<script>

Entscheidende Verhandlungsrunde zwischen Europäischer Union und Mercosur

merco

Mitglieder des Staatenbundes sind Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay (Foto: Mercosur Mercado Común del Sur)
Datum: 22. Februar 2018
Uhrzeit: 03:25 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Vertreter des Staatenbundes Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) und der Europäischen Union (EU) haben am Mittwoch (21.) in der paraguayischen Hauptstadt Asunción eine neue rund zweiwöchige Verhandlungsrunde gestartet. Beide Seiten brachten zum Ausdruck, dass die Gespräche der Realisierung eines Freihandelsabkommen dienen.

Luis Fernando Ávalos, Vertreter von Paraguay (temporäre Präsidentschaft des Mercosur) und die Verhandlungsführerin der EU, Sandra Gallina, unterstrichen die gemeinsame Verantwortung beider Blöcke, die Verhandlungen zu beenden. „Da seit dem Jahr 2015 bedeutende Fortschritte erzielt wurden hoffen wir aufrichtig, dass sich diese Verhandlungen nach mehr als 19 Jahren und einer Unterbrechung sich nun dem Abschluss nähern“, so Avalos zu Beginn der Verhandlungsrunde.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2018 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Nepomuk

    Uruguay erhebt auf alle importierten Waren einen Zoll von 60% (außer auf Bücher), auf viele Technologie-, alle Holz- und Elektronikprodukte sogar einen Zoll von 100%. Zusätzlich wird auf die Produkte Mehrwertsteuer erhoben. Auch bei gebrauchten Produkten (etwa alten Seecontainern) gilt die Besteuerung zum Neupreis.
    Uruguay hat damit die mit Abstand höchsten Zollsätze auf dem gesamten Globus.
    Uruguay ist so zu einem der teuersten Länder der Erde geworden (vergleichbar mit der Schweiz, allerdings bei einem nicht einmal halb so großen Durchschnittseinkommen) und blutet damit seine Bürger finanziell aus. Es ist kaum vorstellbar, dass sich Uruguay diesen verbrecherischen Raubzug nehmen lassen wird.
    Die Verhandlungen mit der EU sind seit 19 Jahren im Gange und finden keinen Abschluss? Wen wundert’s!

  2. 2
    Der Bettler

    Sie wissen aber schon,daß Venezuela unter Chavez die Verhandlungen über Jahre hinaus blockiert hat,bis sie schließlich ganz ausgesetzt wurden.Erst seit Venezuela vom Mercosur ausgeschlossen sind,wurden die Verhandlungen wieder verstärkt aufgenommen.

  3. 3
    Nepomuk

    @Bettler:
    Nein, das mit Chavez wusste ich nicht, danke für die Info.
    Nur: Chavez is seit 5 Jahren (!) nicht mehr am Leben – und da fand sich niemand, die Sache wieder in Schwung zu bringen?
    Zudem fanden ja Ende 2017 eben diese Verhandlungen unter der Mecosur-Präsidentschaft von Uruguay auch schon statt, alle freuten sich auf den Vertragsabschluss – und? Was haben wir davon gehört?
    Nichts!
    Jetzt „hofft“ der nächste Kandidat.

    Ein Land wie Uruguay mit einem derart hohen Anteil an (weitesgehend völlig überflüssigen, ja sogar schädlichen) Staatsbediensteten, mit (nach Aussagen von Lehrern und Uni-Professoren) immer schlechter werdender Ausbildung, mit Sozialabgaben von fast 100% der Stundenlöhne (!), wodurch sogar zarte Ansätze von industrialisierung wieder aufgegeben werden (der chin. Autobauer Lifan hat seinen Produktionsdstandort in Uruguay wieder geschlossen – warum wohl?) kann sich den Verzicht auf den Zoll gar nicht leisten – zudem ist der Markt strickt reglementiert, importieren dürfen nur ausgewählte Händler (ja, was haben die wohl für Connections?) – also ein Land mit klassischer Oligarchie: Hier hätte niemand auch nur den Hauch einer Chance gegen einen gut aufgestellten ausländischen Konkurrenten. Und solch ein Land will den Markt zollfrei den Europäern öffnen??

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!