Venezuela: 5.450 Euro Spende für Colonia Tovar

entrada-colonia-tovar

Ortseingang von "Colonia Tovar" (Foto: lacoloniatovar)
Datum: 20. September 2017
Uhrzeit: 11:44 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Je mehr bekannt wird, unter welch katastrophalen Bedingungen die Menschen in Tovar und ganz Venezuela derzeit ums Überleben kämpfen müssen, desto mehr rollt eine Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität durch die Region. Laut einer Meldung der „Badischen Zeitung“ vom Montag (18.) übergaben Anibal Strubinger und Fritz Keller in Endingen eine Spende von 5.450 Euro an die Stiftung Colonia Tovar.

Colonia Tovar ist eine über 21.000 Einwohner (2016) zählende Gemeinde, etwa 70 km westlich von Caracas in Venezuela im Bundesstaat Aragua. Der größte Teil der Bevölkerung sind Nachfahren deutscher Einwanderer aus dem Kaiserstuhl.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2017 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Belinda Folladori

    Ich war am Sonntag in colonia Tovar und dort blühte das Leben und der Tourismus. Spendet für Venezuela 🇻🇪

  2. 2
    Gast

    Wollen wir hoffen das es auch ankommt.
    Es gibt viele Beispiele das die Maffia vom Zoll und Einreisebehörde die Leute
    bestiehlt oder erpresst. Ist die neue Qualität des Reisens.

    • 2.1
      babunda

      das Geld wird auf einem deutschen Konto liegen und wird nach Bedarf abgerufen, wird niemand bar mit nach Venezuela nehmen, so koennen sich nicht die korrupten Beamten bereichern.

  3. 3
    Mark

    die Bunderegierung hat 60 Mio. für die vertrieben Rohingya in Myanmar bereitgestellt, ihre eigenen in der Welt geht denen am Arsch vorbei, 5450€ ist zwar net alle Welt aber es zählt die Solidarität!

  4. 4
    thor

    Hmm… Und wo wollen Ihr bitteschön das gespendete Geld tauschen? Ist doch völlig illegal! Und wenn ihr die 5000 Euro „legal“ bei der Regierung wechselt, dann sind es nach Abzug der Inflation, Steuern, Korruption etc. noch ungefähr 200-300 Euro übrig… , wie schon erwähnt, Schwarzmarkt ist illegal!
    Außerdem, ich kann mich noch sehr gut erinnern, dass gerade in der Colonia Tovar zu Chavez Zeiten extrem (wenn nicht die meisten) viele Rothemden rumliefen, die haben alle ihren Schnitt gemacht und nicht zu knapp! Außerdem reden wir hier vom Agrarzentrum Venezuelas, Nahrung sollte es genug geben. Medizin kann man völlig legal rüberschicken, da gibt es spezialisierte Versender. Also, spendet für Menschen die wirklich in Not sind und nicht für durch Dummheit und Habgier selbstverschuldetes Elend! Die sollten Ihre Probleme dort selbst lösen! Wenn sie dazu nicht in der Lage sind – verschuldet durch ihre Feigheit und die grenzenlose viveza, dann werden sie wohl das gleiche Schicksal erleiden, wie die Kubaner oder Russen.

  5. 5
    Mike

    @ thor,
    Also in Colonia Tovar waren eigentlich immer die wenigsten Chavisten, aber ist ja egal.
    Colonia Tovar ist auch nicht das Agrarzentrum in Venezuela, aber auch egal.
    Es geht den Leuten da auch nicht so toll, kenne genug Leute in der Stadt, da gabs mal Fabriken mit 20 und mehr Angestellten, heute arbeiten einige von denen nur noch mit 1-2 Personen, wenn sie den Rohstoffe zum arbeiten haben.
    Alles was es zum kaufen gibt ist extrem Teuer, also nix mit viel Geld und den Leuten geht es so gut da, mag sein das dank der Landwirtschaft die Leute vielleicht ein bisschen mehr haben als jemand der in einem Appartment in Caracas lebt, das wars den auch schon.
    Zu deinen Beitrag mit der Medizin hinschicken, schon des öfteren versucht, kommt auch nicht immer an, bzw. alles an.
    Wo wir geade mal bei Medizin sind, eine kleine ambulate OP, Nierenstein mit Laser zerkleinern, kostet jetzt Bs.10.500.000, sind für einen normal arbeitenden Venzuelaner wieviel Gehälter 20-30 ?
    auf dem Schwarzmarkt gerade mal ca. 500€.
    Schwarzmarkt, ja ist eigentlich ilegal, aber ohne den Schwarzmarkt würde es in Venzuela schon sehr viele Sachen garnicht mehr zu Kaufen geben, Ersatzteile für die meisten Produkte z.B.
    So sind wir wieder bei der oben erwähnten OP, wenn ich jetzt legal Bs.10.500.000 nach Venezuela schicke, wird das Geld mit ca. 1:12 getauscht, also würde eine kleine OP so ca. 880.000 € kosten.
    der bessere Wechselkurs wird hier ja leider nicht benutzt und selbst wenn wären es immer noch ca. 3.100€.
    Noch zum schluß, die meisten Venezuelaner sind nicht schuld an der schlechen Situation im Land, die meisten haben gegen Maduro gestimmt bei der Wahl.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!