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Proteste in Nicaragua fordern über 350 Todesopfer – Update

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Proteste gegen das Regime fordern weit über 300 Todesopfer (Foto: ScreenshotYouTube)
Datum: 11. Juli 2018
Uhrzeit: 10:02 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Seit Mitte April wird das zentralamerikanische Land Nicaragua von heftigen Protesten gegen das Regime von Präsident Daniel Ortega und seiner Frau, Vizepräsidentin Rosario Murillo, erschüttert. Den landesweiten Protesten auf der Straße sind bei heftigen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften schon über 300 Menschen zum Opfer gefallen. Der vergangene Sonntag (8.) war nach Angaben des nicaraguanischen Zentrums für Menschenrechte (Cenidh) „der tödlichste Tag in Nicaragua“.

Demnach wurden bei Zusammenstößen in drei Gebieten mindestens 38 Personen getötet (31 regierungsfeindliche Demonstranten, vier Polizeibeamte und drei Mitglieder von regierungsfreundlichen Gruppen). Die Zusammenstöße zwischen den Sicherheitskräften und regierungsfeindlichen Demonstranten verschärfen sich immer weiter, Anti-Regierungsgruppen haben am Mittwoch einen weiteren Protestmarsch und am Donnerstag einen Streik angekündigt.

Update, 12. Juli

Die Krise in Nicaragua hat nach aktuellen Angaben der nicaraguanische Gesellschaft für Menschenrechte (ANPDH) 351 Todesopfer und 2.100 Verwundete gefordert. Die Nichtregierungsgesellschaft prangerte zwei Massengräber in der Abteilung von Carazo (Pazifikküste) an, die große Mehrheit der Opfer waren zivile Demonstranten.

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  1. 1
    Peter Hager

    Es ist mir unbegreiflich, warum jeder blöde, kleine Diktator ungehindert und ungestraft sein Volk abschlachten darf, wenn er nur weit genug links steht oder gar von Kuba unterstützt wird. Die öffentlich-rechtlichen Medien greifen solche Themen nur sehr selten auf, und wenn, dann beschönigend, aber die AFD steht unter Dauerbeschuss, obwohl sie sich weitaus weniger undemokratisch gibt, als ihre Kollegen der LINKE.

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