Kolumbien: Erster Akt des diktatorischen Regimes in Venezuela vollzogen

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Juan Manuel Santos ist Träger des Friedensnobelpreises (Foto: Archiv)
Datum: 06. August 2017
Uhrzeit: 15:19 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land hat die illegitime verfassunggebende Versammlung Generalstaatsanwältin Luisa Ortega Díaz entlassen. Dieser Vorgang stößt weltweit auf Ablehnung, die demokratischen Regierungen Lateinamerikas sprechen von einem Putsch gegen die Verfassung. Folgerichtig hat der südamerikanischen Staatenbund „Mercosur“ Venezuela endgültig ausgeschlossen, Kolumbiens Präsident und Friedensnobelpreis-Träger Juan Manuel Santos bezeichnete die Entlassung Ortegas als den „ersten diktatorischen Akt der betrügerischen/illegalen konstituierenden Nationalversammlung des Regime von Nicolás Maduro. Gleichzeitig bekräftigte er seine Solidarität mit dem venezolanischen Volk, das bereits seit Wochen in Scharen vor der Diktatur flüchtet.

Die endgültige Aussetzung Venezuelas aus den Mercosur beweist nach Ansicht des argentinischen Außenministeriums deutlich, dass Venezuela in der Region isoliert ist. „Was wir heute taten, war eine politische Entscheidung und markiert international, dass Venezuela in der Region isoliert ist“, so Außenminister Jorge Faurie.

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  1. Santos hat’s gerade nötig von Diktatur zu reden! Ein Mann, der gegen den Willen und den Entscheid des Volkes der kubanischen Drogen- und Terrororganisation FARC zu Sitzen im kolumbianischen Parlament verhalf!

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