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Erneute landesweite Stromausfälle in Venezuela

Stromausfall

Der letzte große "Blackout" in Venezuela ereignete sich erst am 18. Dezember vergangenen Jahres. Damals waren große Teile von Caracas und Nordvenezuela bis zu fünf Stunden ohne Licht (Foto: Archiv)
Datum: 03. Januar 2018
Uhrzeit: 10:22 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Venezuela ist es am Dienstag (2.) erneut zu landesweiten Stromausfällen gekommen. Laut dem staatlichen Energieunternehmen „Corporación Eléctrica Nacional“ (Corpoelec) gab es in den Bundesstaaten Miranda, Aragua, Lara, Zulia und in weiten Teilen der Hauptstadt Caracas „für mehrere Stunden keinen Strom“.

Der letzte große „Blackout“ in Venezuela ereignete sich erst am 18. Dezember vergangenen Jahres. Damals waren große Teile von Caracas und Nordvenezuela bis zu fünf Stunden ohne Licht, da sich im Umspannwerk Santa Teresa im Sektor Los Valles del Tuy (Miranda) ein Hochspannungskabel gelöst hatte. Am 24. und 25. Dezember kam es zu einzelnen Unterbrüchen in Zulia und in Valencia (Bundesstaat Carabobo, Nordwesten). Nutzer von „Twitter“ und „Facebook“ berichteten, dass in Maracaibo, der Hauptstadt von Zulia, die Bevölkerung Heiligabend im Dunkeln verbracht hatte.

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Kommentarbereich

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  1. Das passiert TÄGLICH! Und das in sehr viel mehr Bundesstaaten!

  2. 2
    Jens

    Ja,und? Bei mir auf dem Dorf in Uruguay (Badeort am Rio de la Plata) fällt fast täglich kurz der Strom aus (dann springen alle Elektrowecker wieder auf 00:00 Uhr, wie praktisch) und grundsätzlich und immer, wenn es Gewitter gibt. Unlängst hatten wir fünf Tage lang keinen Strom. Was sind dagegen ein paar Stunden in Venezuela? Im Gegenzug darf ich aber 0,38 US$ pro KWh bezahlen – und die verdorbenen Lebsnmittel im Kühlschrank und der Kühltruhe auch. Tja, leben in der Dritten Welt eben.

    • Ganz toller Vergleich! So etwa wie in Spanien vor ein paar Jahrzehnten, wie? Romantisch!

      In Venezuela hat das nichts mit der 3. Welt zu tun, sondern damit, daß eine von Kuba gelenkte Drogenbande nicht nur die Instandhaltung einer einst vorbildlichen Infrastruktur verweigert, sondern auch noch den größten Stausee des Landes leer laufen ließ, der 70% der nationalen Elektrizität lieferte, um an dessen Boden im Geheimen Gold abzubauen.

      Im Übrigen könnte auch Uruguay längst besser dran sein, ohne seine ewigen Linksregierungen.

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