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Brasilien: UNO besorgt über Zunahme der Gewalt gegen Aktivisten und Ökologen

mord

Nazildo dos Santos Britob wurde mit Schüssen in Rücken und Kopf getöetet (Foto: Twitter)
Datum: 26. April 2018
Uhrzeit: 14:39 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die Vereinten Nationen haben sich besorgt über die Ermordung des brasilianischen Ökologen Nazildo dos Santos Brito gezeigt und die Tat scharf verurteilt. Erik Solheim, Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms (UNEP), verurteilt die Zunahme der Gewalt gegen Aktivisten, die für ihre Rechte auf verbrieftes Land kämpfen. „Der kürzliche Mord an Nazildo dos Santos und zwei anderen Ökologen im Bundesstaat Pará ist ein Zeichen für ein besorgniserregendes Muster der Rache an denen, die ihre Umwelt- und Menschenrechte schützen“, so Solheim.

Er erinnerte er daran, dass „Landrechte durch die brasilianische Verfassung garantiert sind und von der Regierung erfüllt und von den Unternehmen respektiert werden müssen“. Solheim betonte, dass „die Tötung von indigenen Völkern, die an vorderster Front des Umweltschutzes leben, inakzeptabel ist“. Aus diesem Grund fordert er eine „totale, unparteiische und transparente Untersuchung“ des Mordes an Nazildo dos Santos Brito und der beiden Führern der Vereinigung der Indigenen am Amazonas.

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  1. 1
    Roberto Rivera

    Die Vereinten Nationen zeigen sich besorgt über die diverse Situationen in:
    – Syrien
    – Irak
    – Türkei
    – Jemen
    – Afghanistan
    – Russland
    – China
    etc, etc. etc.

    und jetzt auch Brasilien.

    Interessiert das überhaupt jemand ausserhalb der Vereinten Nationen? Was machen die Mitgliedsländer der Vereinten Nationen?

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