Nicolás Maduro in Odebrecht-Skandal verwickelt

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Odebrecht war einst der Stolz von Brasilien (Foto: Odebrecht)
Datum: 19. August 2017
Uhrzeit: 11:20 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Nach einem wochenlangen Machtkampf mit Venezuelas Diktator Nicolás Maduro hat sich Ex-Generalstaatsanwältin Luisa Ortega trotz Ausreiseverbots nach Kolumbien abgesetzt. Lange Zeit gehörte Ortega selbst zur Nomenklatur im südamerikanischen Chaos-Staat, ermittelte in den letzten Monaten allerdings verstärkt gegen das Regime. Während des Gipfels der Rechtsanwälte und Staatsanwälte von Lateinamerika (Cumbre de Procuradores y Fiscales de América Latina) gab sie bekannt, im Bestechungsskandal „Odebrecht“ direkt im Umfeld von Maduro ermittelt zu haben.

„Es ist der größte Fall von Korruption in der ganzen Region und sie (Regime) sind sehr besorgt und ängstlich. Sie wissen, dass wir ausreichende Informationen und Details aller Vorgänge besitzen. Von meinen Ermittlungen war auch Herr Maduro und sein direktes Umfeld betroffen“, so Ortega in einem Interview.

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  1. 1
    gringo

    Hätte mich auch gewundert,
    wenn er seine schmutzigen Finger nicht darin gehabt hätte.

    • 1.1
      Karl-Heinz

      Wenn jemand „von Ermittlungen betroffen“ ist, heißt das noch gar nichts, auch wenn es sehr wahrscheinlich ist, dass Maduro und seine Genossen in den Bestechungsskandal verwickelt sind. Aber wen kümmert das in Venezuela, die Sorgen sind da anders gelagert.

  2. 2
    Der Bettler

    Kann mir Einer sagen ,wo der Diktator nicht seine dreckigen Finger stecken hätte,einschließlich Drogenhandel,wo gleich die ganze Familie rege dabei ist.

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