Wie unsere Regenwälder uns Menschen das Leben retten!

kahlschlag

Der Regenwald ist und bleibt Klimapumpe Nummer Eins auf unserem Planeten (Foto: latinapress)
Datum: 04. August 2017
Uhrzeit: 17:54 Uhr
Ressorts: Leserberichte
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Conny Keule, Bad Bocklet (Leser)
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Die Menschheit lebt im Zweifel, in der Verwirrung, kämpft heutzutage mit „nicht heilbaren“ Krankheiten und betreibt, fast schon zwanghaft, CO2-Einsparungen. Alles bis zum Exzess. Warum der Regenwald uns Menschen ganz easy das Leben rettet, darum geht es in diesem Artikel.

Politiker sein, ist nicht einfach. Im Zwiespalt zwischen Machtinteressen von Konzernen stehen und dem gerechten Regieren der Menschheit, ist nicht der Weg, den sich manche dieser Kandidaten herausgesucht haben. CO2-Einsparung ist in allen Köpfen nun verankert; es ist ja auch einfacher, sich auf ein einziges Molekül zu konzentrieren, als die Erde als ein Gesamtes zu sehen und zu betrachten. Dafür aber gibt es Experten, die bspw. Umwelttechnik oder Biologie studiert haben, dass man sich diese zu Rate zieht.

Wenn heute globale Probleme gelöst werden sollen, was sollte man sich dann ansehen? Richtig – den Globus. Eines sollte allen Erdenbewohnern klar sein. Der Regenwald ist und bleibt Klimapumpe Nummer Eins auf unserem Planeten! Diesen Klimapumpen-Mechanismus nennt man „Hadley-Zelle“ und auch „Walker-Kreislauf“. Anhand der Hadley-Zelle soll kurz erläutert werden, wie das Gefüge funktioniert.

In den Tropen, direkt am Äquater, existiert die stärkste Sonneneinstrahlung. Durch Verdunstung aufsteigende, feuchte Luftmassen, werden Richtung Polkappen abgeführt und regnen durch die Abkühlung über den Meeren ab. Es entsteht zusätzlich ein kühler, zum Äquator hinführender, Luftsog, der die Luftbewegung mit intakt hält. Es entsteht also ein Kreislauf, eine regelrechte „Klima-Pumpe“, die das gewohnte Wetter mit all seinen Wind- und Meeresströmungen, maßgeblich mitbildet.

Warum also von CO2-Einsparung reden, wenn durch den einfachen Aufbau aller Regenwälder dieser Erde, eine mehrfach positive Wirkung zu erzielen ist? Nicht nur im globalen Klimagespräch ist der Regenwald Retter und Sicherheitsanker, sondern auch in Sachen Krankheitsbekämpfung. Hier kommt der westlich erzogene Mensch schnell an seine Grenzen, wenn von Schamanismus und Heilpflanzen die Rede ist.

Wenn man aber weiß, dass die größten Pharmakonzerne höchstes Interesse am Wissen der Schamanen über die Heilpflanzen hatten und haben, nur um für sich Profit daraus zu schlagen, dann sollte man als Mensch ins Denken kommen! Tatsächlich wurde ein Genpool interessanter Heilpflanzen angelegt, mit der Option der gentechnischen Veränderung, um so verkaufbare, patentierte Heilmittel zu erstellen. Die Pharmakonzerne stahlen sogar das Blut der Indianer, welches für diese heilig ist.

In der Zivilisation fängt man schon an, sich wieder als Ganzes zu sehen und nicht nur den Körper in die Heilung einzubeziehen, sondern auch die Psyche und den Geist. Darin liegt auch der Schlüssel zur Heilung und das Zusammenspiel der Heilpflanzen mit der Arbeit der Schamanen. Die natürlichen Heilmittel sind hochwirksam, mit der ganzen Kraft auf Körper, Seele und Geist. Nahezu alle Krankheiten sind mit den richtigen Anwendungen heilbar. Mutter Natur ist der Menschen Heil. Pharmakonzernen hingegen steht hauptsächlich der Geldgewinn im Sinn. Auch hier bieten die Regenwälder Heilung und Schutz in ihrer Vielfalt und Schönheit. Denn was nützt ein jeder Reichtum, wenn das Schöne fehlt?

Es ist mehr als sinnvoll, dass sich die Menschheit zusammenschließt, um die volle Aufmerksamkeit auf das zu richten, was ihr hilft, nicht auf das, was dem Geldbeutel anderer hilft. Der Aufbau der Regenwälder liegt in der Hand eines jeden Menschen, denn jeder Mensch kann sich glücklich preisen, dass es die Regenwälder, trotz massivem Raubbaus, noch gibt. Jetzt heißt es Zusammen stehen und beim Aufbau mithelfen – ob mit eigener Kraft oder finanziellen Mitteln. Jeder Einzelne steht in der Verantwortung.

Über Dipl.-Ing.(FH) Cornelia H. Keuler

Dipl.-Ing. (FH) Cornelia H. Keuler schrieb ihre Diplomarbeit in Perú und befasste sich eingehend mit den Heilpflanzen vor Ort. Sie selbst hat eine schwere, fast tödliche, Darmentzündung mit einer Liane aus dem Regenwald und heimischen Pflanzen geheilt. Aus ihrer Arbeit entstand der Wille eines Projektaufbaus, der zum Ziel hat, die Regenwälder weltweit wieder aufzubauen. Dazu gründete sie den Verein „Fairein Coala“, der noch Unterstützung sucht. Zum 17. August 2017 startet online der „erste weltweite Regenwald-Kongress“ dieser Erde.

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