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Exodus: 280.000 Venezolaner in Peru

massenflucht

Wer kann, flieht ((Foto: Conectas)
Datum: 12. Mai 2018
Uhrzeit: 13:33 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Insgesamt 280.000 venezolanische Staatsbürger halten sich derzeit auf peruanischem Territorium auf. Dies gab am Freitag (11.) die Einwanderungsbehörde in Lima bekannt. Demnach besitzen 43.000 Flüchtlinge eine befristete Aufenthaltsgenehmigung (PTP), 237.000 den Status „Migratoria de Turista“, was ihnen einen durchschnittlichen Aufenthalt von 183 Tagen ermöglicht. „Mit der befristeten Aufenthaltsgenehmigung wird der Status der Flüchtlinge für einen Zeitraum von einem Jahr legalisiert.In diesem Zeitraum können sie formell arbeiten, zahlen Steuern und erhalten Zugang zu Gesundheits- und Bildungsdiensten“, erklärt Eduardo Sevilla Echevarría, Leiter der Einwanderungsbehörde.

Laut Echevarría setzen viele der Flüchtlinge ihre Reise nach Chile oder Argentinien fort. Nach seiner Einschätzung wird die Massenflucht in die Länder Lateinamerikas nach den Präsidentschaftswahlen am 20. Mai noch stark zunehmen. Die Wirtschaft in Venezuela ist nicht mal mehr in der Lage, die eigene Bevölkerung zu ernähren (vier von fünf Haushalten leben in Armut). Die Massenflucht in die Nachbarstaaten hält an, der Verfall des Ölpreises vor Jahren hat die wirtschaftliche Misere lediglich beschleunigt. Verschuldet hat sie alleine ein kriminelles sozialistisches Missmanagement, Linke/Kommunisten aller Länder gestehen sich das nur ungern ein und sind weit davon entfernt, ihre Scheuklappen abzulegen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Manuel Neuer

    Bin erstaunt über die Auswanderer, die sich immer noch in Venezuela aufhalten. Die meisten von ihnen dürften in ihrem Heimatland wohl Dreck am Stecken haben. Ein normaler Mensch sollte schleunigst die Koffer packen und verschwinden. Zum Verständnis: Ich habe 32 Jahre in Venezuela gelebt und bin seit einem Jahr glücklicher Eigenheimbesitzer in Brasilien.

    • 1.1
      hombre_0812

      … unter „Auswanderer“ verstehe ich auch etwas anderes, die Sprache erlernen, sich einfügen etc.
      Was hier rumläuft sind oftmals Schmarotzer welche ihrer Putzfrau oder dem Gärtner knapp 1€ am Tag zahlen …
      NeoliberaleGlobalisierungsKolonialisten wäre die bessere Bezeichnung für sie …

  2. 2
    Pablo Escobar

    „zahlen Steuern“ das ist ja wohl der Witz des Tages:-)))))

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