Neue US-Sanktionen: Schlechter Tag für 13 venezolanische Regierungsmitglieder

marco-rubio

Rubio ist der Sohn von Einwanderern aus Kuba (Foto: Archiv)
Datum: 26. Juli 2017
Uhrzeit: 19:14 Uhr
Leserecho: 10 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Der republikanische US-Senator Marco Rubio hat am Mittwoch (26.) angekündigt, dass mehrere Mitglieder der venezolanischen Regierung von Washington sanktioniert werden. „Heute ist ein schlechter Tag für 13 Helfer von Maduro in ihren Bemühungen, die Demokratie in Venezuela zu zerstören“, so Rubio auf seinem Twitter-Account. Nach seinen Worten werden weitere Aktionen folgen.

Nach offiziell nicht bestätigten Berichten befinden sich Tibisay Lucena, Präsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE), Elías Jaua, Minister für Bildung, Néstor Reverol, Minister für Inneres und Justiz, Maria Iris Varela, Ministerin beim Ministerium der Volksmacht für die Strafvollzugsanstalten, Carlos Alfredo Pérez, Direktor der Bolivarischen Nationalpolizei, José Rivero Sergio Marcano, Kommandant der Nationalgarde, Tarek William Saab, Ombudsmann, mehrere hochrangige Beamte der Nationalen Streitkräfte und Führungskräfte der staatlichen Ölgesellschaft PDVSA auf der Sanktionsliste. Diesem Personenkreis werden Konten in den USA blockiert, Einreiseverbote verhängt und Immobilien und Vermögenswerte eingefroren.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2017 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Miguel

    Ich würde von allen Regierungsmitgliedern, die oberen des Militär, Polizei und allen oberen der staatlichen Firmen das Vermögen einfrieren. Dann kann man in Ruhe prüfen ob das Vermögen ehrlich oder durch Betrug, wie durch“Dipro“ , „DICOM“ oder anderen Betrugs erworben wurde. Ich glaube dann bleibt eh kaum etwas übrig, dann kann man wenigstens die Schulden Venezuelas bezahlen.
    Eigentlich kann man das auf alle Venezolaner ausweiten, die wenigen die ihr Vermögen ehrlich erworben haben, haben garantiert Verständnis für das Vorgehen.

  2. 2
    DonCacique

    Weiter so ,nur über Kohle bekommt man diese Kleptokraten zu fassen.

  3. 3
    noesfacil57

    Also, ich glaube nicht einen Moment daran, dass diese „Sanktionen“ irgend etwas bewirken. Alles nur alberner Aktionismus, hübsch in den Medien. Man möchte lieber weiter munter Geschäftchen mit der PSUV- Bande machen.
    Wieso werden keine wirklich ernsthaften und schmerzhaften Sanktionen auf den Weg gebracht, z.B. einen Stopp oder mind. massive Beschränkung der Ölimporte? Tja, weil Geschäfte, billiges Öl und Benzin für die „sauberen, heuchlerischen Brüder“ im Norden höhere Priorität haben, als der Schutz von Menschenrechten und die Wiederherstellung einer halbwegs demokratischen Ordnung. Und by the way, wieso haben die feinen „lupenreinen Sozialisten“ aus YV überhaupt legale Auslandskonten in den USA?
    Wie geht das denn?
    Was ist das für Geld? Aus welchen „legalen“ Einnahmequellen stammt dieses?
    Wurden diese „Einnahmen“ in YV korrekt versteuert?
    Wie ist dies und zu welchen Wechselkonditionen und wann in die USA gekommen?
    Ganz viele Fragen und keine Antworten, dafür aber heuchlerischer Aktionismus.
    Insgesamt völlig unglaubwürdig, Mr. Rubio!
    Y más nada.

    • 3.1
      Pelle

      Genau.

  4. 4
    Erwin Eintopf

    Rubio ist ein Clown, wenn er so etwas jetzt als Massnahme verkaufen will. Das hätte man schon vor einigen Jahren machen müssen.
    Wie mein Vorschreiber schon aufführte, wäre vorab zu klären gewesen, wie es überhaupt möglich war, dass diese Leute über so ein Konto verfügen.
    Alles nur Show!

    • Schlappschwanz Obama hat das verhindert. Rubio kann erst jetzt langsam loslegen. Und das sicher auch nicht in dem Umfang, in dem er gerne möchte. Wer den Mann kennt, weiß, daß er absolut brilliant ist. Wenn er freie Hand hätte, wäre die gesamte linke Drogenbrut sehr bald aus Lateinamerika verschwunden, Havanna ausdrücklich mit eingeschlossen.

      Ramírez, Cabello und Padrino López werden wohl bald ihr Fett abkriegen. Alles andere ergäbe wirklich keinen Sinn.

    • >>>wäre vorab zu klären gewesen, wie es überhaupt möglich war, dass diese Leute über so ein Konto verfügen.<<<
      Wenn Sie keine Ahnung haben, dann reden Sie nicht von Show! – Das alle ist längst bekannt und sorgfältig recherchiert und dokumentiert. Chávez war bereits Mitte der Neunziger der Capo einer sehr mächtigen Drogen- und Geldwäschegang, die lange vor seiner Präsidentschaft in den USA ein Imperium and Scheinfirmen, Immobilien und Bankkonten besass. Schon damals sassen zahllose Chavistas in den USA in Haft, nicht aus politischen Motiven, sondern wegen Kapitalverbrechen, begangen in den USA.

      Wer glaubt, die Panama-Papers seien wegen europäischen Steuerflüchtlingen aufgetaucht, verkennt die Prioritäten. Mossack-Fonseca lebte hauptsächlich von Mitgliedern und Freunden der venezolanischen Regierung. An DIESE Informationen wollte man ran.

  5. Das erinnert mich an die Augburger Puppenkiste: „Dreizehn Mann auf de Dodemann’s Kiste, uuuuuund ne Buddel voll Rummm!

  6. 6
    colibri

    Verstehe gar nicht, warum Ramírez, Cabello oder Padrino López nicht dabei sind

  7. Natürlich sind da viele Fragen offen, aber die Mühlen der Justiz mahlen langsam. Sanktionen welche den Erdölsektor betreffen sind schon länger auf dem Tisch.Man zögerte bisher nur deshalb diese umzusetzen ,wegen Konsequenzen für die ganze venezolanische Bevölkerung. Aber vielleicht bleibt keine andere Wahl, denn viel schlimmer kann es ja nicht mehr für die Bevölkerung kommen.Die Personenspezifischen Sanktionen hätten natürlich einen besseren Effekt, wenn international gemeinsam gehandelt würde. Heute hat zumindest Mexiko auch Sanktionen angekündigt.Es wäre zu hoffen ,dass dies einen Dominoeffekt auslöst.Mit Sicherheit haben diese Sanktionen eine Wirkung.Die hysterische Reaktion der betroffenen Funktionäre beweist dies. Weitere Sanktionen sind angekündigt und einige ,welche viel Vermögen in der Hochburg des Kapitalismus haben , sind alarmiert und überlegen sich von dem Projekt zurückzuziehen. @colibri : Ramirez hat in den USA noch Diplomatenstatus, Cabello ,Padrino Lopez könnten in der nächsten angekündigten Gruppe dabei sein.Beweismaterial haben die seit Jahren gesammelt.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!