Produktionsstätten in Puerto Rico von Pfizer-Umstrukturierung betroffen

Datum: 20. Mai 2010
Uhrzeit: 12:35 Uhr
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Autor: Redaktion
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Der weltweit größte Pharmakonzern Pfizer will im Zuge der Integration des Konkurrenten Wyeth in den kommenden fünf Jahren etwa 6.000 Stellen weltweit streichen. Dabei sollen acht Produktionsstätten in Irland, Puerto Rico sowie in den Vereinigten Staaten bis Ende 2015 geschlossen werden. Die Pfizer Umstrukturierung beinhaltet die Schließung von zwei Werken in Puerto Rico- in Caguas und Carolina, sowie die Verkleinerung einer dritten Anlage in Guayama innerhalb der nächsten 30 Monate.

Die Pfizer Inc. ist ein weltweit vertretener Pharmakonzern mit Hauptsitz in New York, Vereinigte Staaten. Gegründet wurde er von Karl Pfizer aus Ludwigsburg. Die Firma Pfizer ist, gemessen am weltweiten Umsatz von mehr als 50 Mrd. USD, das größte Pharmaunternehmen der Welt. Pfizer hatte im vergangenen Jahr seinen Konkurrenten Wyeth übernommen. Nun werden die Standorte beider Firmen vollständig aufeinander abgestimmt um Ressourcen und Technologien effizienter zu nutzen und Überkapazitäten abzubauen.

Die Umstrukturierungen führen zu einem Stellenabbau auf Puerto Rico. Mehr als 1.500 Beschäftige sind direkt betroffen und blicken in eine unsichere Zukunft. Obwohl Puerto Rico, die kleine Nachbarinsel der Dominikanischen Republik. dem Pharma-Giganten in der Vergangenheit enorme Steuervorteile gewährte, konnte eine Schließung von zwei Werken nicht verhindert werden.

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