Keine Medikamentenlieferung nach Venezuela: Kolumbiens Regierung dementiert Fake-News

malaria

Besonders bei Kindern kann die Krankheit rasch zu Koma und Tod führen (Foto: defendamos-la-epidemiologia-nacional)
Datum: 15. November 2017
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ressorts: Leserberichte
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Vinicius Love, Caracas (Leser)
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In den letzten Wochen geisterten Berichte durch die deutsche Blog-Landschaft, dass Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos offenbar den Verkauf von Malaria-Medikamenten an das Nachbarland Venezuela untersagt hat. Das kolumbianische Gesundheitsministerium hat diese Behauptungen zurückgewiesen und erneut das Engagement des Landes bekräftigt, das von einer Dauerkrise gebeutelte Nachbarland zu beliefen. Aufgrund von Schulden in zweistelliger Milliardenhöhe bestehen allerdings viele Unternehmen in der gesamten Region inzwischen auf Vorauskasse oder Barzahlung, Venezuela ist zu einem Problemfall für ganz Lateinamerika geworden.

Im südamerikanischen Land Venezuela breitet sich die Malaria-Epidemie weiter ungehemmt aus. Das venezolanische Gesundheitsobservatorium spricht deshalb von der „schlimmsten Malaria-Epidemie auf dem amerikanischen Kontinent im 21. Jahrhundert“ und hat am Montag (6.) Zahlen veröffentlicht, die den Fortschritt der Krankheit im Land zeigen. Demnach haben sich im Jahr 2017 die Todesfälle im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, eine „dringende internationale Reaktion“ sei erforderlich.

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