Organisierte Kriminalität bedroht Demokratien in Lateinamerika

inzulsa

Datum: 25. Mai 2010
Uhrzeit: 10:26 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Am 2. Mai 2005 wurde der ehemalige chilenische Innenminister José Miguel Insulza zum neuen Generalsekretär der OAS gewählt. Er trat das Amt am 25. Mai 2005 offiziell an und übernahm nun seine zweite Amtszeit als Chef der Organisation. OAS-Generalsekretär José Miguel Insulza warnte während seiner Antrittsrede davor, dass die organisierte Kriminalität „die Institutionen unserer Länder in Lateinamerika gefährdet“.

Laut Aussage von Insulza drängen Drogenhändler in Jamaika, in Mexiko, der Dominikanischen Republik und anderen lateinamerikanischen Ländern mit eigenen Kandidaten in die Politik. Sie bedrohen oder töten diejenigen, die sich ihnen widersetzen.

„Wir haben in Lateinamerika keinen Krieg oder bewaffnete politische Auseinandersetzungen. Trotzdem haben wir eine der höchsten Mordraten der Welt“, teilte José Miguel Insulza mit. „Die finanziellen Mittel die die OAS erhält sind nicht ausreichend, um eine umfassende Kontrolle über alle Institutionen zu erhalten. Um eine vollständige Kontrolle auszuüben, müssen wir bei allen Mitgliedern die Beiträge aktualisieren. Ich hoffe, sie verstehen unsere Politik“, so Insulza.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Justice

    Nein, nein, da ist noch viel zu tun. Wie heisst es so schön, der Staat ist die Mafia, die Mafia ist der Staat. Also die Intentionen scheinen ähnlich zu sein. Also, sagen wir ihnen, gebt auf, werdet Revolutionäre und stellt euch in den Dienst des Guten !

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!