der Medien vermutet…

      • 1.1.1
        Gernot

        Ich finde die Frage berechtigt, warum man eine für Leib und Leben der Reporterin gefährliche und für die Öffentlichkeit auch in Deutschland wichtige Reportage zu einer Unzeit ins Programm setzt. Die Reporterin hätte wahrlich einen Sendetermin in abendlichen Programm verdient.
        Und: Herr Bauer vermutet hier keine Verschwörung, eine „Paranoia“ vermag ich in seinem Kommentar auch nicht zu entdecken. Selbige liegt wohl eher in der Antwort des Herrn „Pelle“…….

      • Wenn man als Nachbar von Venezuela, wie es einer bin, durch die Flüchtlinge erfährt, was tatsächlich in deren Heimatland zur Zeit abgeht, dann könnte man statt einem Tatort diesen Bericht bringen. Spannender und zugleich auch entsetzlicher kann der beste „Tatort“ nicht sein! Martin Bauer hat vollkommen recht! Morgens um 05:30 Uhr würde man auch kenen „Tatort“ senden! B.S. aus Brasilien

    • 1.2
      Bono

      Es kommt ja auch noch am Sonntag am frühen Abend im Weltspiegel. Außerdem kann man sich das auch in der Mediathek der ARD anschauen.

      • 1.3.1
        Martin Bauer

        >>>Bisher keine Kommentare zur Meldung. Kommentierung der Meldung beendet.<<<
        Wenigstens kamen die linken Trolle diesmal nicht zu Wort.

      • 1.3.2
        Bono

        Stimmt und gut so.

      • 1.3.3
        noesfacil57

        Tja, erschreckender, kurzer Bericht, welcher sich mit den Informationen deckt, welche hier in Berlin innnerhalb der Venezolanischen coomunidad ausgetauscht werden.
        Ein völlig rechtloses Land, in welchem die derzeit Mächtigen machen, was immer sie wollen und wann sie es wollen und wie sie es wollen.
        Meine deprimierende Einschätzung ist, es wird ab Sonntag eine weitere, völlig illegale verfassungsgebende Versammlung geben. Diese wird flugs darauf eine entsprechende Maduro- Verfassung vorlegen, welche schon fertig in der Schublade liegt. Volksabstimmungen und Wählen, ciao!!!
        Die Gewalttätigkeiten und das Elend werden zunehmen, entsetzlich, es wird in einen sehr blutigen Bürgerkrieg ausarten,… ich habe da inzwischen weder Hoffnungen, noch Illusionen.
        Gestern sind wir anl. von Protesten vor der YV- Botschaft in Berlin, von dort aus aus den Botschaftsräumen, den Fenstern, mit Gegenständen beworfen worden. Die Berliner Polizei war präsent und hat das durch Anwesenheit unterbunden.

  2. 2
    Der Bettler

    Ja Martin da hat Pelle Recht.Das Morgenmagazin ist für Menschen die von der Schicht nach Hause kommen oder schon früh zur Arbeit müssen.Wer sich dafür interessiert stellt den Wecker und sieht es sich an.

  3. Also, ich habe viel Jahre in der Werbung gearbeitet. Von daher weiß ich recht genau, was gute und was schlechte Platzierungen in den Medien sind. Im Fernsehen ist die beste Zeit, wie wohl jeder leicht nachvollziehen kann, 19:00h bis 21:00h. Für 5:30h morgens dagegen kriegt man Werbezeit zu Dumping Preisen. Das dürfte seinen Grund haben…

    • 3.1
      Pelle

      Lieber Herr Bauer, Ihre Tätigkeit in der Werbung in allen Ehren, aber wen interessiert denn Ihr Lebenslauf… anscheinend ist das schon so lange her, dass sie nicht wissen wann die ARD als öffentlich rechtliche Rundfunkanstalt Werbung machen darf und wann nicht. Und was hat ein 5-Minutenbericht über Venezuela mit einer werberelevanten Zielgruppe zu tun, auf dien man den Sendeplatz zuschneiden muss? Man kann hinter jeder noch so trivialen Nachricht eine Verschwörung der herrschenden Klasse vermuten, wenn man paranoid genug ist. Kann man denn so einen Sendetermin nicht einfach zur Kenntnis nehmen und gut sein lassen? Zuviel Forumsmüll kann einem das Lesen schon verleiden…

      • 3.1.1
        Martin Bauer

        Jetzt lassen Sie ruhig Ihre klinischen Befunde in der Schublade! Um 5:30h den Fernseher anzumachen, zeugt schliesslich auch nicht gerade von harmonischer Alltagsgestaltung… Aber das kann jeder halten, wie er will. Und sooo wichtig ist mir das ganze Thema nicht, als daß ich hier jetzt öffentlich Recht bekommen muß.

      • 3.1.2
        Cato

        Prima, Waldorf und Statler leben doch!

      • 3.1.3
        noesfacil57

        Also Lebenslauf hin oder her.
        Herr Bauer hat völlig recht mit seiner Einschätzung, ein Sendetermin morgens um 05:30 Uhr kann sich der Sender sparen.
        Das hat noch nicht mal mehr den Wert einer Alibinummer, lächerlich und entwürdigend das Ganze und zeigt deutlich auf, dass die Schweinereien in YV hierzulande den „Mediengestaltern“ am A….. vorbeigehen. Möglich auch, dass es politisch gewollt ist, kann nicht ausgeschlossen werden, wahrscheinlich verspricht man sich noch „gute Geschäfte“.
        Sehr traurig und vor allem sehr beschämend!

  4. Der Bericht von Xenia Böttcher ist sachlich, objektiv, zutreffend, leider auch sehr kurz. Das Bild, das linke Kräfte von der Situation in Venezuela noch immer zu zeichnen versuchen, nicht zuletzt in der ARD, wurde damit völlig zerschmettert und Lügen gestraft. Kein Wunder, daß man es auf einen Sendeplatz mit sehr niedriger Einschaltquote gesetzt hat!

    • 4.1
      noesfacil57

      Passt halt nicht in den örtlichen Mainstream! Haben Sie was anderes erwartet, ich nicht! Aber die ARD Links? Kann ich nicht nachvollziehen, ist doch der hiesig mit Zwangsgebühren hochfinanzierte Regierungspropagandasender, von Merkels Gnaden,…… na wenn die auf einmal Links ist???
      Wobei die ist ja immer gerade das was opportun ist, ohne jede Haltung!
      Aber das gehört hier nicht hin.

  5. 5
    colibri

    Es soll ja sogar Menschen geben, die im 21. Jh. angekommen sind und schon einmal das Wort „Mediathek“ gehört haben.

    • Es geht nicht darum, ob ein am Thema Interessierter den Bericht sehen kann. Wir wußten, daß er kommen würde und hatten die Möglichkeit. Aber für uns enthält er ja keine neue Botschaft. Der Punkt ist, daß der Bericht nicht von einer breiten Zuschauerzahl gesehen wurde, die von Venezuela nur ungenaue Vorstellungen haben und auch kein spezielles Interesse. Die stellen sich nicht den Wecker und suchen auch nicht in der Mediathek wegen etwas Unbekanntem. Eine Breitenwirkung zu verhindern, ist mit der Sendezeit vorzüglich geglückt.

      Über den Gazastreifen und Somalia aber werden wir zur besten Sendezeit vollgesülzt. Denn arabische Terroristen haben schon die Bader-Meinhof Bande unterstützt, mittels SED. Die Verbindungen kann jeder recherchieren. Die LINKE macht damit nahtlos weiter. Und die hat in der ARD sehr viele Gesinnungsgenossen.

      • 5.1.1
        noesfacil57

        Tja das stimmt, im Wesentlichen! Und ist, wie Hr. Bauer schon sagte, recherchierbar und durch zahllose, nicht voneinander abhängige Quellen hinlänglich belegt.

  6. Eine interessante Diskussion, aber kein Grund zur Aufregung. Unabhängig vom Thema sagen Korrespondenten/innen der deutschen Öffentlich-Rechtlichen Sender schon seit über 10-20 Jahren: „Und biste noch so fleißig, die (also die in den Sendeanstalten) senden nur 1.30.“ (Also 90 Sekunden). Das ist nun mal Zeitgeist. Alles muss schnell und knapp, also kurz sein, egal ob Film, Gedrucktes oder Stellungnahmen im TV oder Radio. Dem kann man entgegenhalten, was ich immer sage: „Wer immer knappen Text will, darf über mangelnde Information nicht klagen. Auch die Bibel hat bislang noch niemand auf eine DIN-A4 Seite bekommen“.Damit will ich aber keine Schwafler entschuldigen.Die Mehrheit der typisch deutschen TV-Nutzer interessieren sich primär für Fußball, sonstigen Sport, Musik und Porno. Die Nutzerinnen mehrheitlich für Mode, Seifenopern, Musik, Koch-Shows etc. Da muss man ein jedwedes Thema, dass die Gehirne auch nur etwas fordert, in irgendwelche Lücken packen aber nicht in die Hauptsendezeiten, weil dann weitergeschaltet wird. Andererseits darf man Menschen, die sich im Verkehr zur Arbeit quälen, dort 8-9 Stunden arbeiten und sich dann wieder im Abendrückfahrverkehr zurück quälen, nicht vorwerfen, dass sie sich auch mal einfach nur entspannen wollen. Es gibt also keinen Königsweg, Leider. Wie ist das in Südamerika? Ich kann aus eigener Erfahrung dort nur partiell Venezuela fundiert beurteilen.

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