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Zahl der Todesopfer steigt: 72 Tote nach Vulkanausbruch in Guatemala – Update

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Über dem Gebiet breitete sich eine riesige Rauch- und Aschewolke aus
Datum: 04. Juni 2018
Uhrzeit: 13:16 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Nach einem neuen und intensiven Ausbruch des Vulkans „Fuego“ sind am Sonntag (3.) im zentralamerikanischen Land Guatemala mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Personen werden noch vermisst, Tausende befinden sich auf der Flucht aus dem Gebiet. Nach Angaben der Streitkräfte mussten mehr als 3.100 Menschen das gefährdete Gebiet rund um den Vulkan verlassen, insgesamt sind laut Regierung rund 1,7 Millionen Menschen von dem Vulkanausbruch betroffen. Laut Angaben des Katastrophenschutzes Conred mussten etwa 3.000 Menschen aus dem Gebiet um den Vulkan rund 70 Kilometer südwestlich von der Hauptstadt Guatemala-Stadt in verschiedene Notunterkünfte und Hostels in Sicherheit gebracht werden. Über dem Gebiet breitete sich eine riesige Rauch- und Aschewolke aus. Der Ausbruch, der als stärkster der letzten Jahre bezeichnet wird, hat aufgrund gewaltiger Aschewolken zur Schließung des Internationalen Flughafens von La Aurora in Guatemala-Stadt geführt. Die Zivilluftfahrtbehörde gab bekannt, dass sich die Aschewolke bis in eine Höhe von 10.000 Meter über dem Krater ausgebreitet hat. Der Sprecher des israelischen Außenministeriums (Emmanuel Nahshon) hat mitgeteilt, dass sein Land Guatemala eine Soforthilfe in Höhe von 10.000 US-Dollar zukommen lassen wird. Guatemala hatte vor kurzem seine Botschaft in die israelische Hauptstadt Jerusalem verlegt.

Der Volcán de Fuego ist ein aktiver, 3.763 Meter hoher Schichtvulkan im Süden Guatemalas. Zusammen mit dem Vulkan Acatenango bildet er das Bergmassiv La Horqueta. Der Fuego und der wenige Kilometer östlich gelegene Volcán de Agua sind von Guatemala-Stadt aus in der Regel gut zu erkennen. Der Fuego ist einer der aktivsten Vulkane Guatemalas. Größere Ausbrüche sind selten, doch stehen über dem Krater oft Rauchwolken.

Update, 5. Juni

Die Behörden haben die Zahl der Todesopfer auf „mindestens 72“ erhöht, 200 Personen werden vermisst. Nach neuen Eruptionen hat die Regierung die „sofortige Evakuierung“ aus den bedrohten Gebieten angeordnet.

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