USA: Handelsembargo gegen Kuba verlängert

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Das Embargo der Vereinigten Staaten gegen Kuba ist ein aus mehreren Maßnahmen bestehendes Handels-, Wirtschafts- und Finanzembargo (Fotos: Archiv/WhiteHouse)
Datum: 12. September 2017
Uhrzeit: 10:45 Uhr
Leserecho: 11 Kommentare
Autor: Redaktion
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US-Präsident Donald Trump hat bereits von Wochen die von seinem Vorgänger Barack Obama eingeleitete Öffnung gegenüber Kuba teilweise rückgängig gemacht und die nach seinen Worten „einseitigen“ Vereinbarungen“ mit Havanna sofort aufgekündigt.

Bereits am Freitagabend (8.) Ortszeit und noch vor Ankunft von Hurrikan „Irma“ auf der Karibikinsel gab Washington bekannt, dass das Handelsembargo gegen die Diktatur in Havanna um ein weiteres Jahr verlängert wird (14. September 2018).

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  1. 1
    noesfacil57

    Eine wieder einmal wirklich sehr weise und zukunftsweisende Entscheidung des Trottels Trump. Hat man ja die letzten 50 Jahre gesehen, wohin so ein Embargo führt.
    Es ändert sich eben nichts.
    Die einzigen Änderungen, wenn auch nur in homöopathischen Dosen sind seit 15 Jahren (dies ist mein Beobachtungshorizont) sichtbar, seit Obama in den vergangenen 2 Jahren, so etwas wie einen Wandel durch Annäherung versucht hat. Hat schon einmal erfolgreich im kalten Krieg in Deutschland geklappt, damals u.a. inszeniert durch W. Brandt und E. Bahr. Und ich bin überzeugt, das hätte wieder geklappt. Mit faschistoiden Hinterwäldlern im Stile eines Trump klappt es nicht, klappt gar nichts, außer das uns dieses p.o.s. alle umbringt.

  2. Ein Schritt in die richtige Richtung! Doch ein solches Embargo allein reicht leider nicht, um das Terror-Regime in Havanna in seiner Existenz zu gefährden. Dazu bedarf es sehr viel härterer Maßnahmen und mehr Konsequenz. Und die sollten deutlich intelligenter geplant sein, als seinerzeit das Debakel in der Schweinebucht.

    • 2.1
      Eduard

      Herr Bauer, schon mal darüber nachgedacht das es das kubanische Volk ist, welches unter den Auswirkungen leiden muss? Es ist schlicht und ergreifend ein Verbrechen an der Menschlichkeit. Gerade Deutschland und ganz Europa sollte sich seiner Mirschuld an diesem Verbrechen bewusst sein.

      • 2.1.1
        Martin Bauer

        Das kubanische Volk hat sich seine Regierung selber eingebrockt, genau wie seinerzeit die Deutschen mit Adolf und die Venezolaner mit Chávez. Man sollte solchen Völkern helfen, die Tyrannei los zu werden. Und das mit aller Macht. Uns Deutschen wurde ja dieses Glück zuteil. Hätte man 1943 über deutschen Städten Care-Pakete abgeworfen, anstatt Bomben, wäre die NSDAP noch immer an der Macht.

    • 2.2
      noesfacil57

      @ Hr. Bauer:
      „Das kubanische Volk hat sich seine Regierung selber eingebrockt, genau wie seinerzeit die Deutschen mit Adolf und die Venezolaner mit Chávez.“
      Das stimmt irgendwie und irgendwie auch wieder nicht. Wir beide, mindestens wissen aus den Geschichtsbüchern sehr genau, dass als der „Bauernfänger“ Adolf gewählt wurde, nur Wenige absehen konnten, wohin das führen wird.
      Wir wissen ebenfalls, dass F. Castro, als er und seine Revolutionäre die übelst- verbrecherische USA- und Mafia- Vasallen, nebst dem blutrünstigen Schlächter F. Batista vertrieben haben, dieser, völlig zu recht ein Hoffnungsträger war,;- gewählt hat diesen seinerzeit m.E. nach niemand.
      Man sollte den Cubanern helfen, sich von der Tyrannei zu befreien, dies wird man nicht dadurch erreichen, in den man die elementaren Fehler der letzten 50 Jahre wiederholt. Ich sagte es bereits, siehe die Überwindung der Deutschen Teilung und des kalten Krieges, oder wollen Sie das auch leugnen?

    • @Hr. Bauer: natürlich gilt das auch für Chavez und Venezuela. Auch dieser Bauernfänger galt seinerzeit als „Hoffnungsträger“. Und auch hier zeigt sich, was aus Hoffnungsträgern, die Gier, die Missgunst, der Hass und die Korruption so gemacht hat.
      Der Weg ist doch ein ganz einfacher;- schaffen Sie die zum Himmel schreiende sozialen Missstände und er Dritten Welt ab, sorgen Sie für nicht indoktrinierte Bildung und gerechten Ausgleich zwischen den Einzelnen und sämtliche sog. „Bauernfänger und Hoffnungsträger“ haben in NullkommaNichts ausgedient.
      Möchten Sie das?
      Möchten Sie das uneigennützig?
      Ja, dann ist das der weg, der langfristig und nachhaltig zum Ziel führt.

      • 2.3.1
        Martin Bauer

        „Möchten Sie das?“
        Ja, genau das!

        „Möchten Sie das uneigennützig?“
        Die Frage stellt sich gar nicht, denn dieser Weg ist zum Nutzen der gesamten Gemeinschaft. Nicht nur die Armen profitieren, auch der Mittelstand und die Reichen. Lediglich eine winzige Minderheit an Blutsaugern könnte verlieren. Das wäre dann ja auch zum Nutzen der Gemeinschaft, sowie zu meinem eigenen.

      • 2.3.2
        noesfacil57

        @ Hr. Bauer: Na, da hätten wir ja endlich mal eine Gemeinsamkeit gefunden!
        Nur der Weg dahin,…………? erscheint mir eine Utopie.

  3. 3
    thor

    schon wirklich abstrus, dass gerade bei Anhängern der LINKEN die Korruption signifikant höher ausfällt, als beim Rest der Volksgemeinschaft. Und das bei diesem hohen Anspruch an Moral und Ethik – wo bleibt da im Falle von Kuba die Einsicht? Ach so, Einsicht ist nur was für geistig bemittelte. Ist euch LINKEN schon mal aufgefallen, das IHR während der ca. 10 jährigen LINKEN Amtsmandatschaft in Rekordzeit den größten Teil Südamerikas völlig im Korruptionssumpf, in tiefgreifender Armut und wirtschaftlichem Desaster hinterlassen habt? Das beste Beispiel dürfte da wohl Odebrecht sein… und ums mal klar zu stellen, für mich sind sämtliche Kuba Urlauber, Feinde der Demokratie! Die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen unter Obama hat einzig und allein der korrupten und skrupellosen Anhängerschaft der Castro Brüder Wohlstand gebracht. Vergleiche mit der selben Bagage nach der Maueröffnung in D sind rein zufällig… Da wurden Staatsaufträge ja auch an ehemalige höhere Kader vergeben.

    • Das ist ganz einfach eine Charaktersache! Wer um jeden Preis mehr haben und sein will, als er aus eigener Kraft erlangen und werden kann, wird entweder – wenn er mutig ist – sofort kriminell, andernfalls zuerst Sozialist.

      • 3.1.1
        noesfacil57

        Wer soll´s denn Ihrer Meinung nach sein mit der Charakterstärke?
        Vielleicht die lieben Brüder aus dem Norden, oder deren aus der langen lateinamerikanischen Geschichte gut bekannten Vasallen.
        Die Aufzählung dieser korrupten Verbrecher und Massenmörder, Hr. Bauer, um Ihren Duktus zu verwenden, spare ich mir, die Liste wird sehr lang und ich habe Besseres zu tun, als Ihnen hier „Nachhilfeunterricht“ in lateinamerikanischer Geschichte zu erteilen. Ich gehe davon aus, dass Sie selbst über ausreichenden Bildungshorizont verfügen.
        Ihr Beitrag über die Charakterfestigkeit aller offenbar Nichtsozialisten, ist an Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten. Sie werden hier aber genug „follower“ finden, welche den Schwachsinn nur zu gerne glauben.