Venezuela wird humanitäre Hilfe nicht zulassen

betteln

Im einst reichsten Land Lateinamerikas leidet ein ganzes Volk unter den kriminellen Machenschaften von Präsident Maduro (Foto: AlexProimos)
Datum: 03. Dezember 2017
Uhrzeit: 12:07 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Das von einer Dauerkrise gebeutelte südamerikanische Land Venezuela wird keine humanitäre Hilfe zulassen. Dies gab am Samstag (2.) Gesundheitsminister Luis López am Rande des Treffens der Opposition mit Vertretern des Regimes in der dominikanischen Hauptstadt Santo Domingo bekannt (Krisengespräche sind wie erwartet ohne Ergebnis zu Ende gegangen). „Niemand hier kniet vor dem Imperium und viel weniger werden wir diesem rechten Flügel erlauben, einen Kanal für angebliche humanitäre Hilfe zu öffnen“, so der MinisterMinister in Caracas über den staatlichen Sender VTV.

Im einst reichsten Land Lateinamerikas leidet ein ganzes Volk unter den kriminellen Machenschaften von Präsident Maduro. Wer die Wahrheit sagt, verliert seinen Job. Im Mai dieses Jahres wurde Gesundheitsministerin Antonieta Caporale nach nur wenigen Monaten aus ihrem Amt entlassen. Caporale hatte es gewagt, über den alarmierenden Anstieg von Kinder- und Müttersterblichkeit im einst reichsten Land Lateinamerikas zu berichten. Nach Schätzungen der Vereinigung der Mediziner von Venezuela beträgt der Medikamentenmangel in Apotheken und Krankenhäusern weit mehr als siebzig Prozent.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2017 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Der Bettler

    18 jahre,um ein land restlos zu vernichten,wie lange werden sie brauchen um die menschen in diesem land zu vernichten,wobei sie schon kräftig angefangen haben.

  2. 2
    noesfacil57

    Das Verhalten dieses Regimes ist völlig inhuman, inakzeptabel und nur noch verbrecherisch.
    Was die tun kommt einem Genozid gleich und ist durch nichts zu rechtfertigen. Ein Volk in Geiselhaft, welches offenkundig, aus welchen Gründen auch immer nicht Willens und demnach auch nicht in der Lage ist, sich zu wehren.

  3. 3
    Gast

    Es verwundert nicht nur Ausländer wie sich die Meute Lemminge verhält.
    Keiner traut sich noch die Warheit auszusprechen die Paralelen zu Kuba sind erschreckend,
    alles motzt über die Preise aber Alle machen mit.
    Entweder hat irgend eine Krankheit die Bevölkerung getroffen oder man hat in den letzten 18.Jahren
    nur Vollidioten rangezüchtet.
    Die paar die was in der Rübe haben sind schon längst auser Landes.

    • 3.1
      Miguel

      Was soll die Bevölkerung tun??
      Mit blossen Händen gegen bewaffnete Militärs. Sagst Du etwas, wirst Du gefoltert, freiwillig Macht das keiner mit.
      Jeder der humanitäre Hilfe erhält, muss eine Vollmacht seiner Stimme für die nächste Wahl der Regierung geben. Selbst wenn Du dann am Wahltag dagegen stimmst, wird elektronisch Deine Stimme ausgetauscht. Die Welt schaut diesem Verbrechen zu, alle Lateinamerikanischen Staaten werden diese Krise noch massiv spüren, solange nicht etwas unternommen wird.

  4. 4
    simone

    wir haben Venezuela mehrfach besucht und sind sehr traurig über die Situation in dem Land. Selbst Kinder des Sozialismus(DDR) wissen wir, dass es irgendwann vorbei sein wird, wenn alles zusammen gebrochen ist. Schade dass bis dahin viele „auf der Strecke“ bleiben und das Land ausverkauft ist, aber solange der Russe und China den Maduro unterstützen geht es eben unendlich weiter. Nicht Maduro trifft hier die Hauptschuld sondern die die ihm immer wieder Dollars geben…..

  5. Es ist ein klarer Genozid den die Banken und Länder wie Deutschland, Schweiz oder Singapur reich macht. Aber es war noch nie anders in der Geschichte des Homo Sapiens… Hoch lebe die vernichtung deren Idioten die sich chavistas nennen!