Handel zwischen Kuba und Venezuela stark rückläufig

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Warenhandel zwischen beiden Staaten lag im Jahr 2015 bei 4,2 Milliarden US-Dollar (Foto: AVN)
Datum: 16. August 2017
Uhrzeit: 10:32 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der Handel zwischen Kuba und Venezuela ist seit dem Jahr 2014 um 70% eingebrochen. Dies berichtet das kubanische Amt für Statistik „Oficina Nacional de Estadísticas de Cuba“ und belegt damit die Unfähigkeit des venezolanischen Regimes, aufgrund des niedrigen Ölpreises und der chronischen Wirtschaftskrise seinen Verpflichtungen nachzukommen.

Demnach lag der Warenhandel zwischen beiden Staaten im Jahr 2015 bei 4,2 Milliarden US-Dollar (2014 bei 7,2 Milliarden) und fiel im vergangenen Jahr auf 2,2 Milliarden US-Dollar. Venezolanische Exporte nach Kuba, fast ausschließlich Öl, fielen im vergangenen Jahr auf 1,6 Milliarden US-Dollar. 2015 lagen die Ausfuhren noch bei 2, 8 Milliarden und im Jahr 2015 bei 5,1 Milliarden US-Dollar.

Unterdessen sanken die kubanische Exporte nach Venezuela im vergangenen Jahr auf 642.000 US-Dollar – im Vergleich zu 1,4 Milliarden im Jahr 2015 und zwei Milliarden US-Dollar im Jahr 2014.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Der Bettler

    Echt Cuba,zuerst Venezuela bis zum letzten Blutstropfen aussaugen,dann weil nichts mehr zum handeln da ist einfach den nächsten suchen.Nicht mal Medikamente liefern diese Verbrecher an Venezuela.

    • Medikamente kaufen sie in Kuba doch nicht mal für das eigene Volk, genau wie in Venezuela! So wie es dort zwei Währungen gibt, eine für die politische“ Elite“ und ausländische Gäste, die andere für das gemeine Volk, gibt es auch zwei Gesundheitssysteme. Wenn linke Verehrer der kubanischen Revolution von einer Kuba-Reise zurückkommen, dann haben sie immer nur die eine Seite gesehen – „Das beste Gesundheitssystem der Welt!“- und verbreiten Propagandalügen nicht selten in der ehrlichen Überzeugung, es sei die Wahrheit. Die bekommen dort auch Milch und Rindfleisch und behaupten anschliessend, das sei normal.

    • 1.2
      babunda

      am 17.08. kam im zdf eine Sendung mit Markus_Lanz in Kuba, diese war sehr interessant, auf dem Land arbeiten die mit Kuehen und ackerpflug , 90%der ernte muessen die an den Staat abliefern, absolute Armut. aerzte und Medizin kann sich dort keiner leisten, die gehen zur kreuterhexe, da bekommt man sogar ein kraut gegen neid. der Tourismus geht an den meissten menschen kompl. vorbei, die verdienen im Monat keine 30 dollar. ein Notar faehrt auch taxi, damit er sich ueber wasser halten kann. wer dort privat an touris vermieten kann bekommt 25$ und kann besser leben.
      maduro will ja die revolution von Chavez vollenden, wenn die verhaeltnisse mit Enteignungen kommen, dann kommt die hoelle auf Venezuela zu. keine privaten geschaefte und kein Privateigentum, wird alles platt gemacht.

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