Polizeigewalt setzt sich in Brasilien unvermindert fort

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Laut dem brasilianischen Forum für öffentliche Sicherheit wurden 2016 in Brasilien 437 Polizisten getötet (Foto: Archiv)
Datum: 18. Januar 2018
Uhrzeit: 11:06 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die von der brasilianischen Polizei verübten Todesfälle und die weit verbreitete häusliche Gewalt sind in Brasilien nach wie vor chronische Probleme. Dies geht aus einem am Donnerstag (18.) veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ (HRW) hervor. Im zweiten Jahr in Folge prangert HRW extralegale Hinrichtungen an, die „das Leben anderer Polizeibeamter gefährden, die der Vergeltung für die gewalttätigen Übergriffe ihrer Kollegen ausgesetzt sind“. Die Organisation tritt dafür ein, dass entschiedene Maßnahmen ergriffen werden, um die Polizeigewalt einzudämmen.

Laut dem brasilianischen Forum für öffentliche Sicherheit wurden 2016 in Brasilien 437 Polizisten getötet, die überwiegende Mehrheit außerhalb der Arbeitszeiten. Im selben Jahr wurden 4.424 Menschen von der Polizei getötet, ein Anstieg von 26% gegenüber dem Vorjahr.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Hans gerhard Pszola

    Das sind Buergerkriegszustaende in den Favelhas. Und gegen die Drogendealer, die meist gut bewaffnet sind, gibt es kaum ein anderes Mittel. Das die sich dann dadurch raechen.das sie polizisten nach Dinstschluss auflauern und erschiessen ist eine Einschuechterungstaktik.

  2. 2
    Caratinga

    Diese Zustände sind Fehler der Politischen Lage und Situation in Brasilien.
    Man kann es auch Unterdrückung nennen, weil es in Brasilien keine Gleichbehandlung aller Schichten gibt.
    Schwarz oder Mulatte, geboren im Armenviertel, heiß armut für immer, ausnahmen sind im promille bereich.
    Warum, um in Brasilien eine Schule zu besuchen, wo man etwas lernen kann, muss man Geld 1-2 Lohnminimum pro Kind auf den Tisch legen, und wenn nicht kann das Kind nicht richtig portugisisch Schreiben, Rechnen 1+2, wichtig ist hier nur, die tägliche Mahlzeit.
    Und dann sehen diese Kinder im Fernsehen nur die schönen Seiten Novella und wollen dies auch haben, für mich normal.
    Und das Ergebnis ist dann die Kriminalität.
    Solche Politiker wie Lula und Dilma muss man in die Wüste schicken , bei Wasser und Brot, weil sie haben für die Bevölkerung nicht gemacht, außer Ihre Klientel bedient.

  3. 3
    Hans Gerhard Pszola

    Ich hoffe sehr, das die gestohlenen Gelder der Politiker gefunden 7nd zurueckgefuehrt werden. Wenn genug Geld vorhsnden waere fuer anstaendige Schulen und Lehrer, koennte man sehr wohl den Menschen in den armen Regionen eine gute Schulbildung geben und einen Platz im kindergarten. Damit allein erxiehende Muetter arbeiten gehen koennen. Hier ist dringend Hilfe geboten. Sonst escaliert es doch immer weiter.

    • 3.1
      caratinga

      Diese Gelder sind versteckt in der Schweiz oder den Kaimannsinseln, oder Immobilen.
      Da wird keiner eine Hand dran bekommen.
      Beispiel die Söhne von Lula, heute alles Millionäre, Sitio hier, Immobilie dort, vom Arbeiten kann solcher Reichtum nicht gekommen sein.
      Das Gleiche gilt für die Söhne von Batista usw.
      Die Armen werden nicht von Ihrem Schicksal erlöst werden.

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