TV-Tipp: Hugo Chávez‘ langer Schatten

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«Hugo Chávez’ langer Schatten» ist ein Bericht aus einem Land mit bankrotter Staatskasse (Foto: Latinapress)
Datum: 14. Februar 2018
Uhrzeit: 04:17 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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Venezuela ist das Land mit den grössten bekannten Erdölreserven der Welt – unter dem südamerikanischen Land lagert ein grösserer Reichtum als im Gestein Saudiarabiens. Aber oberhalb, dort wo die Menschen leben, herrscht bittere Not. In den Läden Venezuelas sind die Gestelle oft leer, und wenn einmal Fleisch zu haben ist, kostet ein Kilo fast den Monatslohn eines Arbeiters. Immer häufiger kommt es zu Plünderungen und Ausschreitungen – oftmals auch mit Todesopfern.

Was ist los in diesem Land, wo Milch und Honig fliessen könnten? Der französische Filmemacher François Cardona hat Antworten gesucht und ist mit einem Team nach Venezuela gereist, wo der 2013 verstorbene Präsident Hugo Chávez noch immer allgegenwärtig ist. Aber statt des demokratischen Sozialismus, welcher diesem vorschwebte, ist eine Günstlings- und Mangelwirtschaft entstanden. Filmemacher Cardona traf Chavistinnen und Chavisten, die unerschütterlich an die Ideale ihres Übervaters glauben. Aber er sah auch lange Schlangen hungernder Menschen, die für Lebensmittel anstanden. Er stiess auf die Willkür von Polizei und privaten Milizen, auf Schmuggler und Profiteure einer Korruption, und auf Oppositionelle, die um ihr Leben fürchten müssen.

«Hugo Chávez’ langer Schatten» ist ein Bericht aus einem Land mit bankrotter Staatskasse und einer Inflationsrate von 1000 Prozent. Er lotet die Abgründe aus, die zwischen dem Erdölreichtum und der Mehrheit Bevölkerung klaffen.

Ausstrahlungsdatum:
Mittwoch, 14. Februar 2018, 22.55 Uhr, SRF 1

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  1. 1
    Linz

    Warum hilft die Weltgemeinschft nicht ? Warum knien alle die helfen könnten vor Amerika? Kein Land dieser Welt masst sich
    an Sanktionen zu verlegen, außer Amerika. Wie lange duldet die Weltgemeinschaft diese Terropolitik der Amerikaner?
    Überall auf der Welt zünden dieser verbrecherische Regierung, Kriege und Unruhe an. Überall auf der Welt sterben Menschen
    an Hunger und Not wegen der terroristische Politik Amerikas? Eine Schande ist das für alle die die Macht haben ihre Stimme zu
    erheben und tun es nicht. Kuba, China, Russland, Europa, Korea, Venezuela und noch einige Staaten mehr werden von Amerika
    mit Sanktionen belegt. Keine diese Staaten haben jemals Amerika mit Sanktionen belegt. Wie kommt das? Es ist 5 Minuten nach 12
    endlich diese verbrecherische amerikanische Politik zu stoppen.

    • 1.1
      Hombre

      so so…Maduro ist also eine Missgeburt Amerikas!
      Seit wann sind die Oellieferungen Venezuelas mit Sanktionen belegt? China und Iran sind alles zahlende Kunden, auch die USA.
      Nur wenn diese korrupt linke Regierung in Vzla alles abgewirtschaftet hat, kann man ausser Drogen eben keine Devisen mehr erwirtschaften. Löschen Sie besser den Mist den Sie da geschrieben haben

    • Ich bin kein Arzt. Dennoch erkenne ich unschwer, daß Sie krank sind. Suchen Sie Hilfe!

  2. 2
    Galgo

    hombre, hombre, te llamas Iglesias (Linz)? A lo mejor no te ha llegado la interpretación de la misería venezolana tal como lo ve la mayoría de los venezolanos?
    Warum immer auf einem hacken, wenn man doch mal selbst in der eigenen Vergangenheit buddeln sollte? Was hat die USA mit dem Untergang von Vzla. zu tun? Den Untergang von Vzla. hat einzig und alleine eine Idee, eine Religion, ein issmus zu verantworten, der „chavismus“. Hugo Chávez sagte in einer seiner mehrstündigen Reden, „Reichtum ist schlecht und böse“, aber er war der Erste der seinen geliebten Kindern Konten in Millionenhöhe einrichtete, und wo? Im „Imperio“ ist die Antwort.
    Europa hat ebenfalls VZla. mit Sanktionen belegt, deshalb verbrecherisch? Nein, man sollte das Geld dieser Herrschaften, es handelt sich um Gelder von Privatpersonen, nicht des Landes!!, nicht nur einfrieren, sondern an hilfsbedürftige Venezolaner im Ausland verteilen. Wow, was meinen sie wie dies wohl bei Maduro & Co. ankommen würde?
    Kuba ist ein armes geschundenes Land und die Bevölkerung ist unterdrückt durch den „issmus“ von Fidel , die wären schon lange froh endlich eine Demokratie zu bekommen, zumindest die, die in den Kellern der Behörden / staatl. Einrichtungen die man auch gerne als Umerziehungslager benennt, vergammeln.
    Immerhin haben die USA uns allen eines voraus, 2 Wahlperioden für ein und denselben Präsidenten á 4 Jahre und fertig, dies sollte weltweit eingeführt werden. Dann hätten wir keinen Maduro mehr zu fürchten, keinen Putin zu ertragen, keinen Assad der Menschen umbringt am Ruder, keinen übergeschnappten Koreaner der süchtig nach Kernwaffen ist, keine Ayatollas die Menschen im Iran masakrieren, die Welt sähe etwas besser aus. Ausserdem wird ja meistens nach ca. 3-6 Jahren vom Wahlvolk eingesehen, dass die „Gewählten“ nicht so toll sind wie gedacht und wie versprochen.
    Und dann noch ganz wichtig, wer wählen will, sollte minimum ein paar Jahre eine Schule besucht haben und nicht zur gröllenden Masse gehören dürfen. Anstatt carnet de la patria, schlage ich vor ein carnet 10 Jahre Schulbesuch absolviert, ununterbrochen! Etwas Bildung gehört dazu, sich und anderen eine Regierung für 4/6 Jahre aufzubürden. Mehr als 4 Jahre sollte so eine Regierung samt Boss nicht gewählt werden dürfen, 6 Jahre hat der galáctico veranlasst und die Dummen in Vzla. haben Hurra geschrien, im roten Hemd mit beknackter roter Kappe auf dem Kopf. Jetzt sind sehr viele von ihnen eines Besseren belehrt worden, nur jene die schon immer ein Händchen für Korruption hatten sitzen noch dick und fett am Futtertrog, wird sich aber nicht ändern solange es Menschen gibt die die Schuld immer bei anderen sehen und nicht bei sich selbst.
    Würde Maduro etwas im Kopf haben, hätte er schon längst eingesehen , dass die Ausbildung Busfahrer zwar seinen Mann ernährt, aber ein ganzes Volk, unmöglich!

    • 2.1
      noesfacil57

      Sehr schöner Kommentar! Bin zwar nicht in allem vollständig Iher Auffassung aber im Wesntlichen schon weitgehende Übereinstimmung!

  3. 3
    Galgo

    Das ist ja gerade das fabelhafte an der Demokratie, so lange man ein paar Regeln befolgt, darf man getrost anderer Meinung sein, deshalb bin ich auch froh in einer Demokratie leben zu dürfen mit all ihren Schwachstellen, bueno ich sehe das eine oder andere als Schwachstelle, andere sehen dies anders, und das ist auch gut so. Da kommt Meinungsaustausch zustande, man lernt neue Dinge, man lernt andere zu respektieren und Probleme auf normale Art und Weise zu lösen, wenn es geht ohne Waffengewalt, gebe zu dies haut nicht immer hin. Bei Vzla. sehe ich im Moment wenig Lösungsmöglichkeiten auf friedlichem Weg, aber ich bin lernbereit, nur bisher hat der ganze Dialog nicht´s gebracht ausser noch ein paar mehr die verhaftet wurden um mehr Geiseln zu haben die man dann als Pfand einlösen kann. Schade, dass Maduro so ein Holzkopf und Nimmersatt ist.

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