Dürre: Ökotourismusaktivitäten im „Caño Cristales“ eingeschränkt

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Das rund 100 Kilometer lange und fischfreie kristallklare Gewässer könnte einem imaginären Paradies entsprungen sein (Foto: Parques Nacionales Naturales de Colombias)
Datum: 18. Dezember 2017
Uhrzeit: 09:34 Uhr
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Autor: Redaktion
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Der im kolumbianischen Nationalpark „Serranía de la Macarena“ fließende „Caño Cristales“ (Fluss der fünf Farben) wird oft als der schönste Fluss der Welt bezeichnet. Nach der Regenperiode Ende Juli bis November bietet er ein farbenprächtiges Naturspektakel, das seinesgleichen sucht und nicht zuletzt von der den Fluss besiedelnden und endemischen Wasserpflanze „Macarenia clavigera“ (Podostemaceae) verursacht wird. Wegen der anhaltenden Dürre in der Region hat die Umweltbehörde den Zugang zu den Caño Cristales nun auf unbestimmte Zeit ausgesetzt.

Nach Angaben von Cormacarena, der obersten Umweltbehörde in der Region, schließt die Maßnahme Ökotourismusaktivitäten im Gebiet von Caño Cristales in seinen Sektoren Cristales de Colores, dem Wanderweg Pailones und Caño Cristalitos ein.

Die Maßnahme wurde getroffen, weil ein Besuch „eine Abnahme der Strömung des Flusses belegte, die durch die Veränderung der klimatischen Bedingungen der Trockenzeit gegeben ist“. Dies hat demnach „einen direkten Einfluss auf die natürlichen Wachstumsprozesse der Wasserpflanze ‚Macarenia Clavijera‘, die für die majestätischen Farben dieses wichtigen touristischen Ortes verantwortlich ist. Die ökologische Attraktion wird der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht, wenn die Wetterbedingungen für die Pflanzenarten günstig sind, die in diesem Gebiet vorkommen und weltweit einzigartig sind“.

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