Wahlbetrug in Venezuela: Ermittlungen gegen Nicolás Maduro – Update

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Massive Wahlenthaltung in Venezuela (Foto: Twitter)
Datum: 02. August 2017
Uhrzeit: 16:34 Uhr
Leserecho: 33 Kommentare
Autor: Redaktion
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Bei der Abstimmung über eine verfassunggebende Versammlung in Venezuela kam es zu Wahlbetrug. Dies berichtet der britische Techniklieferant Smartmatic, der seit 2004 Wahltechnologie und Support-Dienstleistungen für Venezuela zur Verfügung stellt. Luis Almagro, Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS): „Damit ist der größte Wahlbetrug in der Geschichte Lateinamerikas bestätigt“.

„Mit tiefsten Bedauern müssen wir darüber berichten, dass Zahlen über die Wahlbeteiligung am Sonntag (30. Juli) für die Konstituierende Versammlung in Venezuela manipuliert wurden. Unser automatisiertes Wahlsystem ist so konzipiert, dass es offensichtlich ist, wenn die Ergebnisse manipuliert werden“, so die Presseerklärung des Unternehmens.

Die Agentur „Reuters“ hatte zuvor bereits erhebliche Zweifel an der Abstimmung angemeldet. Interne Zahlen der Wahlkommission lassen demnach Zweifel zu, ob bei der umstrittenen Wahl zur Verfassungsversammlung in Venezuela die von der Regierung genannte Beteiligung stimmt.

Update

Zwanzig Techniker von Smartmatic, die für das elektronische Wahlsystem in Venezuela verantwortlich sind, mussten am Mittwoch das Land verlassen. Wegen Verdachts auf Wahlmanipulation hat Generalstaatsanwältin Luisa Ortega Díaz Ermittlungen gegen das Maduro-Regime eingeleitet.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Alexandro

    Das war doch klar, nur die die genau so brunzdumm sind und nur Schafscheisse im Hirn haben ,wie ihr vollgefressener Anführer, glauben an irgend eine Korrekte Handlung dieser Dumpfbacke

    • 1.1
      colibri

      Wie ich doch diese fein geistig formulierten Kommentare liebe. Estimado Sr. Alexandro, sind Sie auch einer der letzten Exildeutschen in unserem Lande?

      • 1.1.1
        noesfacil57

        Tja, Sr. coilibri,
        das ist in etwa das, was sich Hr. Bauer, nebst seiner Claquere und leider auch LatinaPress unter „gesitteter Kommunikation vorstellen“.
        Es fällt auf die Protagonisten selbst zurück.
        Mas nada!

      • 1.1.2
        Cato

        Aber auf jeden Fall einpraegsam!!! Das kann sich sogar ein Nichtdeutscher merken. ;-)

      • 1.1.3
        Cato

        Wobei „brunzdumm“ eigentlich fuer Fortgeschrittene ist.

  2. Bemerkenswert ist, daß die Leute von Smartmatic die Manipulationen früherer Wahlen nicht reklamiert haben, bei denen ihre Maschinen zum Einsatz kamen. Ihr Firmenname wurde nicht mal genannt. Vielmehr galt als Lieferant der Wahlmaschinen eine nicht namentlich benannte Firma in Florida, die angeblich einer regierungsnahen Gruppe von Chavistas gehören sollte.

    Das einzige, was mir jetzt glaubhaft erscheint, ist die von Smartmatic Technikern inoffiziell bekanntgegebene Anzahl von abgegebenen Stimmen von etwas 1 Million. Das ist erheblich weniger, als Schätzungen der Opposition und Verlautbarungen von Informanten aus der CNE. Das es sich exakt mit meiner eigenen Schätzung deckt, an der ich schon längst Zweifel hegte, freut mich allerdings diebisch, wie ich unumwunden eingestehen muß.

    • 2.1
      CamisaAzul

      „Bemerkenswert ist, daß die Leute von Smartmatic die Manipulationen früherer Wahlen nicht reklamiert haben, bei denen ihre Maschinen zum Einsatz kamen. Ihr Firmenname wurde nicht mal genannt. Vielmehr galt als Lieferant der Wahlmaschinen eine nicht namentlich benannte Firma in Florida, die angeblich einer regierungsnahen Gruppe von Chavistas gehören sollte.“

      Ja genau Herr Bauer, gut erkannt!!!
      Fragen sie sich bitte das Gleiche noch ein paar Mal, vielleicht kommen sie dann von selbst darauf,.
      Warum wurde der Betrug bei dieser Wahl plötzlich erkannt und Smartmatic macht endlich mal „Piep“, obwohl das doch bei Wahlen in VE Gang und Gebe war ??
      Ich wette mit ihnen Herr Bauer……früher oder später kommen sie noch drauf ;-)

      • 2.1.1
        noesfacil57

        Das glauben Sie doch selber nicht, sr. CamizaAzul! Ein Hr. Bauer der die Rechthaberei hier gepachtet hat. Der reaktionäre Betonschädel merkt nicht mal was, wenn es Ihm direkt auf die Füße fällt.
        Passt halt nicht ins schematische Weltbild und damit basta.
        Allerdings muss ich mich genau so wie der Hr. Bauer zurecht kritisch fragen, warum ausgerechnet
        j e t z t
        sich die Techniker von Smartmatic zu Wort melden, oder anders gefragt, qien mandó?
        Ist man sich über die Höhe der „Bezahlung“ für die technischen Dienstleistungen nicht einig geworden?
        Viele Fragen,…..viele Merkwürdigkeiten,…… wer weis mehr?

      • Matthias Gysin

        ich denke das liegt hier nicht an der bezahlung sondern daran dass smartmatic (zu recht) befürchten muss dass dinge ans licht kommen die ihnen selbst schaden und die firma zu geht oder durch die justiz geschlossen wird.q (soviel ich weiss ist smartmatic eine britische firma). persönlich arbeite ich in IT cloud und datacenter compliance. GB hat die wahlen nicht anerkannt. ich kann mir vorstellen dass es da darum geht dass die firma keinen kollateralschaden erleidet. vorstellbar dass die britische justiz die herausgabe der datenbanken zbsp an die MUD anordnet. liegt die datenhohheit in venezuela kann der kongress via gesetz/regulatorium einen db dump einbauen und verlangen . (ein bisschen weit hergeholt ist mir klar). Nur da wäre dann auch „spannend“ zu wissen was da bei den anderen wahlen sonst noch so in den dbs steht. Das stinkt schon irgendwie. wie martin sagt warum grad jetzt ? die firma verbrannte sich die finger.

  3. 3
    DonCacique

    Mal sehen wie die Wahlen der letzten Jahre wirklich waren..,wohl kaum eine Frage ,wann die wahren Ergebnisse kommen …

  4. Ich hatte oben bereits angedeutet, was in der Vergangenheit geschah: Smartmatic hat seine Geräte insgeheim an eine Scheinfirma in Florida geliefert, die offiziell als „Hersteller“ auftrat und regierungsnahen Chávistas gehörte. Diese übernahm den Export nach Venezuela. Die Möglichkeit besteht jetzt nicht mehr.

    Die Rolle von Smartmatic in der Vergangenheit dürfte die Firma noch gewaltig in Erklärungsnot bringen, falls eine Autorität genügend gründlich nachforschen sollte. – Für schändlich halte ich ganz besonders, daß Smartmatic hartnäckig die erwiesenermassen gefälschten Wahlen der Vergangenheit für korrekt erklärt, und auch jetzt ungemein schwammig von einer Abweichung von mindestens einer Million Stimmen spricht, während sie tatsächlich bei zumindest 5,5 bis 6 Millionen liegen muss. Laut Technikern soll die Differenz über 7 Millionen Stimmen betragen.

    • 4.1
      noesfacil57

      Das sind ja alles sehr interessante Merkwürdigkeiten, Hr. Bauer. Ich denke es hat alles, wie immer in YV mit der Höhe der „Bezahlung“ zu tun. Und ich bin mir ebenso sicher, wie Sie dass nicht nur jetzt sondern auch schon früher an den „Maschinen“ herummanipuliert worden ist. Nur damals stimmte noch dei Höhe des sog. „Schweigegeldes“.
      Ist es nicht letztlich völlig egal, wie und über welche „Firmen“ die Maschinen nach YV gekommen sind?
      Fakt und ausschlaggebend ist doch nur, das betrogen worden ist, wie immer und wie üblich in YV.
      Was mich die ganze Zeit stört, ist dass hier und auch woanders von Wahlen gesprochen wird. Es waren keine Wahlen über eine Zustimmung zu einer verfassungsgebenden Versammlung und Änderung der Verfassung.
      Eine solche Wahl hätte nach den noch bestehenden Verfassung eine Volksabstimmung vorausgehen müssen und dies hat es nicht gegeben. Das Einzige was es gegeben haben mag, ist so eine Art inszenierter PSUV- Parteikongress mit einer erzwungenen Mitgliederabstimmung. Die PSUV stellt aber in YV keine Mehrheit mehr dar, wie mindestens die letzten Parlamentswahlen (manipuliert/nicht manipuliert) deutlich gemacht haben. Die aktuelle „Abstimmung“ war und ist komplett illegal, weil sich diese gegen die bestehende Verfassung und gegen die Mehrheit des Volks von Venezuela wendet.
      Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

  5. Dies ist der aktuelle CEO von Smartmatic: Antonio Mugica, Geboren: Mai 1974, Caracas, Venezuela.

    Sein Vorgänger starb bei einem „Unfall“, nachdem eine sexuelle Affaire mit Delci Rodriguez bekannt wurde.

    • 5.1
      noesfacil57

      Es wird wohl in nächster Zeit noch mehr derartige, bedauerliche Unfälle geben!
      Wäre doch auch mal schön, wenn die RICHTIGEN einem solchen bedauerlichen Unfall zum Opfer fallen würden;- nein, das meine ich natürlich nicht wirklich ernst. Ich werde mich nicht auf die gleiche Stufe, wie diese Gangsterbande stellen. Dennoch der Gedanke allein bereitet irgendwie klammheimliche Freude.

  6. 6
    colibri

    @Marin Bauer: Könnten Sie Ihre Schätzmethodik etwas genauer erklären?

    „Das es sich exakt mit meiner eigenen Schätzung deckt …“

    • Gerne!

      Die venezolanische Regierung beschäftigte im Jahr 2014 in Verwaltung, Militär, etc. 2.463.759 Personen im Staatsdienst, laut Instituto Nacional de Estatística. Vielleicht sind es heute ein paar mehr, aber bestimmt nicht wesentlich.

      Nur diese Personen kann der Staat zur Abstimmung zwingen, alle andere müßten schon freiwillig gehen, oder durch Zwang Dritter, wie z.B. innerhalb der Colectivos.

      Demnach hielt ich es für ausgeschlossen, daß diese Zahl auch nur annähernd erreicht werden würde, denn eine sehr große Zahl von Regierungsbediensteten widersetzten sich den Anordnungen und wählten nicht, unter Inkaufnahme harter Konsequenzen.

      Die inzwischen von verschiedensten Seiten genannten Zahlen bewegen sich zwischen 1 Million und 8,1 Millionen. Nach wie vor halte ich einen Wert zwischen 1 und 1,5 Millionen für am wahrscheinlichsten, alles jenseits von 2 Millionen eher für utopisch.

      • 6.1.1
        noesfacil57

        Das klingt ziemlich schlüssig!
        Ich dachte der Venezolanische Staat beschäftigt weitaus mehr Personen.
        Was ist mit den MA der PDVSA, sind die schon mitgezählt?

      • 6.1.2
        Marin Bauer

        Nein, aber die 120 oder 150 Tausend machen den Bock auch nicht fett.

      • noesfacil57

        Ja gut, der Bock oder auch Kohl wird dadurch nicht fett!
        Auch hier war ich der offenbar falschen Annahme, es wären bei der PDVSA deutlich mehr. Danke f. den erklärenden Hinweis.

  7. 7
    colibri

    @Marin. Vielen Dank. Dieser Ansatz über die Staatsbediensteten zu kommen. Ich hätte max 4-5 geschätzt, die noch auf der Seite der PSUV stehen. Von denen wären / sind nicht alle zur Wahl gegangen. Daher könnten 3 Mio plausibel sein. Bezogen auf das System und die Erfassung der Stimmen sollte es ja einfachst sein, die Anzahl der Wahlteilnehmer zu bestimmen. Oder anders herum, Millionen von Wahlteilnehmern hinzuzufügen, ist faktisch unmöglich.

  8. Mit einem System, wie das von Smartmatic installierte, kann man theoretisch jedes gewünschte Ergebnis produzieren, wie die Firma ja selber einräumt. Sie sagen aber auch, jede Manipulation ist dokumentiert und nachvollziehbar. Die Frage ist nur, durch wen? Definitiv feststellen und nachweisen können es nur Eingeweihte in die Hardware und Software des Systems, oder Vergleiche der Resultate mit parallelen Aufzeichnungen anderer Natur. Ansonsten muß man dem System blind vertrauen. Und das fällt schwer, wenn der bestellende und zahlende Kunde eines Wahlsystems selber Partei bei der Wahl ist.

    Beim Hersteller könnte jeder einfache Programmierer, auf „Kundenwunsch“, drahtlos schaltbare oder hart-codierte, nur temporär aktive Weichen einbauen, die den Druck auf den einen Knopf mit einem Multiplikationsfaktor registrieren, andere nur einfach oder gar nicht. Das System läuft bei jedem Test und jedem beliebigen Tag völlig korrekt. Am Wahltag aber, sagen wir zwischen 6:00h und 18:00h, läuft ein völlig anderes Programm, das des Betruges. Ohne Zerlegung der Anlage und Dekompilierung der Software ist das unmöglich festzustellen. Zweifler sollten mal bei der Autoindustrie nachfragen…

    Danach kommt auch noch die CNE zum Zuge, bei welcher die Daten gesammelt und ausgewertet werden. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Buchstäblich alles ist möglich. Kontrollbelege, wie manuelle Stimmzettel und Cuadernas, wurden früher eiligst auf Müllhalden verbrannt, um eine Revision zu verhindern. Am 30. Juli war selbst das nicht nötig.

    Der Schlüssel zur Sicherheit liegt in der Kontrolle und Überwachung aller Vorgänge und Ergebnisse und deren Vergleich mit parallelen Aufzeichnungen. Kontrolleure und Beobachter aber fehlten bei der illegalen Abstimmung am 30. Juli total. Selbst auf Fingerabdrücke bei der Stimmabgabe wurde verzichtet. So konnte man schamlos das Ergebnis vervielfachen, während bei früheren Wahlen nur Verschiebungen bis zu einem gewissen Prozentsatz möglich waren. Bei der letzten Parlamentswahl waren die Betrüger chancenlos, weil dies nicht ausreichte.

    Am 30. Juli 2017 war der Betrug so faustdick, daß das Volk mit eigenen Augen sehen konnte, daß keine 4 oder 7 oder 8 Millionen Menschen zur Abstimmung gingen, sondern sehr, sehr viel weniger. Ein venezolanischer Kommentarist schrieb an anderer Stelle: „Hätte die Abstimmung der Opposition am 16. Juli 10 Millionen SI-SI-SI Stimmen erzielt, so hätte die CNE für den 30. Juli 11 Milionen JA-Wähler für die Regierung verkündet. So allein erklärt sich die Zahl von 8.1 Millionen und durch nichts anderes.

    • 8.1
      colibri

      … aber dort müssen doch auch Namen und Cédula-Nummern ins System. Diese wurden doch auch erfasst.

      • 8.1.1
        Marin Bauer

        Schon! Aber nicht vergessen, es gibt Leute mit einem halben Dutzend Cédulas. Und da ist noch das Heer der Untoten, der 110 bis 130-jährigen, deren Cédulas immer frisch bleiben und die stets pünktlich aus dem Jenseits zurückkehren, um ihre Stimme für die Regierung abgeben.

      • colibri

        Entschuldigung, dass ich weiter frage. Das mit den Ewig-Lebenden bzw den Untoten ist mir auch bekannt. Aber das sind doch keine Millionen? Und wenn doch, dann wäre es doch unmöglich, diese zu erfassen. Das wäre doch ein manueller Vorgang? Und letztlich ist doch alles per Listen bzw Dateiauswertung einfachst ueberprüfbar? Man könnte sicherlich auswerten, wann, wo und in welcher Geschwindigkeit ein 100-Jährigr nach dem anderen gewählt hättte? Oder bin ich da ganz auf dem Holzweg?

      • 8.1.2
        Marin Bauer

        Sicher nicht! Ich kenne ihre Zahl auch nicht. Doch das sollte nur ein Beispiel sein. Der Wahlbetrug durch die PSUV und CNE hat Geschichte und erfolgt auf unterschiedliche Weise parallel. Nicht alles davon betrifft die Technik der Wahlmaschinen, und vieles läßt sich nicht genau beziffern. Aber man sieht es, hört es, weiß daß es sich addiert und kann hochrechnen. Ich war wiederholt in Wahllokalen bei der Auszählung präsent, um bei versagender Technik mit Geräten aus meinem Büro auszuhelfen. Da sitzt man untätig rum, schaut und hört…

        Wenn man dann noch, wie meine Frau, über ein dichtes Netzwerk von Informanten aus Wahllokalen im ganzen Land und aus dem Zentrum der CNE verfügt, sieht man, daß plötzlich Zahlen schlagartig geändert werden. Hautnah konnte ich dies 2006 in einem Wahlzentrum beobachten, als die uns gemeldeten Ergebnisse von über 70% für Manuel Rosales auf weit unter 50% sprangen, durch nichts gerechtfertigt als durch einen lapidaren Satz der Sprecherin der CNE, der auf ihrem Vorlesezettel stand. Seit wann, weiß der Geier!°

      • colibri

        Danke!

    • 8.2
      noesfacil57

      Gut möglich! Dem schließe ich mich soweit an!
      Danke f. die sachlogische, schlüssige Erläuterung.
      Die PSUV- Parteikonvent- Abstimmung ist und bleibt aber illegal und damit können die auch die Wölkchen über dem Avila mitzählen, ist völlig ohne Belang.
      Es bleibt bei, no es fácil.

  9. Smartmatic operiert seit 2004 in Venezuela.Mit den Aufdeckungen eines Wahlbetrugs ist davon auszugehen, dass seit dieser Zeit keine Wahl mehr sauber verlaufen ist.Smartmatic und der Wahlrat CNE haben Jahre die Wahlen verfälscht. Nun ist die gesamte Firma aus Venezuela geflohen.Ihre Bekenntnisse nun aus dem sicheren Ausland, sind zum Einen um zu versuchen noch halbswegs ihr Image zu retten zum Anderen sind sie Konsequenz der Ermittlungen und Sanktionen von seiten der USA gegen die Regierung von Maduro.Smartmatic hat einen Firmensitz in den USA und unterliegt somit dem Gesetz,welches besagt,dass es verboten ist Geschäfte mit den Sanktionierten abzuschließen.Desweiteren war der Wahlbetrug am Sonntag so offensichtlich, dass Experten der Informatik im Ausland Untersuchungen eingeleitet haben.Unabhängig vom verfälschten Wahlergebniss (realistisch zwischen 1.5 und 2.5 Millionen) war der Prozess der Wahl zur Verfassungsgegebenden Versammlung sowieso Verfassungswidrig und illegal.Relevant sind daher die genauen Nummern eh nicht,sondern eher die Tatsache ,dass dieses Regime seit geraumer Zeit völlig illegitim ist.

    • 9.1
      annaconda

      2 Tage um diesen Kommentar zu senden ! Kaum Internet und/oder Stromausfälle.Kein Benzin zum fortbewegen .Die Repression gegen die rebellischen Anden hat viele Formen.

  10. 10
    don ewaldo

    Erstaunliche infos,eigentlich schon lange bekannt,aber nicht richtig wahrgenommen.
    Fakt ist,das die rote Bande von Anfang an nur auf Betrug „gebürstet“ war.
    Man wollte es nict wahrhaben oder hat es einfach ausgeblendet ,auch aus persönlichen
    Gründen,z.b. Bereicherung etc.,ist menschlich und logisch.Das gesamte Militär lebt
    aufgrund dieser Realität wie die Made im Speck .ABER … der Krug geht so lange zum
    Brunnen ,bis er BRICHT ..ALLE Systeme dieser Art hatten immer eine limitierte ZEIT ….
    z.B.Musselini ,Chaucesco u.v.a.m.
    Erstaunlich,wie lange die Welt da zuschaut,Gesetz der Medien : Blut ,Schweiss und Tränen verkauft sich eben gut ….. Das Gebet an den heiligen St.Florian,der Schutzheilige der Feuerwehr : HEILIGER St.Florian,schütze mein Haus … ZÜNDE DEM NACHBAR SEINS AN ………….

  11. Hier steht auch Interessantes zum Thema:
    http://latina-press.com/news/240159-wahlbetrug-wer-oder-was-ist-smartmatic/

    • 11.1
      colibri

      Nun, was dort steht, steht eigentlich bei Wikipedia: https://en.m.wikipedia.org/wiki/Smartmatic
      Dennoch danken wir dem Leser Sr. V. Love für die Übersetzung vom Englischen ins Deutsche.

  12. Ich hoffe die recherchieren die ganzen Umstände gründlich.Hier strengt sich zwar die Fiscal an,aber die ganzen ausführenden Organe werden einfach wie immer die Resultate ignorieren.Aber in den USA können die ordentlich Druck auf Smartmatic machen.So kam z.b schon raus, dass die Software in Kuba erstellt wurde(?wen wunderts.).Die haben da so eine Back Door eingebaut,welche unbehinderten Zugang ermöglicht. Über Intranet ( Unterseekabel von Venezuela nach Kuba) und hier CANTV ( staatliche Telefongesellschaft) haben die Kubaner direkte Kontrolle über das Wahlsystem hier gehabt. Ich kann mit noch vor Jahren erinnern,dass die Kubaner schon Wahlergebnisse in ihren Gesundheitszentren wussten , bevor im TV die ersten Hochrechnungen bekannt gegeben wurden. Das heisst die Gauner gesteuert und kontrolliert vom Kuba besetzen seit ca. 2006 illegal die Präsidentschaft.

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