Liveticker: Hurrikane „Irma“ und „Jose“ ziehen Richtung Kuba und Florida

irma

Hurrikan "Irma" ist der zweite schwere Hurrikan der Atlantischen Hurrikansaison 2017 (Grafik: Wunderground)
Datum: 06. September 2017
Uhrzeit: 14:03 Uhr
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Autor: Redaktion
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Hurrikan „Irma“ ist der zweite schwere Hurrikan der Atlantischen Hurrikansaison 2017 und der stärkste atlantische Hurrikan außerhalb des Golfs von Mexiko und des Karibischen Meeres seit Beginn der Aufzeichnungen. In den frühen Morgenstunden des 6. September 2017 machte der Hurrikan seinen ersten Landfall auf der Insel Barbuda, die er mit seinem Auge passierte. Bis zur Zerstörung des Windmessers wurden auf Barbuda Windgeschwindigkeiten bis 250 km/h gemessen. Sintflutartige Niederschläge und gewaltige Sturmböen werden für die nördlichen Antillen, Puerto Rico, Dominikanische Republik, Haiti und Kuba erwartet. „Irma“ könnte die Keys und letztlich Florida als gewaltiger Orkan direkt treffen und verheerende Verwüstungen anrichten.

Hier ist eine Sammlung von Web Cams, die die Stärke von Hurrikan „Irma“ zeigen.

Fotos zeigen das Ausmaß der Zerstörung von Hurrikan „Irma“.

Flug ins „Auge“ mit dem Hurrikan-Hunter.

Agência latinapress beendet den Liveticker über die aktuellen Ereignisse rund Hurrikan „Irma“ und bedankt sich für Ihr Interesse an unserer Berichterstattung.

Liveticker vom Mittwoch, 6. September 2017/Seite 1-Alle Zeitangaben MESZ

21:25 Uhr: Frankreichs Präsident Emmanuelle Macron gab soeben bekannt, dass zwei Menschen im französischen Überseegebiet getötet wurden. „Die Auswirkungen von Irma auf den Inseln Saint Martin und St. Barts waren hart und grausam, wir erwarten weitere Todesopfer“, so das Staatsoberhaupt. Die Inseln sind seit 18:00 Uhr ohne Strom, zahlreiche Häuser wurden komplett zerstört. In Florida herrscht inzwischen höchste Alarmbereitschaft, die Evakuierung der Bevölkerung aus tiefer gelegenen Gebieten hat begonnen. Gouverneur Rick Scott schätzt, dass bereits 25.000 Menschen auf den Florida Keys evakuiert wurden.

20:15 Uhr: Das Vereinigte Königreich hat ein Versorgungsschiff der Royal Navy in die von Hurrikan „Irma“ verwüstete Region geschickt. „Die Gedanken des britischen Volkes sind mit denen, die von Hurrikan Irma betroffen sind und Großbritannien hat bereits schnelle Maßnahmen ergriffen, um zu antworten“, so die Erklärung des Außenministeriums in London. Der äußerst gefährliche Kern von Irma wird sich in den nächsten paar Stunden weiterhin über Teile der Jungferninseln bewegen, in der Nähe oder nördlich von Puerto Rico und nahe der Küste der Dominikanischen Republik (Nähe der Turks und Caicos) und südöstlichen der Bahamas am späten Donnerstag.

18:50 Uhr: Inzwischen wird deutlich, dass „Irma“ Miami/Miami Beach am Sonntag (10.) als gewaltiger Sturm der Kategorie 4 treffen wird. In Miami Beach befinden sich hunderte von Hotels, Ferienhäuser, Restaurants und Nachtclubs. Lokale Medien spekulieren darüber, was nach dem prognostizierten „Volltreffer“ vom Verwaltungssitz des Miami-Dade County im US-Bundesstaat Florida übrig bleiben wird.

18:15 Uhr: „Irma“ hat die komplette Telekommunikationstechnik auf der Insel Barbuda dem Erdboden gleichgemacht. Barbuda hat laut letzter Volkszählung 1.645 Einwohner, 545 Häuser/Gebäude und eine Fläche von 160 Quadratkilometern. Das „Auge“ des Hurrikans hat einen geschätzten Durchmesser von etwa 45 Kilometern. Seit drei Stunden gibt es keine Nachrichten von der Insel der Kleinen Antillen.

18:00 Uhr: Tausende Einwohner Floridas wollen die Gefahrenzone von Hurrikan Irma verlassen, doch die Airlines schrauben die Preise massiv hoch – Betroffene sind erzürnt. Facebook-Userin Leigh postet ein extremes Beispiel der Delta Air Lines: Der Preis für ein Ticket von Miami nach Phoenix ist demnach von 547,50 US-Dollar auf 3.258,50 US-Dollar „angepasst“ worden.

17:50 Uhr: US-Präsident Donald Trump vor wenigen Minuten im Oval Office: „“Wir haben viel zu diskutieren, einschließlich dem Herannahen eines rekordbrechenden Hurrikans, der in Richtung Florida und Puerto Rico zieht. Mal sehen was passiert. Allerdings sieht es so aus, als wäre es etwas, das nicht gut sein wird. Glauben Sie mir, nicht gut“.

17:40 Uhr: Tropensturm „Jose“, der sich hinter „Irma“ befindet, soll sich laut NHC in den nächsten Stunden zu einem Hurrikan der Kategorie 1 verstärken. Eine direkte Gefahr für die Inseln der Karibik besteht nicht.

17:30 Uhr: Hurrikan Irma Flug-Informationen von Condor: „In den kommenden Tagen ist mit Beeinträchtigungen im Condor Flugplan zu rechnen. Alle heutigen Flüge finden planmäßig statt. Die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl unserer Fluggäste haben für Condor höchste Priorität. Passagiere, die einen Condor Flug in die Karibik mit Anreisedatum zwischen dem 6. und 10. September 2017 gebucht haben, können diesen kostenfrei umbuchen oder stornieren. Wir bitten alle Fluggäste um Verständnis und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten. Unsere Passagiere in den betroffenen Destinationen werden vor Ort von unseren Mitarbeitern über die aktuellen Entwicklungen informiert. Wir befinden uns in ständigem Kontakt mit den Behörden und beobachten die Situation weiterhin sehr genau und werden rechtzeitig über mögliche Änderungen im Flugplan informieren“.

17:05 Uhr: Aufgrund des Hurrikans „Irma“ kommt es zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr in die Karibik und nach Florida. airberlin beobachtet die Wettersituation und steht mit den zuständigen Behörden in Kontakt. airberlin bittet alle Passagiere, sich vor der Anfahrt zum Flughafen regelmäßig über den Status ihres Fluges zu informieren.

16:50 Uhr: „Irma“ ist jetzt schon über 24 h ein Kat. 5-Hurrikan. Soeben wurde die „obligatorische Evakuierung“ für die Florida Keys für heute Abend (Ortszeit) angeordnet. Die Florida Keys sind eine Kette aus über 200 Koralleninseln mit einer Gesamtlänge von über 290 Kilometern. Sie liegen vor der Südspitze der Halbinsel Florida zwischen dem Golf von Mexiko und dem Atlantischen Ozean.

16:30 Uhr: Regen und starke Winde ziehen derzeit über die östliche Hälfte von Puerto Rico. Gewaltige Windböen melden die Behörden über dem nördlichen Teil der Hauptstadt San Juan. Key West, Stadt und der County Seat des Monroe County im US-Bundesstaat Florida, hat die „obligatorische Evakuierung“ angeordnet. Mittlerweile werden Böen mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von 360 Kilometer pro Stunde gemessen. Zeitweilig waren überhaupt keine Messungen möglich, da „Irma“ die Instrumente des französischen Wetterdienstes weggerissen hatte.

16:15 Uhr: Das US-Außenministerium hat US-Bürger gewarnt, nach Kuba, Haiti oder der Dominikanischen Republik zu reisen. Washington hat zudem die freiwillige Abreise der US-Regierungsangestellten und ihren Familienmitglieder aus den drei Ländern genehmigt. Premierminister Gaston Browne von Antigua gab bekannt, dass es keine Todesopfer zu beklagen gibt. Trotz erheblicher Schäden auf Barbuda gibt es trotzt anders lautenden Berichten ebenfalls keine Todesopfer zu beklagen.

15:00 Uhr: Laut dem französischen Innenministerium hat Hurrikan Irma „großen Schaden“ im südlichen Teil von St. Martin verursacht und vier „feste“ Gebäude auf zerstört.

14:45 Uhr: Für die kubanischen Provinzen Guantánamo, Santiago de Cuba, Granma, Holguín, Las Tunas, Camagüey, Ciego de Ávila, Sancti Spíritus, Cienfuegos, Villa Clara und Matanzas wurde Hurrikan-Warnung ausgerufen. Aktuell entwickelt der Orkan Windgeschwindigkeiten von über 300 km/h. Der Key West International Airport in Florida hat geschlossen und den Flugverkehr eingestellt.

14:15 Uhr: Der Bürgermeister von Miami Beach, Philip Levine, kündigte die Evakuierung in den Küstengebieten an, ebenfalls auf den Florida Keys. Aufgrund des Orkans hat das Flugzeug von Papst Franziskus seine Flugroute nach Kolumbien geändert. Auf San Bartolomé und San Martin haben sich 7.000 Menschen geweigert, ihre Behausungen zu verlassen und Schutz in den Notunterkünften zu suchen.

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