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Rückgabeprozess für “Heiligen Stein” aus Deutschland

indigene

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat den Rückgabeprozess des heiligen Stein “Piedra Kueka” aus Deutschland gelobt (Foto: cancilleriave)
Datum: 12. Mai 2018
Uhrzeit: 16:12 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat am Freitag (11.) den Rückgabeprozess des heiligen Stein “Piedra Kueka” aus Deutschland gelobt. Der Kueka-Stein, ein heiliges Symbol für die indigenen Völker der Pemón, wird demnach den venezolanischen Behörden zur Rückführung übergeben. Der Kampf um die Rückgabe des Symbols dauerte fast zwanzig Jahre, die logistischen Details für die Überführung des rund fünfunddreißig Tonnen schweren Steins sind nicht bekannt.

Der etwa zwölf Kubikmeter große und 35 Tonnen schwere rote Quarzsandstein stammt angeblich aus dem Nationalpark Canaima im Südosten des Landes, soll von dem Deutschen Wolfgang Kraker von Schwarzenfeld ohne Einverständnis entfernt und an einen Platz im Berliner Tiergarten verfrachtet worden sein. „Vor zwanzig Jahren wurden er illegal weggebracht, heute fingen sie an, ihn zu repatriieren. Er kehrt dahin zurück, wo er nie hätte entfernt werden sollen“, twitterte das aktuelle Staatsoberhaupt nach einem Ritual, das von 12 Schamanen der Pemón in Berlin durchgeführt wurde.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    noesfacil57

    Na ja,……. weil es ja sonst nichts Wichtigeres zu tun gibt!!!!

  2. Nun, wenn der Stein sie glücklich macht, so sei er ihnen gegönnt! Der Grund, warum die offensichtlich gekaufte Schar von Indios auf den Fotos ausschließlich rote Kleidung trägt, dürfte aber ein anderer sein. Und der wird sie nicht glücklich machen.

    • 2.1
      noesfacil57

      Laufen die in Venezuela nicht alle so rum???

      • 2.1.1
        Peter Hager

        Zum Glück nicht alle!

    • 2.2
      noesfacil57

      War mir bekannt.
      Meine Antwort sollte eher ein Witz sein/werden.
      Es ist ein Trauerspiel vor welchen Karren sich die dem Grunde nach völlig unpolitischen, naiven und zutiefst anständigen Indigenen, hier einige Pemón spannen lassen.
      Ich kannte welche in meiner Kindheit und auch noch später.
      Früher von den Konquistadoren im Namen der Kirche christianisiert, verraten, verkauft, versklavt und ausgebeutet, später von der venezolanischen Oberschicht, letztlich den Nachfahren der Konquistadoren, heute sind’s die PSUV-ler im Namen der glückselig machenden sozialistischen Ausbeutung. Was für ein zutiefst hässliches und traurig machendes Drama.

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