Wie viel passt in den Koffer und was soll ich einpacken?

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Fast immer wird für den Urlaub zuviel in den Koffer gepackt. (Foto: Pixabay/CC0)
Datum: 27. August 2017
Uhrzeit: 13:12 Uhr
Ressorts: Leserberichte
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Autor: Redaktion
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In den meisten Fällen packt der Reisende schlichtweg viel zu viel in den Koffer. Egal wie lange man sich als Urlauber auch auf Reisen begibt. In der Regel hat man immer zu viel mitgeschleppt und ärgert sich eigentlich nur über den unnötigen Ballast. Je nach Urlaubsziel, der Region, des Klimas und der Wetterschwankungen vor Ort, ist es ratsam ganz genau abzuwägen, was man wirklich benötigt und was nicht. Zudem ist es natürlich auch entscheidend, wie lange man sich am Urlaubsort aufhält und schließlich zu welcher Jahreszeit. Reist man in den sonnigen Süden in den Sommermonaten des jeweiligen Landes, muss nicht viel mit. Leichte Bekleidungsstücke, wie Shorts, T-Shirts, Bikini, Badehose, Sommerhosen und -kleider sollten in den Koffer. Geht es auf Schiffsreise, um nördliche Gefilde anzusteuern, sollten dicke Pullis, Regenjacke und Co. nicht fehlen.

Wichtig ist bei allem, dass man zwar genügend mit hat, aber eben nichts Unnötiges. Und: Wer noch Stauraum und Platz im Koffer übrig hat, kann auch am Urlaubsort Shoppen und Einkaufen. Denn mindestens ein Souvenir sollte man auf jeden Fall als Andenken an den schönen Urlaub mit in die Heimat bringen können.

Im Sommer und im Süden

Wer vor hat in den Süden reisen zu wollen, sollte überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist, dicke Pullis oder auch lange Hosen mitzunehmen. Eine lange Hose wäre an dieser Stelle passend, doch wenn die Wetterbedingungen am Urlaubsort grundsätzlich zum Anreisezeitpunkt mehr als sonnig und heiß prophezeit werden, dann ist es wirklich ratsam, nur eine Hose mit langem Bein einzupacken. Falls es doch mal etwas kühler am Abend werden könnte. Reist man beispielsweise in die Karibik, ist eine dünne lange Hose perfekt. Am besten sollte sie aus Baumwolle oder Leinen sein, das kühlt auch in den Abendstunden tropischer Gefilde. Wer Spanien oder Italien ansteuert, sollte allerdings auch mal mit tüchtigen Witterungsschwankungen auch mitten im Sommer rechnen. Denn je nach Urlaubsziel und Region sind starke Regenfälle, Unwetter und Wetterumschwünge keine Seltenheit. Regenjacke, dicker Pulli und lange Hose müssen auf jeden Fall mit in den Koffer. Allerdings nicht gleich in mehrfacher Ausführung, sodass der Koffer schon allein durch diese Hosen und Pullis vollgepackt ist. In zweifacher Ausführung zum Wechseln reicht vollkommen aus. Wer ein wenig Waschpulver mit hat, kann seine Kleidung selbst so oft er will schließlich waschen und wieder anziehen, das erspart ebenfalls zu viel Gepäck und Kleidung.

Wie groß sollte der Koffer sein?

Es gibt eine Formel zur Berechnung der passenden Koffergröße. Sie ist schnell und von jedem und für jeden schnell errechnete und hilft dabei zu entscheiden, welcher Koffer in welcher Größe für den jeweiligen Urlaub ausreicht und wie viel man in diesen Koffer tatsächlich packt und verstauen kann und sollte. Das jeweilige Gewicht des Koffers ist hierbei besonders entscheidend und das gilt insbesondere bei Kurzflügen, Inlandflügen und Kurztrips mit dem Flieger. Je nach Aufenthaltszeit und eben auch Urlaubsort und Land kann man so wunderbar die Berechnung vornehmen, um die exakte Koffergröße und das jeweilige Volumen berechnen zu können. Ob S, M oder XL. Sobald man weiß, wie lange man wo bleiben möchte, kann man loslegen.

Im Norden Pullis einpacken

Wer sich auf Wanderungen in nördliche Gefilde begibt, oder auch zu Schiffsreisen nach Norwegen, Dänemark und Schweden aufmacht, der sollte dicke und wärmende Kleidung einpacken. Das ist ein absolutes Muss, denn selbst in den Sommermonaten kann es dort empfindlich kühl werden und dies besonders in den Morgen- und Abendstunden. Dicke Pullover aus Schurwolle, oder auch gefütterte Kapuzenpullis sind hier ganz praktisch. Sie können ebenso schnell an- wie ausgezogen werden. Und das ist besonders in nördlichen Regionen hilfreich. Hier wechselt das Wetter von warm zu kalt bis kühl extrem schnell. Das Gleiche gilt auch für Urlaube in den Bergen.

Ob in Tirol, der Schweizer Alpen, in Österreich oder auch auf bayrischem Terrain. Sobald man eine bestimmte Berghöhe beim Wandern und Begehen erreicht hat, kann es mächtig kühl und ungemütlich hoch oben werden. Selbst wenn es im Tal noch wunderbar warm und heiß ist, kann sich das Wetter oberhalb der 1000 Meter Grenze drastisch und innerhalb von Minuten schlagartig wenden. Unwetter, Schneestürme und eisiger Wind können einem dann ganz schnell zu schaffen machen, wenn man mit kurzer Hose und womöglich noch Sandalen oder leichter Sommerschuhe unterwegs ist. Im Rucksack und somit natürlich auch im Koffer selbst, sollten also ein dicker Pulli, eine Wind- oder Regenjacke, Wechselhose und Socken sein. Am besten noch ein Hut und ein Schal, je nach Region und Höhenunterschied. Beispiel: Am Gardasee ist es oftmals im Tal brütend heiß und besonders in den Sommermonaten extrem warm. Begibt man sich allerdings mit der traditionellen Seilbahn von Malcesine aus auf den Gipfel des etwa 2200 Meter hoch gelegenen Monte Baldo, kann es beim Ausstieg aus der Gondel glatt passieren, dass man mit den Füßen plötzlich im Schnee versinkt. Oder eben auch ein Temperaturunterschied von mehreren Graden entstehen kann und man mit einem T-Shirt bekleidet so richtig ins Frieren kommt.

Badehose und Co.

Sicherlich gehört zu einem Badeurlaub selbstverständlich auch ein Bikini oder die Badehose. Am besten in zweifacher Ausführung, falls mal ein gutes Stück den Geist aufgibt und reißt oder Ähnliches. Wer allerdings unzählige Varianten einpackt und zudem noch jede Menge Badehosen, Badeanzüge und Bikinis, muss sich nicht wundern, wenn der Koffer schon halb voll ist, allein nur durch das Einpacken von Badewäsche. Eines sollte man beim Badeurlaub nicht vergessen: Vor Ort hat man grundsätzlich in jedem Land immer die Möglichkeit, sich einen schönen neuen Bikini oder eine passende, stylishe Badehose kaufen zu können. Das erspart nicht nur Platz im Koffer, sondern ist auch meistens eine schöne Art, sich selbst mit diesem Utensil als ein kleines Erinnerungsstück an den schönen Urlaub zu beschenken.

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