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Volkswirtschaften Lateinamerikas: Panama top – Venezuela flop

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Die rund 1,5 Millionen Einwohner zählende Metropole Panama-Stadt ist in wirtschaftlicher Hinsicht eine Weltstadt (Fotos: Municipio de Panamá/mupa.gob.pa)
Datum: 14. März 2018
Uhrzeit: 03:35 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (ECLAC) zeigt sich in ihrem aktuellen Bericht zuversichtlich, dass der Aufschwung der brasilianischen Wirtschaft das Wirtschaftswachstum in Lateinamerika in den nächsten Jahren ankurbeln wird. Ein düsteres Bild wird für Venezuela prognostiziert, dessen Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2018 voraussichtlich um 5,5% schrumpfen wird (verglichen mit geschätzten 9,5% im Jahr 2017).

Für Brasilien, das ab Dienstag (13.) drei Tage lang Gastgeber des Weltwirtschaftsforums für Lateinamerika sein wird, prognostiziert die Kommission ein Wachstum der Wirtschaft von 2% (gegenüber 0,9% im Jahr 2017). Die Gesamtprognose für die gesamte Region liegt bei 2,2% – nach 1,3% im Jahr 2017. Diese günstige Projektion, die in der vorläufigen Bilanz der Volkswirtschaften Lateinamerikas und der Karibik enthalten sind, ergänzen die Prognosen anderer Länder, die mit moderaten Raten gewachsen sind und eine Beschleunigung der Wirtschaftstätigkeit erwarten lassen.

Für Chile erwartet die ECLAC ein Wachstum der Wirtschaft von 2,8% (1,5% im vergangenen Jahr), Kolumbien von 1,8 auf 2,6% und für Peru von 2,5 auf 3,5%. Mexiko, die andere große regionale Wirtschaft neben Brasilien, wird von 2,2% im Jahr 2017 auf 2,4 % im Jahr 2018 steigen. Die höchste Expansionsrate in der Region wird in Panama erwartet, mit 5,5% (nach einem Wachstum von 5,3 % im Jahr 2017), gefolgt von der Dominikanischen Republik (von 4,9 auf 5,1%) und Nicaragua (von 4,9 auf 5 %).

Positiv sind die Aussichten ebenfalls für Argentinien, dessen Volkswirtschaft 2018 um 2,2% wachsen dürfte, dahinter folgen Bolivien (plus 4,0%), Ecuador 1,3%, Paraguay 4% und Uruguay um 3,2%. Ein Anstieg von 4,1% wird für Costa Rica prognostiziert, Kuba 1%, El Salvador 2,5%, Guatemala 3,5%, Haiti 2,2% und Honduras 3,9%.

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