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Erneut massive Plünderungen in Venezuela

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In Ciudad Guayana, im Osten des Landes, stürmten Menschen Dutzende Lebensmittelgeschäfte/staatliche Verteiler-Zentren und raubten nach Berichten lokaler Medien "buchstäblich alles" (Foto: Archiv)
Datum: 10. Januar 2018
Uhrzeit: 09:49 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Wegen der katastrophalen Versorgungslage ist es im südamerikanischen Land Venezuela auch am Dienstag (9.) zu massiven Plünderungen gekommen. In Ciudad Guayana, im Osten des Landes, stürmten wütende Menschen Dutzende Lebensmittelgeschäfte/staatliche Verteiler-Zentren und raubten nach Berichten lokaler Medien „buchstäblich alles“. Das Regime von Nicolás Maduro macht den Schmuggel in die Nachbarländer für die chronischen Nahrungs- und Medikamentenengpässe verantwortlich. Deshalb wurde eine vorübergehende Aussetzung des Handels mit den benachbarten karibischen Inseln Aruba, Bonaire und Curazao verlängert, um sicherzustellen, dass die „Mafia im Land alle Arten von Gütern nicht mehr befördern kann“.

Aufgrund der galoppierenden Inflation (2.616 Prozent im Jahr 2017) steigen die Preise für Grundnahrungsmittel im einst reichsten Land Lateinamerikas Land fast täglich. Dies veranlasst viele Händler dazu, ihre Waren in US-Dollar zu bewerten, selbst wenn die Bevölkerung keinen direkten Zugang zu Devisen hat. In den von Plünderungen betroffenen Gebieten öffneten die meisten Geschäfte am Dienstag nicht und viele Ladenbesitzer entfernten ihre Wertsachen aus Angst.

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