Grounding bei Conviasa: Passagiere warten drei Monate auf ihre Koffer

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Die um 04:14 Uhr Ortszeit am Flughafen Buenos Aires-Ezeiza gelandete Militärmaschine aus Venezuela hatte zu wilden Spekulationen geführt (Foto: ScreenshotYouTube)
Datum: 05. August 2017
Uhrzeit: 15:44 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das südamerikanische Land Venezuela wird von einer Dauerkrise gebeutelt. Wirtschaftliche Analphabeten haben das einst reichste Land Lateinamerikas ausgeplündert und in den Ruin getrieben. Das einzige, was boomt, ist jede Art von Verbrechen. Von der Pleite blieb auch die Nationale Airline Conviasa nicht verschont. Weil die Versicherungsprämien nicht gezahlt wurden, musste Conviasa die Flotte grounden. Hunderte Passagiere, darunter auch Kinder und ältere Menschen, waren am 9. Mai 2017 auf dem Simón Bolívar International Airport in Maiquetia gestrandet. Mit Ausweichflugzeugen wurden Hunderte Passagiere nach Argentinien geflogen, ihr Gepäck kam am Samstagmorgen (5.) Ortszeit an.

Die um 04:14 Uhr Ortszeit am Flughafen Buenos Aires-Ezeiza gelandete Militärmaschine aus Venezuela (Shaanxi Y8 – F 200 W) hatte zu wilden Spekulationen geführt. Quellen aus dem Verteidigungsministerium wiesen allerdings darauf hin, dass das Militärflugzeug unter Beobachtung der argentinischen Luftwaffe und des Inlandsgeheimdienstes von Venezuela kommend und nach einem Stopp in der bolivianischen Stadt Santa Cruz de la Sierra in der argentinischen Hauptstadt landen durfte. An Bord befanden sich fast 400 Koffer, auf die die Passagiere nun fast drei Monate gewartet hatten.

Alle Gepäckstücke wurden durch Mitarbeiter des Zolls gründlich überprüften und gescannt. Es gab keine Hinweise auf illegale Machenschaften.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Gast

    Alle Gepäckstücke wurde überprüft!
    Dann haben wohl alle leere Koffer zurück bekommen??

  2. 2
    babunda

    so sehe ich das auch, bei mir wurden schon vor 15 jahren gelieferte paeckchen von der post beklaut hat immer viel gefehlt.

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