Fünf Tote bei Absturz eines Business-Jets in Venezuela

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Learjet 25D aus noch nicht bekannten Gründen abgestürzt (Foto: Ministerio)
Datum: 21. August 2017
Uhrzeit: 15:27 Uhr
Leserecho: 17 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Venezuela ist am Samstag (19.) ein Learjet 25D aus noch nicht bekannten Gründen abgestürzt. Nach Angaben von Minister Néstor Reverol kamen alle fünf Insassen ums Leben. Der zweimotorige Business Jet (YV3191) war demnach auf dem internationalen Flughafen von Caracas (Aeropuerto Internacional de Maiquetía) gestartet und unterwegs zum „General José Antonio Anzoátegui International Airport“ in Barcelona (Anzoátegui).

Nach etwa 35 Minuten verschwand die Maschine vom Radar und stürzte laut Augenzeugen rund zwei Kilometer nördlich der Kleinstadt Naiguatá ins Meer. Die Insassen, Pilot, Co-Pilot und drei Passagiere, kamen beim Absturz ums Leben.

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Kommentarbereich

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  1. Abgesehen von Pilot und Co-Pilot befanden sich 3 Passagiere in dem Flugzeug:

    • MIGUEL ANGEL PEREZ OUBINA, Sohne von Miguel Pérez Abad, Minister für Industrie und Handel und Präsident der Banco Bicentenario, eines der Hauptinstrumente der Wäsche von Drogengeldern.

    • LUIS NAPOLEON PICARDI FLORES, einer der Inhaber von Servicios Picardi, C.A. (SERVIPICA), die anscheinend in illegale Mineralöl-Geschäfte verwickelt ist und Anfang des Jahres, danke guter Freunde bei der Regierung, ihre hohe Überschuldung als Schulden der PDVSA übertragen konnten. Ebenso werden ihm enge Verbindung zum Drogenhandel und Beteiligung al Wäsche von Drogengeldern nachgesagt.

    • JUVENCIO RAMON CARVAJAL GONZALEZ. Offensichtlich hat jemand alle Informationen zu seiner Person aus dem Internet entfernen lassen. Wer selber mal versucht hat, auch nur eine in Google gespeicherte Seite, die ihn betrifft, entfernen zu lassen, weiß, wir unglaublich schwierig das ist. Alle Achtung! Hier hat jemand Außerordentliches geleistet! – Doch handelt es sich hochwahrscheinlich um den Sohn von Hugo „Pollo“ Carvajal, einer der skandalträchtigsten Chavistas überhaupt, der unter anderem Kontakt hatte zur FARC, zu El Chapo” Guzmán und U.S. Schauspieler Sean Penn.

  2. 2
    Tom Brisky

    Besten Dank Herr Bauer für Ihre informativen und gehaltvollen Kommentare. Freu Michi stets Ihre Zeilen zu lesen.
    An die Redaktion: solche Zusätze und Einordnungen würde ich von Ihnen erwarten.

    • Zum Schutz der Redaktion sei angemerkt, daß eine Nachrichtenagentur sich doch sehr auf gesicherte Informationen setzen muß. Meine Kommentare basieren oft auf einem Mix aus Fakten, Meinungen Dritter, sowie auf Beobachtungen, Erfahrungen und logischen Schlussfolgerungen meinerseits. Das bringt schon eine gewisse Fehlerquote mit sich.

    • 2.2
      traga nikel

      Tom Brisky da können Sie aber lange darauf warten bis solche solche Zusätze und Einordnungen von der Redaktion kommen denn Kommentare streichen ist einfacher.

      • 2.2.1
        soledad

        Na, Nikel. Sind die Trolle heute wieder unterwegs. Geblubbere, das nicht stimmt, können Sie auf amerika21 etc. lesen.

  3. Die Gerüchteküche brodelt heftig. JUVENCIO RAMON CARVAJAL GONZALEZ soll angeblich „nur“ Sicherheitschef der Firma SERVIPICA gewesen sein.

    Viele vermuten ein Attentat seitens des Lagers von Maduros. LUIS NAPOLEON PICARDI FLORES war ein Vertrauter und Handlanger von Diosdado Cabello. Ihm und Ravajal werden Nähe zu Luisa Ortega unterstellt und damit Opposition zu Maduro.

    Hier einer der bemerkenswertesten Kommentare in Spanisch: „Ese avión se cayó por el peso de la porquería que llevaba dentro.“

    • 3.1
      noesfacil57

      Der spanische Kommentar trifft den Nagel vermutlich auf den Kopf. Besser gehts nicht!
      Gruß vom letzten Dreck.

    • 3.2
      annaconda

      Herr Bauer,danke fuer die Recherche.Sie haben da etwas mehr herausbekommen.Vermutlich haben sie auch ein besseres Internet und nicht zig Seiten blockiert.
      Schon lange werden diese Jet,s ja vornehmlich von Bandenmitglieder des Regimes genutzt.Der Luft Raum ist fast ausschließlich Territorium der Roten Mafia.Normalbürger verfügen nicht ueber diese Art der Transportmittel im allgemeinen.
      Über die Ursachen des Absturzes wird momentan wahrscheinlich nichts herauskommen.Zudem hat Minister Perez Abad auf Eigeninitiative Bergungsarbeiten angeordnet.Scheinbar verfuegt die venezolanische Kuestenwache nicht ueber die Logistik in solchen Fällen.
      Wenn es kein Unfall im eigentlichen Sinne wäre, So ist die Wahrscheinlichkeit gross , dass es auf den Krieg rivalisierender Chavista Banden zurück zuführen ist.Diese beginnen sich aufgrund des internationalen Druck immer mehr gegenseitig zu verfleischen.

  4. 4
    Manuel Riester

    Nikel: Fakten interessieren. Lügen können Sie auf den bekannten Troll-Fabriken lesen!

  5. 5
    DonCacique

    Also mich würde ganz persönlich die Meinung von Blaukutte und Noesblabla interessieren!

    • 5.1
      noesfacil57

      Ich hab zu Dingen und Nachrichten, zu welchen mir jedweder Hintergrund fehlt keine Meinung und halte dezent meine Klappe, was ich Ihnen auch dringend rate.
      Der Einzige, welcher sich hier scheinbar den Versuch unternimmt und sich mit „Fakten“ auseinandersetzt, ist der werte Hr. Bauer. Der Rest der Kommentare hier ist das übliche, sinnentleerte, entbehrliche Geschwätz oder Gehetze irgendwelcher pöbelnder Exildeutscher, die zuviel Sonne und Cerveza auf Margarita abgekriegt haben;- Empfehlung, ab nach Malle auf den Ballermann, da gehört Ihr hin. Gruß vom letzten Dreck!

  6. 6
    Der Bettler

    Werter Herr noesfacil57,waren Sie die letzten 2-3 Jahre mal auf Margarita ? Es gibt keine Exildeutsche mehr auf der Insel.Die sind alle schon vor Jahren vom deutschen Konsulat,oder vom Auswanderer-TV ins geheiligte Hartz4 Land zurückgeführt worden.Die paar die noch auf der Insel leben ,sind entweder Langzeiturlauber 6-9 Monate,oder verdienen ihr Geld fest mit irgendwelchen Betrieben,was kaum mehr möglich ist. Sie reden von Bier auf der Insel ! Sehr schlecht informiert !!! Es gibt schon an die 2 Jahre fast kein Bier mehr auf der Insel.Wenn dann vielleicht mal das Tripperwasserl
    Polar light,daß grausam schmeckt.Nicht mal mehr Cuba Libre mit anständigen Rum ist noch zu bekommen.Die Insel produziert außer Tomaten fast nichts,und muß alles vom Festland mit der Ferry transportiert werden,und das dauert so lange,daß Obst und Gemüse meist vergammelt sind.Die Inseln sind sehr benachteiligt,aber das gute Klima und die vielen Strände waren immer eine Option.Ich weiß nicht was Sie gegen Margarita haben,eine wunderschöne Insel,ohne europäische Touristen,leider auch keinerlei Infrastruktur mehr.Ab 19 Uhr werden die Bürgersteige hochgeklappt.

    • 6.1
      noesfacil57

      Werter Herr Bettler,
      Ich habe gar nichts gegen Margarita, da haben Sie mich offenbar völlig missverstanden. Sie Hebamme recht, ich war schon seit Jahren nicht mehr auf Margarita. Das letzte Mal in 2001/mit der Familie und ich habe mit Grausen und mit Tränen in den Augen die Insel verlassen, denn es war schon damals abzusehen, was an Niedergang noch kommen würde, was mir von der örtlichen Bevölkerung ja auch in vielen Gesprächen bestätigt wurde. Allerdings sind meine durchaus positiven Erinnerungen an Margarita aus den 1980 und 1990- Jahren und das waren noch andere Zeiten. Ihre sonstigen Schilderungen kann ich vor dem Hintergrund meiner „Erlebnisse“ aus 2001 gut nachvollziehen. Mir gehen nur diese teilweise völlig sinnlosen und unsachlichen, bis hin ins Gehetze gehenden Kommentare von mit Verlaub von „Ausländern“ auf die Nerven. Ich führe mich jedenfalls, wenn ich in Deutschland etwas zu kritisieren habe, als deutschstämmiger venezolanischer, also ausländischer Staatsbürger respektvoller auf. Den Groll mancher hier auf die Chavisten und insbesondere die Maduro- Verbrecherbande kann ich durchaus teilen, aber nur Groll und Pöbelei bringt uns hier und die durchaus notwendige Debatte gar nicht weiter.

    • 6.2
      colibri

      „Werter Herr noesfacil57,waren Sie die letzten 2-3 Jahre mal auf Margarita ? Es gibt keine Exildeutsche mehr auf der Insel. … “ Lieber Herr Bauer, ich war in diesem Jahr auf der Isla de Margarita. Natürlich gibt es dort noch viele „Exil-Deutsche“. Es gibt sogar solche, die letztes Jahr einen gut laufenden Deutschen Imbiss aufgemacht haben. Auch mit dem Bier ist es nicht so, wie Sie es darstellen.

      • 6.2.1
        Martin Bauer

        Entschuldigung, verehrter Colibri! Ich hatte mich weder zur Insel Margarita geäußert, noch zu dem dort erhältlichen oder nicht erhältlichen Bier. Der Grund liegt einfach darin, daß ich die Insel noch niemals betreten habe. Sie verwechseln mich anscheinend mit jemand anders.

      • colibri

        SgH Bauer Sie haben recht. Das Zitat kommt von H. Bettler. Hier die Korrektur:

        „Werter Herr noesfacil57,waren Sie die letzten 2-3 Jahre mal auf Margarita ? Es gibt keine Exildeutsche mehr auf der Insel. … “ (Bettler)

        Lieber Herr Bettler , aber ich war in diesem Jahr auf der Isla de Margarita. Natürlich gibt es dort noch viele „Exil-Deutsche“. Es gibt sogar solche, die letztes Jahr einen gut laufenden Deutschen Imbiss aufgemacht haben. Auch mit dem Bier ist es nicht so, wie Sie es darstellen.

      • 6.2.2
        noesfacil57

        Schwere Verwechselung auch mich betreffend!
        Buenas noches.

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