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Kolumbien: „Immenses kriminelles Netzwerk mit Maduro-Regime verbunden“

santos

Für seine Bemühungen um den Friedensprozess in Kolumbien erhielt Santos 2016 den Friedensnobelpreis (Foto: Presidente)
Datum: 18. Mai 2018
Uhrzeit: 15:24 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Venezuela hält sich ein kriminelles Regime nur mit der Hilfe des Militärs der Macht. Venezuela ist ein Beispiel mehr für die geplatzten Träume von der Alternative zum „bösen Kapitalismus“. Linke/Kommunisten aller Länder gestehen sich das nur ungern ein und versuchen mit allen Mitteln, das absolute Chaos zu „verniedlichen“ oder sogar zu leugnen. Der durch und durch korrupte Linkspopulismus hat das einst reichste Land Lateinamerikas ausgeplündert und in den Ruin geführt, die Wirtschaft ist nicht mal mehr in der Lage, die eigene Bevölkerung zu ernähren. Wie Bestechung und Korruption in Venezuela funktionieren, hat nun Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos angeprangert.

Santos berichtet von einem immensen kriminellen Netzwerk, das mit dem Maduro-Regime verbunden ist. „In Cartagena (Hafenstadt an der Karibikküste Kolumbiens) wurden fast 400 Tonnen nicht zum Verzehr geeigneter Lebensmittel beschlagnahmt, die von den politischen Komitees in Venezuela verteilt werden sollten. Dies ist die Spitze des Eisbergs eines verabscheuungswürdigen Geschäftes, an dem Frontfirmen in Kolumbien, Mexiko und vielen anderen Ländern beteiligt sind“, so Santos.

Die 25.200 Kisten mit Nahrungsmitteln, die in Venezuela von sogenannten „Lokalen Komitees zur Versorgung und Produktion“ (Comités Locales de Abastecimiento y Producción, CLAP) unregelmässig verteilt werden, sind ein ideales Instrument zur politischen, sozialen Kontrolle und werden auch zu Wahlzwecken eingesetzt (Unterdrückung der Opposition). „Präsident Maduro, im Namen der internationalen Gemeinschaft, im Namen der Venezolaner, die jeden Tag leiden, fordere ich Sie auf, die Einrichtung eines humanitären Kanals zuzulassen, damit akkreditierte, legitime und transparente Organisationen Hilfe und Unterstützung für die Venezolaner, die unter der von ihrem Regime verursachten Knappheit und dem Hunger leiden, leisten können“, so der Träger des Friedensnobelpreises der betonte, dass „der Zustand der Leugnung der Krise immer größer wird“.

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  1. 1
    thor

    wieso werden die „Leckerlis“ denn nicht verschifft? Haltbarkeitsdatum um 3 Jahre abgelaufen? Kein Problem, das ist für den Venezolaner noch immer eine Delikatesse! Verwesungsgeruch beseitigt man mit Chlorbad… Das nennt man dann wohl Verhinderung sinnvoller Abfallbeseitigung! Unglaublich diese Kapitalisten…

    • 1.1
      Miguel

      Ist immer noch besser als aus dem Müll.
      Das schlimmste ist aber, dass die Menschen dafür schon bezahlen mussten und nun wochenlang auf die Lebensmittel warten müssen.

    • 1.2
      Miguel Ito

      Thor! Mittlerweile glaube auch ich, dass du ein „Chavisto“ bist! Dein Zynismus kennt keine Grenzen! Aufgrund deiner Äußerungen >>Halte dich aus diesem Forum bitte fern!!!! Den „Verwesungsgeruch“ im Internet kann auch der Provider schnell beenden!

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