Mindestlohn in Venezuela ist seit 2010 um das 33-fache gestiegen

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Bolívares sind das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt werden (Foto: Latinapress)
Datum: 18. November 2017
Uhrzeit: 15:48 Uhr
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Autor: Redaktion
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Seit 2010, als Hugo Chávez noch regierte, gab es in Venezuela 33 Gehaltserhöhungen. Alleine in diesem Jahr erhöhte Staatsoberhaupt Nicolás Maduro das „Salario Mínimo“ bereits zum fünften Mal. Gegenwärtig beträgt das Grundgehalt 177.507 Bolívares pro Monat plus einen sogenannten Nahrungsbonus in Höhe von 279.000 Bolívares pro Monat. Laut Amtsblatt vom November 2017 stehen damit 456.507 Bolívares pro Monat zur Verfügung. Entsprechend dem offiziellen Kurs entspricht das gegenwärtige Gehalt 40,36 US-Dollar, auf dem Parallel-Markt dagegen lediglich 6,23 US-Dollar. Im Jahr 2010 lag der Mindestlohn bei 1.779,25 Bolívares, das waren 290 US-Dollar zum damaligen Wechselkurs.

Unter den ibero-amerikanischen Ländern befindet sich nur Kuba mit einem Mindestlohn von weniger als 10 US-Dollar pro Monat auf Augenhöhe mit Venezuela. In Kolumbien beispielsweise liegt der Mindestlohn in diesem Jahr bei 282 US-Dollar pro Monat, in Brasilien bei 290, in Peru bei 255, in Bolivien bei 290 und in Ecuador bei 375 US-Dollar pro Monat. In El Salvador, Guatemala, Paraguay und Uruguay sind es über 300 Dollar, wobei Panama mit 744 US-Dollar das iberoamerikanische Land mit dem höchsten Mindestlohn ist.

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