<script>

Lithium: Bolivien wählt Partner aus Deutschland – Update

tesal

esla Motors wurde mit dem Ziel gegründet, Elektroautos für ein breites Publikum zu bauen (Foto: teslamotors)
Datum: 20. April 2018
Uhrzeit: 15:28 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Bolivien will bei der Produktion von Lithiumbatterien mit Unternehmen aus Russland oder Deutschland zusammenarbeiten. Zusammen mit Argentinien und Chile besitzt Bolivien einen Teil des sogenannten südamerikanischen „Lithium-Dreiecks“, eines der größten globalen Reservoire des Schlüsselminerals für die Produktion von Autobatterien. In einer Pressekonferenz hat Rafael Alarcón, Minister für Energie, erklärt, dass Bolivien seine Aufmerksamkeit auf russische und deutsche Unternehmen gerichtet hat und dass die Regierung in den nächsten Tagen die endgültige Entscheidung treffen wird.

„Es gibt mehrere Angebote, insgesamt acht, mit jeweils unterschiedlichen Eigenschaften. Wir konzentrieren uns vor allem auf zwei (…) Russland und Deutschland“, so Alarcón laut „Reuters“. Die geplanten Investitionen für das Projekt mit dem Bau von Fabriken liegen nach Angaben der Behörden zwischen 750 Millionen und einer Milliarde US-Dollar.

Update, 21. April

Der Hauptgeschäftsführer der Bolivianischen Lithium-Lagerstätten (YLB) hat sich am Freitag mit Präsident Evo Morales getroffen und die Ergebnisse der Auswertung der Interessenbekundungen von acht Firmen aus China (5), Kanada (1), Deutschland (1) und Russland (1) zu besprechen. Nach Angaben aus La Paz wurde die deutsche Firma ACI Systems GmbH als Partner für die Industrialisierung von bolivianischem Lithium ausgewählt.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2018 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. Na, das ist ja mal ein Lichtblick! Jetzt braucht es in Bolivien nur noch eine demokratische Regierung und ein gesundes Verhältnis zum Anbau, Verkauf und „Genuss“ von Kokain, damit die Birnen mancher Entscheidungsträger noch klarer werden.

  2. 2
    thor

    ohje, haben die das Desaster vom Berliner Flughafen, Stuttgart 21 etc. noch nicht mitbekommen? Mit den Chinesen wären sie besser gefahren, die benötigen nicht 15 Jahre von der Planung bis zum ersten Spatenstich…

    • Für BER ist extrem korrupte, linke Kräfte verantwortlich, die der deutschen Wirtschaft in nichts ähnlich sind.

      • 2.1.1
        thor

        aha, und für die Milliardenschäden angerichtet von dt. Managern in Sachen Abgasskandal ist wohl auch eine Horde LINKER Führungspersönlichkeiten verantwortlich? Die politische Richtung der dt. Führungsriege hat nichts mit der schlechten Qualität und Mentalität zu tun… In Sachen Korruption sind wir hier in D wohl noch Stiefkinder, aber wer schon mal gesehen hat, in welcher Zeit Chinesen ein Projekt planen und durchführen (in guter Qualität) dem wird schon Angst und Bange um den Standort D.

  3. „In Sachen Korruption sind wir hier in D wohl noch Stiefkinder…“
    Na, wenn das Ihre Meinung ist, dann waren Sie nie mit deutscher Politik oder Wirtschaft konfrontiert, im Rahmen der Vergabe von Posten oder Aufträgen. Die Dritte Welt ist nicht korrupter, aber bei weitem nicht so verlogen. In Deutschland darf man in der Regel niemanden direkt bestechen. Man muß sich vielmehr einen Dritten suchen, der das in die Wege leitet und vermittelt. In Dritte Welt Ländern sagt man dir sofort ganz klar, ich will X%, mein Schwager braucht Y%, mein Onkel… Das nenne ich Ehrlichkeit! Da weiß man von vornherein, woran man ist und wie man kalkulieren muß. Die deutsche Korruptionskultur dagegen ist die schmutzigste und verlogenste, die ich kenne, und dabei eine der teuersten. Erstaunlicherweise erarbeitet der verbxxxxte Michel genug Brutto-Sozialprodukt, damit das Ganze immer noch besser voran geht, als im Rest der Welt. Unsere Parasiten lassen ihren Wirt, während des Blutabsaugens, bei guter Laune und Gesundheit, damit er motiviert und produktiv bleibt. In der Dritten Welt hingegen saugen sie ihm alles Blut ab, selbst wenn er daran stirbt. Und dann wundern sie sich, wenn eines Tages nichts mehr zu holen ist und fordern Hilfe von der Ersten Welt, die dann wiederum so blöd ist, tatsächlich zu helfen, denn das Arme Proletarierxxxxxxxx dort malocht und zahlt.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!