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Zahl der Tötungsdelikte in Kolumbien seit fünf Jahren erstmals gestiegen

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Am stärksten hat die Zahl der gewaltsamen Todesfälle deshalb im Grenzgebiet zu Venezuela zugenommen (Foto: Archiv)
Datum: 21. April 2018
Uhrzeit: 20:48 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die Zahl der gewaltsamen Tötungsdelikte in Kolumbien ist zum ersten Mal seit fünf Jahren angestiegen. Nach Angaben von Generalstaatsanwalt Néstor Humberto Martínez wurden im Nachbarland von Venezuela zwischen Januar und April dieses Jahres insgesamt 3.491 Morde registriert, 235 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (7,2 Prozent). „Der wahre Feind des Friedens ist der Drogenhandel“, so Martínez. Nach seinen Worten wird die positive Wirkung des Friedens mit den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) durch den offenen Krieg um die Kontrolle von Ernten, Labors und Drogenhandelsrouten getrübt.

Am stärksten hat die Zahl der gewaltsamen Todesfälle deshalb im Grenzgebiet zu Venezuela zugenommen. „Wir sprechen über Grenzgebiete, die mit dem Transport von Drogen verbunden sind. Diese Regionen sind Korridore für den Export von Drogen“, erklärte der Generalstaatsanwalt laut „El Tiempo“. Er wies darauf hin, dass in Kolumbien fast 200.000 Hektar für den illegalen Kokaanbau genutzt werden – die höchste Zahl in der Geschichte. „Der Drogenhandel ist zu einer Bedrohung für die geopolitische Stabilität der gesamten Region geworden“.

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  1. Sperrt alle Drogenkonsumenten ein, egal wo auf der Welt, für solange, bis sie die Lust daran verloren haben! Sie sind die Hauptschuldigen und Verantwortlichen für all das Elend. Dann erledigt sich das Problem von selbst. Und NUR SO! Keine Nachfrage, keine Produktion, keinen Handel, keine Drogenkriminalität, auch keine Beschaffungsdelikte mehr!

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