Machu Picchu, Iguazú und der Canaima Nationalpark sind vom Klimawandel bedroht

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Die "Cataratas do Iguaçu" sind die Wasserfälle des Flusses Iguaçu/Iguazú an der Grenze zwischen dem brasilianischen Bundesstaat Paraná und der argentinischen Provinz Misiones (Foto: latinapress)
Datum: 18. November 2017
Uhrzeit: 18:03 Uhr
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Autor: Redaktion
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Der Klimawandel bedroht die iberoamerikanischen Wahrzeichen, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Diese Woche warnte die Weltnaturschutzunion (IUCN) vor dieser Gefahr und forderte dringende Maßnahmen um sicherzustellen, dass Gebiete/Orte wie Machu Picchu in Peru und das Biosphärenreservat Mariposa Monarca an der Grenze zwischen den mexikanischen Bundesstaaten Michoacán und México verschwinden könnten. Die IUCN (Internationale Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen) ist eine internationale Nichtregierungsorganisation und Dachverband zahlreicher internationaler Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen. Ihr Ziel ist die Sensibilisierung der menschlichen Gesellschaften für den Natur- und Artenschutz und diese so zu beeinflussen, dass eine nachhaltige und schonende Nutzung der Ressourcen sichergestellt ist.

Der Iguazú-Nationalpark in Argentinien, das brasilianische Pantanal und der Canaima-Nationalpark in Venezuela gehören ebenfalls zu den 62 vom Klimawandel bedrohten Gebieten. Diese Naturschutzgebiete gehören zu den 241 Naturschönheiten, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Die Zahl der gefährdeten Enklaven hat sich seit 2014 deutlich erhöht. Nach Angaben der IUCN „unterstreicht das Ausmaß und das Tempo der Zerstörung unseres Naturerbes die Notwendigkeit dringender und ehrgeiziger nationaler Maßnahmen und Verpflichtungen zur Umsetzung des Pariser Abkommens“.

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