„Böser Feind“ USA: Militär auf Verteidigung eingeschworen

madurismo

Der Ex-Busfahrer und Marxist gilt als einer der größten Verschwörungstheoretiker weltweit (Foto: Archiv)
Datum: 25. August 2017
Uhrzeit: 10:52 Uhr
Leserecho: 18 Kommentare
Autor: Redaktion
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Am kommenden Wochenende findet im südamerikanischen Land Venezuela eine nationale Militärübung statt. Staatsoberhaupt Maduro hatte die militärische Übung ganzer Kampfverbände angeordnet, nachdem US-Präsident Donald Trump vor knapp zwei Wochen mit Blick auf die Krise in Venezuela ein militärisches Eingreifen als „eine Möglichkeit“ zur Wiederherstellung der Demokratie in Erwägung gezogen hatte.

Am Donnerstagnachmittag (24.) Ortszeit hat das Militär Boden-Luft-Raketen vom Typ IGLA-S auf der Brücke über den Maracaibo-See installiert, ebenfalls fanden zahlreiche „Sandkastenspiele“ statt, die für Gelächter in den sozialen Netzwerken sorgten. „Das Militär wird alle Bedrohungen neutralisieren, die der Imperialismus uns entgegenschleudert“, gab Maduro bei einer Sitzung mit Offizieren zum Besten.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    thor

    als Ex-Militär, würde ich mir an deren Stelle völlig lächerlich vorkommen. Sandkastenspiele, ist wohl die treffendste Bezeichnung für dieses Kasperltheater. Unglaublich wie sich ausgewachsene, schon 20 Dienstjahre leistende Militärs, von diesem Faulenzer vorführen lassen… Eine Schande für den Berufsstand!

    • 1.1
      Marvin Scott

      …und hat der Präsident die Kontrolle darüber, ob das Militär tatsächlich alles tut, was er anordnete? Die Tendenz der Stäbe geht wahrscheinlich dahin, dass sie an dieser völlig sinnlose Übung das Material nicht gross bewegen, dass nichts kaputt geht, die Resourcen (und Privilegien) schonen und dieTruppe, die echt ins Feld gehen müsste, nicht murrt.

      • 1.1.1
        Raspado

        Meinst du wirklich, dass nichts kaputt gehen soll?
        Ich bin der Meinung, dass eher nicht auffallen soll, dass nichts funktioniert….

  2. Sozialismo del siglo XXI ? Die sind wohl XX oder IXX steckengeblieben.Was soll man auch erwarten von Militärs, welche nur Kämpfe gegen unbewaffnete Jugendliche und Frauen kennen.Sowie in endlosen Schlangen um Lebensmittel kämpfende Menschen zu kontrollieren.Das mit hunderten fetten ,korrupten Generälen ausgestattete Heer, ist ein schlechter Witz.Vielleicht sollten die mal googeln : Raptor F-22 und Misil Tomahawk u.a . Die wissen ja noch nicht mal zu unterscheiden ,zwischen einer Militärischen Invasion oder Intervention sowie einer Militärischen Operation.Ich glaube diese ganze Show um ihr militärisches Potential ist wohl eher um „innere“ Feinde einzuschüchtern.

  3. 3
    colibri

    Persönlich glaube ich nicht an ein militärisches Eingreifen der EEEUU. Wenn aber doch, dann ist die Isla de Margarita das erste strategische Ziel.

    • 3.1
      annaconda

      @Colibri Warum denn Margarita? @Iv Stein ich denke die letzten Jahre sind schon genügend im Kampf für die Freiheit gestorben @Malachai zugegebenermaßen haben viele Menschen hier zu lange gewartet massiv zu protestieren.Ich würde dies nicht nur auf Bequemlichkeit schieben,sondern auch auf eine gewisse Naivität.Viele konnten sich nicht vorstellen,dass Venezuela zu einem zweiten Kuba würde.Schliesslich waren sie ja lange Zeit ein Musterbeispiel für eine relativ stabile Demokratie in Lateinamerika.Als dann massive Proteste 2014 begannen,war der Unterdrückungsapparat schon sehr stark ausgebaut und die Justiz zu einem verlängerten Arm der Exekutive verkommen.Man kann sich die brutale Vorgehensweise der sog.Sicherheitskräfte zusammen mit dem Justizterror hier,in Deutschland schwer vorstellen.Ich glaube die meisten dort hätten nicht annähernd den Mut wie hier viele Manifestanten bewiesen haben.

    • 3.2
      CamisaAzul

      hahahaha….Colibri, ein guter Stratege wären sie aber nicht…,..die Isla das erste Ziel……LOL…sorry aber ich muss mir erst ein paar mal auf die Schenkel klopfen :)))

      • 3.2.1
        colibri

        Ist die Einnahme der Häfen / Flughäfen von Margarita keine gute Ausgangsbasis für nächste militärische Schritte? Vermutlich hast du an Tomahawk-Beschuss der Playa El Agua gedacht. Ioool loool. Fuer letzteres eignen sich eher Fuerte Tiuna oder die Miltärbasen in Maracay.

  4. 4
    Iv Stein

    Macht euch keine Sorgen Leute.Wenn Venezuelaner nicht bereit sind fur ihre Freiheit zu sterben , sollen es dan andere tun ? Kein vernünftig denkender Menschen könnte sich so etwas vorstellen.

    • Die Venezolaner haben keine Waffen, bis auf Regierungsanhänger. Sich sinnlos als Kanonenfutter zu opfern, hilft niemandem.

      Ein moderner Militärapparat jedoch könnte die venezolanische Regierung zu Fall bringen und der kubanischen Anwesenheit in Venezuela ein Ende setzen, ohne selber große Risiken einzugehen. Bei dieser Sorte „Gegner“ ergäbe das keinen 6-Tage-Krieg, eher einen von 6 Stunden.

  5. 5
    Malachai

    Die Venezolaner sind offenbar überdurchschnittlich leidensfähig und auch zu großen Teilen sehr bequem. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum man sich von den Chavistas dermaßen die Zukunft stehlen lässt…

    • 5.1
      Miguel

      Ich denke überdurchschnittlich leidensfähig. Kein anderes Volk hätte diese Korruption mitgemacht. 18 Jahre wurde aber auch nichts instand gehalten, aber Milliarden dafür ausgegeben. Wenn jemand schreibt, dass auf Margarita mehrere Stunden der Strom ausfällt, schreibt doch einer glatt, es sind höchstens zwei Stunden pro Tag. In Deutschland ist schon nach 20 Minuten die Hölle los.

    • Und warum haben sich Deutsche die Zukunft stehlen lassen? Erst durch Adolf, dann durch die Marionetten Russlands, die längst schon wieder in Landesparlamenten sitzen? Zumindest ein Zehntel aller deutschen Wahlberechtigten stimmt für radikale Kräfte, die keine demokratischen Ziele haben.

      • 5.2.1
        Raspado

        Mit dem Zehntel hast du vollkommen recht. Das ist durchaus frustrierend, aber Deppen gibt es überall.

  6. Strategisches Ziel wäre eher Fuerte Tiuna in Caracas, da lebt die ganze Bande zusammen mit dem Oberkommando.Mit der neuen Technologie müsste sich kein US Militär venezolanischem Territorium nähern.Heute haben sie Neue Wirtschaftssanktionen verhangen,ein erster Schritt dem weiteren schärfere folgen sollen.Die militärischen Option wäre der allerletzte Schritt. Die 6 Militärbasen in Kolumbien, sowie jeweils eine in Aruba und Curacao und das sogenannte Headquarter in Honduras sind aber in Alarmbereitschaft und vorbereitet. Denn es könnte auch die Möglichkeit bestehen,dass Maduro in einer hysterischen Attacke oder als Ablenkungmanöver einen Angriff auf Kolumbien startet.

    • Als Chávez vor Jahren 2 Panzerbataillone zur kolumbianischen Grenzen beorderte, kam nicht ein einziger ins Rollen. Es fehlte an Wartung, Ersatzteilen, Treibstoff und Besatzungen, die zum Teil gerade „privat unabkömmlich“ waren. Ich habe nicht den Eindruck, daß es jetzt besser wäre.

      Wenn der Spruch „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin!“ irgendwo Realität werden sollte, dann in Venezuela. Denn sein Militär taugt für jede Schweinerei und jede Sorte von miesem Verbrechen, aber in keiner Weise zum Kampf in einem militärischen Konflikt.

  7. 7
    DonCacique

    Lächerlich was diese Narcos als Landesverteidigung darstellen, so etwas unfrofessionelles hab ich noch nie gesehen .Egal was die anstellen es ist stümperhaft oder sinnlos … .Das ist so zum fremndschämen…

  8. 8
    DonCacique

    Das was die FNB darstellt, erobert selbst der untalentierteste Leutnant im Handstreich,Da kann man wirklich sehen ,wie aus einer hochkomplex angelegten Armee ein Narcohaufen wird.

    Leutnaant

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