Lima erradeln: Auf Entdeckungstour in Perus Hauptstadt

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Stadtführungen mit dem Fahrrad machen es möglich, die Metropole aus einer anderen Perspektive zu entdecken (Fotos: Huarique Bike Tours)
Datum: 19. Oktober 2017
Uhrzeit: 12:56 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Stadtführungen mit dem Fahrrad machen es möglich, die Metropole aus einer anderen Perspektive zu entdecken. Auf zwei Rädern tauchen Touristen in die Lieblingsecken der Locals ein. In einer kleinen Straße im Stadtviertel Miraflores direkt hinter Limas Küstenpromenade warten schon die Fahrräder. Ausgestattet mit einem Audioguide, der unter anderem auch auf Deutsch verfügbar ist, geht es los, alle hintereinander in einer Reihe durch die Straßen von Perus Hauptstadt. Wäre es vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen, sich mit dem Fahrrad durch Limas Großstadtdschungel zu schlängeln ist die Stadt heute bestens vorbereitet und kann mit gut ausgebauten Radwegen und viel Verständnis seitens Autofahrern und Fußgängern aufwarten.

Es ist noch früh, mit einer kleinen Stärkung lässt es sich am besten in den Tag starten. In der ersten Station, einer typischen Picantería, verleiben sich Limeños auf dem Weg zur Arbeit „Sanguches de Chicharrón“ ein. Das herzhafte Sandwich mit Schweinefleisch ist ein beliebter Snack, dazu wird eine typische „Salsa Criolla“ mit Zwiebeln gerreicht. Auf Wunsch gibt es auch eine vegetarische Option, „Humitas“, gefüllte Maistaschen, und dazu ein starker frisch gebrühter Kaffee.

Die Räder werden wieder bestiegen, die nächste Station ist der Parque Kennedy im Herzen von Miraflores, wo am Wochenende regelmässig Kunstausstellungen stattfinden. Der Park besteht eigentlich aus zwei Teilen, dem Parque Central und dem Parque Kennedy, von denen einst einer den Inkas und der andere den Spaniern vorbehalten war. Der Park ist Heimat zahlreicher Katzen, ehemals war es deren Aufgabe, Jagd auf Insekten und Nager zu machen, heute liegen sie zumeist faul in der Sonne und hoffen auf eine Streicheleinheit.

In der morgendlichen Rush Hour in Limas geschäftigen Straßen geht es mit dem Fahrrad deutlich schneller voran als mit dem Auto. So führt die Route schon bald scharf nach links, hinunter zur Strandpromenade „Malecón“. Hier lassen sich vom Rad aus die Surfer beobachten, die sich in den pazifischen Wellen tummeln. Immer wieder startet ein Paraglider zum Rundflug vor Limas Skyline.

Ein obligatorischer Stopp an der Strandpromenade ist der Parque del Amor, der Liebespark, mit seinen amourösen Statuen im Stil der Nanas. Der Park ist nicht nur ein romantischer Treffpunkt für verliebte Pärchen sondern zudem ein gern genutztes Fotomotiv.

Enlang Limas „grüner Küste“ wird weiter geradelt bis zum Mercado San Miguel, einem Lebensmittelmarkt für Privatkunden und Großhändler. Massenweise exotische Früchte, von Chirimoyas über Lucumas, warten darauf, probiert zu werden. Ein Highlight ist die Ceviche-Verkostung am Fischstand. Direkt aus dem Meer auf den Markt – frischer geht es nicht! Das Traditionsgericht wird stilecht mit gepopptem Mais, pikanten Bananenchips und Süßkartoffeln serviert. Auf dem Rückweg nach Miraflores säumen typische Herrenhäuser wohhabender Limeños den Weg, farbenfrohe Kolonialhäuschen versetzen zurück ins alte Europa.

Die letzte Station auf der Tour ist eine typische Eisdiele einer riesigen Auswahl von mindestens 30 Sorten. Die Geschmacksrichtungen reichen von tropischen Früchten bis hin zu peruanischem Edelkakao oder Kokos, die als Eis, Smoothies oder Shakes verkauft werden. Mit dem süßen Abschluss findet die kulinarische Biketour durch Lima ihr Ende. Neben Miraflores werden auch Touren in Barranco und Surquillo angeboten, eine weitere Tour in der Altstadt ist in Planung.

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