Mercosur lehnt „illegale“ Entlassung von Generalstaatsanwältin ab

diaz

Generalstaatsanwältin Luisa Ortega Díaz musste den Sessel räumen (Foto: Archiv)
Datum: 07. August 2017
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Wie erwartet hat sich Venezuelas Despot Maduro seiner wichtigsten Gegnerin entledigt. Generalstaatsanwältin Luisa Ortega Díaz wehrt sich vehement gegen ihre Absetzung und spricht von einem „Putsch gegen die Verfassung“. Die Oberste Chefanklägerin hat das Volk zum Widerstand gegen Maduro aufgerufen: „Ich stelle fest, dass in Venezuela ein Putsch gegen die Verfassung in vollem Gange ist“, so Ortega. Am Sonntagabend (6.) Ortszeit lehnte die Vereinigung der Richter/Staatsanwälte/Rechtsanwälte des Staatenbundes „Mersour“ die „illegale“ Entlassung von Ortega ab.

Gleichzeitig gaben die Vertreter von Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay bekannt, die Ernennung ihres Nachfolgers Tarek William Saab Halabi nicht anzuerkennen. In einer gemeinsamen Erklärung wurde die Entlassung als ein „klarer Angriff auf die Autonomie und Unabhängigkeit der venezolanischen Staatsanwaltschaft“ bezeichnet.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2017 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!