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Kleinpartei „Die Linke“: Nicht-Anerkennung der Wahlen in Venezuela arrogant und unglaubwürdig

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"Die Linke" hat mit Wahlbetrug offenbar keine Probleme (Foto: Twitter)
Datum: 23. Mai 2018
Uhrzeit: 17:40 Uhr
Leserecho: 8 Kommentare
Autor: Redaktion
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„Außenminister Heiko Maas heizt die politische Krise in Venezuela noch an, wenn er die Präsidentschaftswahlen in dem südamerikanischen Land am Sonntag nicht anerkennt. Das Urteil von Maas ist zudem arrogant, weil Vertreter Dutzender Staaten die Wahlen begleitet und positiv beurteilt haben; und es ist unglaubwürdig, weil die Bundesregierung zugleich mit lateinamerikanischen Staaten den engen politischen Schulterschluss sucht, die eine extrem schlechte Menschenrechtsbilanz, hohe Straflosigkeit und teilweise selbst anfechtbare Wahlen aufweisen, darunter Mexiko, Honduras, Argentinien, Brasilien, Kolumbien“, erklärt Heike Hänsel, Sprecherin für Internationale Beziehungen der Fraktion DIE LINKE. Hänsel weiter:

„Die politischen Sanktionen der EU sind darauf angelegt, die Gesprächskanäle nach Caracas weiter einzuschränken, während sie eine radikale Opposition aufwerten, die für Putschversuche, blutige Proteste und umstrittene Wahlboykotte verantwortlich ist. Die neu angedrohten wirtschaftlichen Sanktionen der USA drohen zugleich die humanitäre Krise in Venezuela weiter zu verschärfen, um einen Regime-Change herbeizuführen. Dies ist keine Außenpolitik für die Menschen in Venezuela, die Bundesregierung muss sich von dieser Sanktionspolitik distanzieren und das Gespräch mit der venezolanischen Regierung suchen.”

Pressemitteilung von Heike Hänsel, 22. Mai 2018 (Anmerkung der Reaktion: Im aktuellen 19. Deutschen Bundestag stellt „Die Linke“ lediglich die zweitkleinste der Bundestagsfraktionen. Die beiden Fraktionsvorsitzenden sind Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch).

Führende Politiker der Grünen haben Kritik an Hänsel geübt. Der Politische Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, sagte zu Hänsels Äußerungen gegenüber der „Berliner Zeitung“: „Wahlbetrug sollte man nicht zudecken, sondern entlarven. Daher finde ich es ausgesprochen peinlich, wenn Frau Hänsel Venezuelas Präsidenten zum Wahlsieg gratuliert.“

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  1. 1
    Gringo

    Hallo,
    typisch HäHe, nur Sch…….im Hirnkastel und große Fresse.

  2. 2
    Frescolita

    Frau Hänsel ist peinlich und verdrängt wie es den Menschen in Venezuela wirklich geht, um die linke ideologie nicht zu gefährden und schadet ihr damit umso mehr.
    Wer so einen Diktator wie Maduro auch noch gratuliert der hat in der Politik nichts verloren.
    Mit solchen Menschen schadet die linke Partei nicht nur sich selbst sondern auch den Menschen in Venezuela.

  3. 3
    Galgo

    Sehr gut Frescolita, was diese Hänsel von sich gibt ist bullshit, die ist nicht ganz gebacken, hat noch nie einen ihrer zierlichen Füsschen auf vzla. Boden gesetzt und macht den Mund auf. Ok., richtig ist, dass es auch noch weitere nichtdemokratische Länder in Südamerika gibt, man nehme Nicaragua, Ecuador, Cuba, ja auch Brasilien und Mexico, aber der Kolumbianer, der Santos hat sogar den Friendsnobelpreis bekommen, die linke Socke, und ist ihrer Meinung ne Diktadur? Die hat im Schlaf das Interview gegeben, hatte wohl noch zuviel Restalkohol vom Vortag in der Birne.
    Wo ist dort die Opposition radikal?? Die sind viel zu lasch und demokratisch für diese narco Bande.
    Hänsel go home und verbreite deinen Schwachsinn in einem komunistischen Land! Selbst für ein sozilistisches Land bist du viel zu radikal, was machst du eigentlich in Deutschland? Vom Wohlfahrtsstaat leben? Geh in eine Kolchose und arbeite wie man es in so einem Land von seinen Bürgern erwartet und halt die Klappe.

  4. Die Linken ticken nicht mehr ganz richtig, haben sie eigentlich noch nie gemacht. Ich war 2013 vier Wochen in Venezuela. Hab die Folgen gesehen, wenn ein sozialistischer Busfahrer Staatspräsident ist. Das Ölreichste Land der Welt verkommt. Es könnte dort so schön sein. Ich verstehe nicht, warum dieses Axxxxloch jetzt wieder gewählt wurde.

    • 4.1
      Galgo

      Hey Roland Kern, echt ein super Kommentar, lange schon nicht mehr so amüsiert gewesen, endlich spricht mal einer aus was er denkt ! Gratuliere 6 Sätze und alles richtig , bin ganz bei dir!! Super!!

  5. 5
    Linz

    Deutschland hat schon manche inkompetente Würdenträger zu verkraften, dieser ist wohl die Höhe. Wer den als Aussenminister vorgeschlagen hat, wäre in eine andere Zeit, versteinigt. Der Mann ist eine Zumutung ein Berg von Inkompetenz, eine Schande für uns alle. Das Problem die wir haben wie es scheint weltweit ist, dass kein Land der Erde den ernst nimmt, ihn überhaupt beachtet. Ob er in Russland sich vorstellt oder in Amerika, alle knallen ihm die Tür vor der Nase. Merkt die Bundesregierung überhaupt nicht dass der Mann untragbar ist? Das er uns allen nur Schande bringt? Ws muss noch geschehen, dass der Typ gegangen wird? Es ist Zeit!

  6. 6
    Marvin Scott

    Die Linke und diese linke Tussi sind von Lafontaine und Wagenknecht so gepolt, dass sie immer gegen alles der Regierung sind. Das Thema Venezuela spielt dabei keine Rolle. Dennoch kommt hier noch die Dummheit dazu, das diese Roten den Maduro und diese Kommunisten bewundern. Kluge Menschen lernen aus der Geschichte. Wer gemachte schlechte Erfahrungen ignoriert, ist entweder ein Despot oder einfach dumm.

    • 6.1
      Peter Hager

      Das Thema „Venezuela“ spielt für die gesamte europäische LINKE eine ganz entscheidende Rolle, kommen doch seit Jahren gewaltige Geldbeträge von der Regierung in Caracas zu ihnen geflossen. Halunkenvereine wie PODEMOS und SYRIZA wären niemals in Parlamente oder in die Nachrichten gekommen, ohne Millionen an Drogengeldern aus Venezuela.

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