Erste Amtshandlung nach Gouverneurswahl: Erhöhung der Gehälter um 250%

kohle

Anstehen für kaum vorhandene Lebensmittel: Trauriger Alltag in Venezuela (Foto: Reproducao)
Datum: 08. November 2017
Uhrzeit: 18:06 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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In Venezuela haben am 15. Oktober dieses Jahres die vom Regime mehrfach verschobenen Regionalwahlen stattgefunden, mit denen die Gouverneure für die 23 Bundesstaaten des südamerikanischen Landes bestimmt wurden. Nach Angaben der linientreuen Obersten Wahlbehörde (CNE) sollen die Kandidaten der regierenden Vereinten sozialistischen Partei (PSUV) 18 von 23 Gouverneursposten erobert haben, was in Lateinamerika und international allerdings angezweifelt wird. Venezuelas Oppositionsführer Henrique Capriles Radonski hat seinen Gouverneurs-Posten im Bundesstaat Miranda an den Chavista Héctor Rodríguez verloren, der eine seiner ersten Amtshandlungen gleich zur Erhöhung der Gehälter nutzte.

Nach Angaben von Ricardo Infante, Stellvertreter der Legislativen Versammlung, hat Rodríguez die Erhöhung der Gehälter der hohen Beamten um stolze 250% angeordnet. Das neue Gehalt des Mirandino-Gouverneurs liegt nun bei 1.597.566,96 Bolivares pro Monat.

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  1. Das neue Gehalt des Mirandino-Gouverneurs liegt nun bei 1.597.566,96 Bolivares pro Monat!
    Das sind am Paralelo von heute wahnwitzige 27,71 EURO Monatsgehalt. Na, Bingo! Viva la Revolución!

    Dafür machen die Ganoven aber Miliionen von Dollars mit Raub, Mord, Erpressung und Drogenhandel.

  2. Es ist genau wie es Martin Bauer schildert. Die 250% Lohnerhöhung bringt diese Ganoven auch nicht auf einen grünen Zweig. Um Hochhäuser im Ausland zu kaufen, braucht es schon den massiven staatlichen Diebstahl (Ölgelder), die Drogenmillionen und die mörderischen Raubzüge.
    Dort wo Hurensöhne und Hurentöchter eine „Demokratie“ vorgaukeln, geht es immer nach ähnlichem Schema.

  3. 3
    Miguel

    Vorgaukeln???? Demokratie und Sozialismus wird doch nur in jedem Satz gepredigt, dass ist aber auch alles an Demokratie und Sozialismus in Venezuela.

    • Nun Demokratie und Sozialismus hat es ja selbst laut LINKE Vorstand Bartsch noch niemals im selben Land zur gleichen Zeit gegeben. Doch sieht dieser dreiste Dreckskerl „hoffnungsvolle Ansätze in Ecuador, Bolivien und Venezuela“!

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