Bolivien: Deutschland interessiert sich für Industrialisierung von Lithium

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Tesla Motors wurde mit dem Ziel gegründet, Elektroautos für ein breites Publikum zu bauen (Foto: teslamotors)
Datum: 29. Januar 2018
Uhrzeit: 09:15 Uhr
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Autor: Redaktion
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Es ist der Rohstoff der Zukunft: Lithium. Unverzichtbar für Akkus und damit für E-Autos, lässt sich mit dem Abbau des Elements sehr viel Geld verdienen. Lithium braucht man für Antriebe, aber auch zur Speicherung von Solarenergie. Das 2016 identifizierte Lithiumvorkommen der Erde wird auf mehr als 40 Millionen Tonnen geschätzt. Die größten Ressourcen sind in Bolivien (9 Millionen Tonnen), das Land im zentralen Südamerika sucht internationale Partner für die Gewinnung des chemischen Elements. Nach Angaben von Planungsministerin Mariana Prado ist Deutschland daran interessiert, in einem ersten Schritt mehr als 350 Millionen US-Dollar zu investieren.

„Die Bundesrepublik Deutschland will bei der Industrialisierung des Salar de Uyuni-Lithiums Partner Boliviens werden. In einer ersten Phase, …..wenn ich mich richtig erinnere……., wären es mindestens 350 Millionen US-Dollar, die Deutschland in dieser Phase der Industrialisierung und Entwicklung investieren möchte“, so die Ministerin. Nach ihren Worten werden Verhandlungen geführt, da es ebenfalls Angebote aus Russland und China gibt. Prado erinnerte daran, dass Bolivien in der Lithiumindustrie mit dem Bau von Pilotanlagen vorangekommen sei, aber die industrielle Phase mit Kathoden und Batterien erfordert die Begleitung von privaten Unternehmen mit Erfahrung auf diesem Gebiet.

Der Salar de Uyuni in Bolivien ist mit mehr als 10.000 Quadrat­kilometern die größte Salzpfanne der Erde und beherbergt eines der weltweit größten Lithiumvorkommen. Laut U.S. Geological Survey wird das Vorkommen an Lithium auf etwa 5,4 Millionen Tonnen geschätzt.

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